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Objektbeschreibung

Die „strenge Periode“ im Schaffen von Metzkes und anderen Malern und Malerinnen klang um 1960 aus. Die eher von außen an das Erscheinungsbild des Gegenstandes herangetragene Bedeutung hatte sich als Methode weitgehend erschöpft. Die Suche nach dem Wesen der Dinge veränderte Mittel und Perspektiven. Metzkes nutzte nun die Projektion des Dreidimensionalen in die Fläche punktuell und seltener als Ausdrucksmittel. Die „Modellpause“ scheint von einer erhöhten Position auf das Darstellungszentrum wahrgenommen, in der wir noch die in den Aufriss gekippte Komposition früherer Jahre erinnern können – etwa in der Darstellung der Tischplatte und des Teppichs. Zum Bildhintergrund hin aber mündet die gesamte Komposition in eine zentralperspektivische Ordnung. Metzkes vollzog die Veränderung seiner Seh- und Malweise zugleich mit einer Aufhellung der Palette, die der Beobachtung geschuldet war. Roland März beschrieb eine „rosa Periode“ im Schaffen des Jahres 1961. Deren Werke „differenzieren wieder mehr das Lineare im Bilde, in ihnen ist das feste Bildgerüst und auch die Lokalfarbigkeit mehr betont, sie besitzen jedoch auch eine bisher nicht gekannte arabeskenhafte Grazie und das leuchtend farbige Ornament“ (in: Ausst.-Kat., Berlin [Ost], 1977, S. 9). Von dort aus wurden mehr und mehr die Volumina der Gegenstände als auch ihr nicht stofflicher Umraum allmählich zum Darstellungsziel und Bildgegenstand. Diesem Bemühen sollte wenig später die Hinwendung zum Werk Paul Cézannes eine Orientierung geben. | Jörg Makarinus