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Flächenkonstruktion XXI, räumlich stabilisiert


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Objektbeschreibung

„Durch übersichtliche Anordnungen und materialbezogene Vorgänge wird Materie aufgelöst, verdichtet oder voll aktiviert.“ Das war das Credo Lechners, der den energetischen Ausdruck seiner Werke allein aus der konstruktiven Materialspannung heraus entwickelte. Ende der 1950er-Jahre begann der gelernte Schlosser erste Stahlskulpturen zu fertigen, die in ihrer radikalen Einfachheit der minimalistischen Kunst nahestehen. In der seit 1976 entstandenen Serie der „Stabilisierungen“ kontrastierte Lechner nicht nur Glas und Stahl, Transparenz und Festigkeit, sondern auch Quadrat und Dreieck. Aus geometrischer Gesetzmäßigkeit ließ er so den scheinbar freien Ausdruck des Erhabenen entstehen. | Fritz Jacobi