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Objektbeschreibung

Vor dem Studium der Bildhauerei in Dresden hatte Appelt eine Lehre zum Steinmetz und Steinbildhauer absolviert. Als Bildhauer war er vor allem für die ausdrucksstarke Darstellung der menschlichen Form bekannt. Bei der „Idee“ verbildlichte der Künstler den Moment der Entstehung eines Gedankens, etwas per se Immaterielles. Die Lippen sind leicht geöffnet, alle Sinne scheinen offen für eine Eingebung. Aus dem geneigten Kopf wachsen oben und auf der Rückseite amorphe Rundungen. Die Messingoberfläche lässt die Plastik leuchten. Sehr eindrücklich ist ein Moment intensivsten inneren Geschehens festgehalten. Der Kopf steht auf einem schwarz gestrichenen Holzsockel, den Appelt selber dazu anfertigte. Die blockhaften Formen der vielen Elemente, die im rechten Winkel miteinander verbunden sind, kontrastieren die abgerundeten Gesichtszüge. Diese Arbeit wurde auf der „8. Kunstausstellung der DDR“ in Dresden angekauft (SMB-ZA, II A/NG 0278). | Emily Joyce Evans