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The Spouter Inn

1987 erworben durch das Land Berlin

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Objektbeschreibung

1970 richtete das Museum of Modern Art in New York eine Stella-Retrospektive aus, die anschließend in London und Amsterdam gezeigt wurde. 1977 folgte die erste Werkschau in Deutschland in Bielefeld und Tübingen. Stella arbeitete in dieser Zeit an verschiedenen Serien wie „Polish Village“ oder „Indian Birds“. 1983 erhielt er eine Professur an der Harvard University. 1984 begann er die Arbeit an der Serie „Cones and Pillar“, seiner mit 48 Metallreliefs größten Werkgruppe der 1980er-Jahre, zu der auch „The Spouter Inn“ gehört. Die weit in den Raum ausgreifenden Werke bestehen häufig aus Aluminium und sind bunt gestaltet. Stella befestigte dünne Aluminiumplatten auf dem Bildträger, um sie anschließend in Kegel oder Zylinder zu formen. Der Hintergrund ist dabei jeweils eine locker mit Farbe bedeckte Leinwand. Bei „The Spouter Inn“ kam dafür Druckfarbe auf geätztem Magnesium zum Einsatz, das wiederum die metallische Optik der Oberfläche verstärkt. Es entstehen komplexe Interaktionen zwischen den Materialien und Texturen sowie den Kegeln und Zylindern. Die Reliefs basieren auf der Druckserie „Illustrations after El Lissitzky’s ,Had Gadya‘“ (Kupferstichkabinett, Berlin), die mit denselben geometrischen Formen auf der Fläche arbeitet. | Sarah Hampel