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Objektbeschreibung

Von Zitzewitz malte oft Blumensträuße, sowohl als alleiniges Motiv wie auch in Verbindung mit anderen Gegenständen. Zur Zierde von Interieurs oder als dekoratives Element in Bildnissen, etwa ihrer Tochter, diente der Künstlerin dieses Sujet, mit dem sie ihre Vorliebe für leuchtende Farbklänge zum Ausdruck brachte (vgl. „Bildnis der Tochter“, 1927; Nationalgalerie, A II 764). Das Werk „Weiße Rosen“ befand sich im Besitz der Berliner Bildhauerin Renée Sintenis (zahlreiche Werke in der Nationalgalerie), mit der von Zitzewitz gut bekannt war und deren Porträt sie 1950 malte (Stiftung Stadtmuseum Berlin). Möglichweise entstand das vorliegende Gemälde im selben Zeitraum. Stilistisch ähneln die vor dunklem Hintergrund in einer schlichten Glasvase stehenden Rosen einem Blumenstillleben von 1954 mit vergleichbarem Kolorit und Pinselduktus (Berlinische Galerie). | Birgit Verwiebe