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Objekttyp: Öllampe (Lampe)
Museum für Islamische Kunst
Zusammenstellung verschiedener bauchiger Öllampen mit Brenntüllen, Henkelknäufen und Henkelschlaufen aus beiger Irdenware unterschiedlicher Größe, eines rottonigen unglasierten, als Unguentarium bezeichneten Fläschchens sowie einer fragmentierten unglasierten, flachen Schale. Das Konvolut ist Teil des Inventars einer arsakidenzeitlichen parthischen Wölbgruft, die im Süden des Qasr bint al-Qadi im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden wurde.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Öllampe aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die Lampe besteht aus einem gerippten, bauchigen Körper und einer breiten Tülle. Die Rippen sind mit Flecht- und Wellenbändern verziert und haben auf beiden Seiten kleine Griffknubben. An den Seiten der Tülle und auf der Schulter sind Kartuschen mit Ranken sowie ein Medaillon eingraviert. Der Griff ist als vertikales Rechteck gearbeitet und wird von einer Vogelfigur bekrönt, deren Gefieder durch Gravierung angegeben ist. Der ursprünglich vorhandene Deckel sowie der Fuß fehlen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene und gelötete Lampe aus einer Kupferlegierung. Die kleine Öllampe hat drei, im rechten Winkel zueinander stehende Tüllen, die sich vorne zungenartig verbreitern. Ihr kuppelförmiger Deckel mit stiftartigem Griff läuft über den Tüllen in drei gezackte Abdeckungen aus. Ein genaues und besser erhaltenes Gegenstück ist I. 2024.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene und gelötete Öllampe mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die bauchige Lampe hat zwei lange, spitz zulaufende Tüllen. Der kleine Deckel ist mit einem Scharnier befestigt; er hat einen länglich gerippten Knauf. Der ösenförmige Henkel ist mit Daumen- und Fingerstütze gearbeitet. Die Lampe steht auf drei angewinkelten, in Hufen endenden Tierbeinen.
Museum für Islamische Kunst
Offene schalenförmige Lampe mit scheibengedrehtem flachen, kreisrunden Körper. Der einfache, leicht zugespitzte Rand ist über der Schulter eingezogen und besaß eine ausgussartige, aus ihm ausgezogene spitze Brenntülle, die abgebrochen ist. Gegenüber dieser ist an der Schulter eine handmodellierte Griffwulst quer appliziert. Über einem flachen Standboden ist in der unteren Hälfte des Gefäßkörpers die Wandung schräg ausgestellt. Die hart gebrannte beige Irdenware ist innen von einer türkisgrünen Glasur überzogen. Die grüne Farbe ist über den Griff verlaufen, ansonsten weist der Unterteil eine teils blasige, mit Sandpartikeln durchsetzte graue Glasur auf. Die Lampe stammt aus einem Haus der islamischen Siedlung Salman Pak im Stadtgebiet Ktesiphons.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Öllampe mit durchbrochenem Dekor. Die dosenförmige Lampe hat drei Tüllen und steht auf einem kelchförmig eingezogenen Fuß aus durchbrochenem Rankendekor. Auch die Oberseite des Ölbehälters ist durchbrochen gearbeitet, wobei sich das Muster in die Dochtkanäle fortsetzt. Deren Enden sind mit hakenförmigen Blattspitzen besetzt. Der ringförmige Henkel ist profiliert und besitzt oben und unten Fingerstützen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Öllampe aus einer Kupferlegierung mit durchbrochenem Dekor. Die Lampe hat die Form eines flachen Bootes mit drei parallelen Tüllen auf der einen Seite und zwei kurzen Tüllen auf der anderen. Das Ölreservoir und die vorderen Tüllen werden von einem Deckel abgedeckt, der mit einem Stift und zwei Scharnieren bewegt werden kann. Darüber lag eine zweite Schmuckplatte mit einem bogenförmigen Griff. Sie ist in durchbrochenem Dekor mit rechteckigen und halbkreisförmigen Elementen gearbeitet und steht heute auf Grund der Korrosion segelartig nach oben. Die Lampe steht auf vier kurzen Füßen.
Museum für Islamische Kunst
Öllampe mit Modelverzierung. Auf der Oberseite ist ein einfaches Bandornament eingepresst. An der Schnauze ist ein Loch eingebohrt. Im Boden ein Vierpass. Die Lampe stammt aus Ausgrabungen in Baalbek und wurde nach Fundteilung von der Antikensammlung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Öllampe aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die bauchige Lampe hat eine breite, längs und schräg gerillte Tülle, an deren Ansatz ein spitzer Knauf angelötet ist. Der Rand der Füllöffnung läuft in ein blattförmiges, durchlochtes Ornament aus. Das Lämpchen steht auf vier kurzen gekrümmten Füßen, die mit Strichen längs graviert wurden. Die Seitenteile sind mit vegetabilen Ornamenten betont. Ein schmaler Henkel mit knaufförmiger Daumenstütze ist vom Rand auf die Schulter geführt.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene und gelötete Öllampe mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Die Lampe steht auf einem kegelförmigen Fuß. Ihr Körper ist halbkugelförmig mit einer kurzen breiten Tülle. Der Lampenkörper ist auf beiden Seiten sowie auf dem Rand symmetrisch mit Schriftkartuschen, teilweise mit Rankenornamenten verziert. Dahinter folgen zwei Löwen, deren frontal wiedergegebene Köpfe sich plastisch vom Gefäßgrund abhebt, während der Rest des Körpers und der lange buschige Schwanz eingraviert sind. Die Inschriftenkartuschen auf der Oberseite der Lampe sind auf beiden Seiten von kupfertauschierten Kreisen eingefasst. Der Griff und der Deckel fehlen, nur das Scharnier ist noch vorhanden. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene und gelötete Öllampe mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Die Lampe steht auf einem kegelförmigen, längs gerippten Fuß. Ihr Körper ist halbkugelförmig mit einer kurzen breiten Tülle, die durch kupfertauschierte vertikale Streifen abgesetzt ist. Den ovalen Griff bekrönt eine kleine Vogelfigur. Der Lampenkörper ist auf beiden Seiten sowie auf dem Rand symmetrisch mit Schriftkartuschen, teilweise mit Rankenornamenten verziert. Dahinter folgt jeweils ein Löwe, dessen frontal wiedergegebener Kopf sich plastisch vom Gefäßgrund abhebt, während der Rest des Körpers und der lange buschige Schwanz eingraviert sind. Die Inschriftenkartuschen auf der Oberseite der Lampe sind auf beiden Seiten von kupfertauschierten Kreisen eingefasst. Der Deckel fehlt, nur das Scharnier ist noch vorhanden. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene und gelötete Öllampe mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die Lampe steht auf einem hohen, kegelförmigen Fuß. Ihr Körper ist halbkugelförmig mit einer kurzen breiten Tülle. Den ovalen Griff bekrönt eine Vogelfigur, wohl ein Falke, der den kleinen Vogel zu bedrohen scheint, der als Deckelgriff angebracht ist. Der Lampenkörper ist auf beiden Seiten symmetrisch mit Medaillons verziert, in denen ebenfalls Vögel in Blätterranken dargestellt sind. Dahinter folgt jeweils ein Löwe, dessen frontal wiedergegebener Kopf sich plastisch vom Gefäßgrund abhebt, während der Rest des Körpers und der lange buschige Schwanz eingraviert sind. Die Oberseite der Lampe ist an den Rändern mit Inschriftenkartuschen verziert, die auf beiden Seiten von Kreisen eingefasst werden. Der herzförmige Deckel mit einer Lasche ist mit Palmetten und Ranken gestaltet. Den Fuß schmückt unten ein Rankenfries, darüber folgen ein Blätterfries und ein Flechtband.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene und gelötete Lampe aus einer Kupferlegierung. Die kleine Öllampe hat drei, im rechten Winkel zueinander stehende Tüllen, die sich vorne zungenartig verbreitern. Ihr kuppelförmiger Deckel mit abgesetztem Griff läuft über den Tüllen in drei gezackte Abdeckungen aus. Ein genaues Gegenstück ist I. 2326, das allerdings schlechter erhalten ist.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene und gelötete Lampe aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die Öllampe hat die Form einer runden Schale, von der sternförmig fünf kleine Zacken als Tüllen abgehen. Der große Griff ist geschwungen und mehrfach abgesetzt. Im Innern der Lampe befinden sich mehrere, sorgfältig eingeritzte konzentrische Kreise.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene und gelötete Öllampe mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die kleine Lampe steht auf einem kegelförmigen, längs gerippten Fuß. Auch ihr bauchiger Körper und die breite Tülle sind vertikal gerippt. Den ovalen Griff bekrönt eine kleine Vogelfigur. Der Deckel mit Scharnier ist teilweise offen; sein Griff fehlt.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Lampe aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die hufeisenförmige Öllampe hat zwei längliche Tüllen. An beiden Seiten stehen kleine, mehrfach abgesetzte Griffknubben hervor, die von eingravierten Mustern umgeben sind. Möglicherweise sollen sie die auf zahlreichen Lampen zu findenden Löwenfiguren darstellen (vgl. I. 8850 und I. 2/58). Die Abdeckung der Lampe ist mit eingravierten Ranken verziert und zeigt eine blütenförmige Aussparung sowie das Scharnier des fehlenden, eigentlichen Deckels.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Lampe aus einer Kupferlegierung. Die Öllampe hat die Form einer runden Schale, von der sternförmig sechs kleine Zacken als Tüllen abgehen. Allerdings gibt es keinen offenen Übergang zwischen Schale und Tüllen, sondern nur ein rundes Loch in der Wandung. Die Abstände zwischen den Tüllen sind unregelmäßig und variieren zwischen 2,2 und 5,0 cm. Im Boden der Lampe ist eine, von einem eingeritzten Kreis umgebene, kleine Wölbung.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltene unglasierte Öllampe aus Ton mit Griff. Beim modelgeformten Dekor könnte es sich um eine Inschrift handeln, die schlecht erhalten ist. Die Öllampe wurde mit anderen ähnlichen Lampen während der Grabungen in Chirbat al-Minya gefunden. Vergleichbar mit Ta 3579.
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Vollständig erhaltene unglasierte Öllampe aus Ton mit Griff. Der modelgeformte Dekor zeigt zwei stilisierte Pflanzen. Die Öllampe wurde mit anderen ähnlichen Lampen während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständig erhaltene schalenförmige Öllampe mit hohem Standfuß. Grob gearbeitet; ein Teil der Glasur ist abgeplatzt.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständig erhaltene schalenförmige Öllampe. Der kleine Henkel fehlt; ein Teil der Glasur ist abgeplatzt.
Museum für Islamische Kunst
Offene Öllampe aus braunrötlichem Ton. Die Öllampe besteht aus einer Schale, die an einem Ende zu einer Mündung zusammen gedrückt ist. Die Innenseite ist mit einem hellen Anguss und einer transparenten grünen Glasur überzogen. Die Außenseite weist Spuren der Überlaufglasur auf. Die Öllampe wurde mitsamt anderen ähnlichen Öllampen während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltene unglasierte Öllampe aus Ton mit Griff und modelverzierten Dekor. Der Boden weist einen leicht reliefierten Fußring auf, der ein Kreuz umrahmt. Die Öllampe wurde mit anderen ähnlichen Lampen während der Grabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Offene Öllampe aus rötlich-braunem Ton. Die Öllampe besteht aus einer Schale, die an einem Ende zu einer Mündung zusammengedrückt ist. Die Innenseite ist mit einem hellen Anguss und einer transparenten grünen Glasur überzogen. Entlang des Randes der Außenseite verläuft ein Streifen desselben Angusses, während Reste der Überlaufglasur sichtbar sind. Die Öllampe wurde mitsamt anderen ähnlichen Öllampen während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Unglasierte Öllampe aus Ton mit modelverzierten zickzack Dekor. Der Griff fehlt. Die Öllampe wurde mit anderen ähnlichen Lampen während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentarisch erhaltene Öllampe aus rötlich-braunem Ton mit Henkel. Die Öllampe besteht aus zwei Teilen, die jeweils auf der Töpferscheibe hergestellt wurden. Der untere Teil ist in Form einer Schale. Der obere Teil Seite zeigt eine runde Öffnung. Diese Art von Öllampen wird durch seine charakteristische Form auch als „Untertassenlampe“ bezeichnet und war in der ganzen Region verbreitet. Sie wurde mitsamt ähnlichen Öllampen während der Ausgrabungen in Chirbat Al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltene unglasierte Öllampe aus Ton mit Griff und gemodeltem Zickzackdekor. Die Öllampe wurde mit anderen ähnlichen Lampen während der Grabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Offene Öllampe aus rötlich-braunem Ton. Die Öllampe besteht aus einer Schale, die an einem Ende zu einer Mündung zusammen gedrückt ist. Die Öllampe wurde mitsamt anderen ähnlichen Öllampen während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltene offene Öllampe aus rötlich-braunem Ton. Die Öllampe besteht aus einer Schale, die an einem Ende zu einer Mündung zusammengedrückt ist. Die Öllampe wurde mitsamt anderen ähnlichen Öllampen während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständig erhaltene Öllampe aus braunem Ton mit Henkel. Die Öllampe besteht aus zwei Teilen, die jeweils auf der Töpferscheibe hergestellt wurden. Der untere Teil ist in Form einer Schale, die an einem Ende zu einer Mündung zusammengekniffen wurde. Der Boden weist einen flachen Fuß auf. Der obere Teil zeigt eine runde Öffnung. Diese Art von Öllampen wird durch seine charakteristische Form auch als „Untertassenlampe“ bezeichnet und war in der ganzen Region verbreitet. Sie wurde mitsamt ähnlichen Öllampen während der Ausgrabungen in Chirbat Al-Minya gefunden.