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Strandkörbe

1950 erworben durch das Land Berlin

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Objektbeschreibung

Strecker stellt in seinem Gemälde „Strandkörbe“ eine von Einzelfiguren bevölkerte Landschaft dar. Der weit oben angesetzte Horizont reduziert den Himmel auf ein schmales Band. Ähnlich wie Vegetation und Wasserfläche ist auch der Himmel in unterschiedlichen Grautönen gehalten. Die zitronengelbe Strandzone nimmt drei Viertel der Bildfläche ein. Willkürlich sind darauf weiße Strandkörbe mit rotem Polsterbezug verteilt. Auf der mittleren Bildachse fällt der Blick auf einen schräg ins Bild geschobenen, leeren Strandkorb. Manche Figuren ruhen im Sand oder sitzen im Strandkorb; andere laufen ins Bild hinein oder aus dem Bild heraus; eine statische Rückenfigur blickt in Richtung des Wassers. Strecker nutzte in „Strandkörbe“ nicht nur eine ähnliche Palette wie in „Nachmittag der Kinder“ (B 17) und betonte wie dort die Leere in der Mitte des Bildes, sondern arbeitete auch hier mit einem Zusammenspiel aus Horizontalen und Diagonalen, statischen und dynamischen Posen sowie einem rätselhaften Arrangement aus Bildfiguren und Sitzmöbeln. | Laura Rosengarten