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In horizontaler Reihe

1983 erworben durch das Land Berlin

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Objektbeschreibung

„In horizontaler Reihe“ besteht aus drei vertikal auf einem Sockel aus Fundsteinen platzierten, amorphen Zementmassen, die horizontal von einer Reihe dünner Eisenstangen durchquert und gehalten werden. Jevrić entwarf zahlreiche Werke als Gedenkstätten und Denkmäler für die Opfer des Zweiten Weltkrieges, doch keines ihrer Modelle wurde je im großen Maßstab im öffentlichen Raum realisiert. Die Künstlerin ersetzte klassische bildhauerische Materialien wie Stein und Bronze durch neue, industrielle Werkstoffe wie Beton und Eisenstangen. Trotzdem erinnern ihre Skulpturen an organische Sedimentschichten. So ließ sie sich von der groben Struktur des Kalksteins inspirieren, der für die mittelalterlichen bogomilischen Grabstelen, auf dem Balkan „Stecci“ genannt, verwendet wurde. „Ich benutze das Material als Mittel [zum Zweck]. Ich bin dem Material nicht unterworfen. Ich verwende das Material, um emotionale und intellektuelle Themen zu kommunizieren und zu gestalten, aber auch, um Lebenserfahrungen zu reflektieren. Mir sind Materialien vertrauter, die aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften die Anlage von Schichten ermöglichen, ein Verfahren, das dem Prozess der Dispersion und der Bildung von Formen in der Natur ähnelt.“ (Jevrić in dem Film „Raum und Zeit“, Museum für zeitgenössische Kunst, Belgrad, 1982) | Svetlana Jevtovic Montua