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Musik-Stillleben


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Objektbeschreibung

Als Sammler den Auftrag für die Wandgestaltung im Chemnitzer Kongresszentrum erhielt, bildeten Reliefs bereits seit einigen Jahren den Schwerpunkt ihrer Arbeit als Bildhauerin. Für Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt) schuf sie zwischen 1969 und 1974 die Reliefkomposition „Musik“, bestehend aus neun in Aluminium gegossenen Einzelreliefs (Abb.: Christa Sammler. Skulptur, Berlin 1994, Taf. 12, 13a, 13). Für das Entwurfsdetail „Musik-Stillleben“ arrangierte sie auf einer querrechteckigen Grundfläche Elemente verschiedener Musikinstrumente zu einem dicht verschränkten Wohlklang: Links sind drei Orgelpfeifen dargestellt, über die sich der Hals einer Laute legt, deren Schallloch den zentralen Blickfang der Komposition bildet. Darüber deuten sich die Saiten und gebogenen Formen einer Lyra an, rechts davon verschiedene Holz- und Blechblasinstrumente. Neben einem Sonnenkopf mit klassisch-antiken Gesichtszügen zeigen die anderen Reliefs verschiedene Figuren, darunter ein innig umschlungenes Liebespaar, eine in sich gekehrte Sitzende und zwei fröhlich tanzende Kinder. Während diese Arbeiten verschiedene Konfigurationen und Stimmungen von Musik und des Musikerlebens zu symbolisieren scheinen, evozieren die Instrumente des „Musik-Stilllebens“ das Musizieren selbst. | Sophie Thorak