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Objektbeschreibung

Nach einer Lehre zum Destillateur und der Tätigkeit als Forstarbeiter begann Zille 1967 ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden als Schüler von Gerhard Kettner, Herbert Kunze und Franz Tippel. Zille konzentrierte sich in seinen Werken auf das lineare Verbinden von Flächen und konstruktiven Formen. Seine Motive sind zwischen vom Menschen geschaffener Technik und Architektur sowie Landschaft und Natur angesiedelt. Er bevorzugte Bildgegenstände von „lapidarer Sprödigkeit“ (Sächsisches Tageblatt, 30.10.1985). Die Flächenverspannungen sind auf seinem Gemälde „Plattenwerk“ erkennbar. Auf einem Dach sind mehrere Betonplatten aufeinander und nebeneinander gestapelt. Die darin eingegossenen halbrunden Metallbügel brechen die starre Lineatur auf. Der Blick geht über das Dach hinaus, hinter dem vor einem gräulich-lila scheinenden Himmel Obergeschoss und Dach eines weiteren Gebäudes aufragen. | Sarah Hampel