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Dreidimensionale Oberfläche

1983 erworben durch das Land Berlin

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Objektbeschreibung

„Dreidimensionale Oberfläche“ ist eine Serie von zehn fast identischen konzeptionellen und minimalistischen Gemälden, in denen Bogdanović die dritte Dimension im Rahmen des eigentlich zweidimensionalen Mediums der Malerei untersucht. Der serbisch-jugoslawische Theoretiker, Kunsthistoriker und Bildhauer schloss 1962 sein Studium der Kunstgeschichte an der Universität Belgrad ab. Parallel studierte er von 1958 bis 1961 Bildhauerei im Atelier des Künstlers Sreten Stojanović in Belgrad. Die Verbindung von Theorie und Praxis zeigt sich in den durchdachten und reduzierten Formen, die er in seiner fünfzig Jahre umspannenden Laufbahn geschaffen hat. In seinem Schaffen erforscht Bogdanović die Kategorien des Schönen, des Erhabenen, Stillen und Spirituellen. Sie bilden die Grundbegriffe seiner künstlerischen Poetik. Er ließ sich von der byzantinischen, islamischen und japanischen Kultur inspirieren, deren Spiritualität und Tradition im Gegensatz stehen zu dem aufgeladenen Ausdruck, der die Kunst des 20. Jahrhunderts kennzeichnet. Bogdanović begründete eine Theorie der visuellen Kultur, die er zum ersten Mal in seinen Lehrveranstaltungen an den Kunstakademien in Sarajevo und Novi Sad vorstellte. Neben seiner künstlerischen Praxis arbeitete Bogdanović ab 1967 als Kurator für die pädagogische Abteilung des Museums für zeitgenössische Kunst in Belgrad, das er dann von 1985 bis 1987 leitete. | Svetlana Jevtovic Montua