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Grata-Disco II


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Objektbeschreibung

Die Nüchternheit des italienischen Titels „Gitter-Scheibe II“ korrespondiert mit der technizistischen Anmutung und den klaren Formen von Hoffmanns kinetischem Objekt. Seine beweglichen Arbeiten stehen in der Tradition von Alexander Calder und dessen Mobiles sowie der kinetischen Kunst, die besonders in den 1950er- und 1960er-Jahren große Popularität besaßen. Anders als die organisch schwebenden Elemente der Calder’schen Mobiles zeichnen „Grata-Disco“ und verwandte Objekte eine stärkere Rhythmisierung und gleichförmiges Pendeln aus. Wie ein Metronom wird die von Hand angestoßene Bewegung durch die Gravitation schlussendlich zum Stehen gebracht. In der technischen Klarheit und Sachlichkeit steckt zugleich der Verweis auf diese nicht zu umgehende zentrale Kraft, die auf alles wirkt und immer wieder zum Innehalten führt. Im Stillstand werden die Kreisformen, Rechtecke und Liniengefüge zum symmetrisch konkreten Bild. | Sintje Guericke