Bildnis Elrid
Objektbeschreibung
Das Gemälde wurde im November 1969 vollendet. Erste Porträts und Bildnisse seiner Frau Elrid (geb. Fiebig, 1932––2014) malte Metzkes bereits während des Studiums. Von 1949 bis 1953 studierten beide an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Elrid war für das Fach Formgebung/Bekleidung eingeschrieben. Sie heirateten 1953; ihre drei Kinder wurden zwischen 1954 und 1956 geboren. Seit 1959 war Elrid Metzkes als Textilgestalterin tätig, besonders auf dem Gebiet der Gobelinweberei. Ab 1978 beschäftigte sie sich mit Patchwork und Kettikat. Im Gesamtwerk Harald Metzkes’ finden sich ungezählte Porträts, Bildnisse, Akte, Paar- und Gruppendarstellungen, szenische Motive, Rollen und Kostümierungen, die Elrid zeigen (siehe auch A IV 317). Ihr Porträt ist in allen Schaffensphasen präsent und trägt alle stilistischen Wandlungen, durch die diese sich charakterisieren lassen. Die Entfaltung ihres textilkünstlerischen Werkes und seiner Malerei vollzog sich seit Mitte der 1960er-Jahre punktuell in einem symbiotischen Austausch. | Jörg Makarinus