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Objekttyp: Amulettbehälter
Ethnologisches Museum
Amulettbüchse aus dem Jemen Silber. Mit Galerie-, Kordel- und Perldraht umwickelt. 2 Aufhängeösen mit granulierten Rhomben. Vorn ein Band aus glatten Rhomben und granulierten Blüten aufgelötet von einem Ende bis zum anderen, d.h. über die kuppelförmigen, am Ende mit großen Kugeln belöteten Deckel gehend. Unten 6 Ösen (wieder mit granulierten Rhomben), in denen 6 Ringe hängen, die je 2 Fuchsschwanzketten halten, die unten gemeinsam einen "Barren" aus fest verbundenen Ketten(?)gliedern halten. An diesen 12 Gliedern hängen 12 röhrenförmige, unten mit Kügelchen verschlossene Anhänger. Durch die Ösen dieser untersten Anhänger zieht sich eine dunkelrote Kordel.
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Amulettbehälter (tib. gau). Gaus sind kleine, meist aus Metall angefertigte Reisealtäre oder reichverzierte tragbare Amulettschreine, die mit einer Schnur am Hals getragen oder am Gürtel befestigt werden. Zentraler Bestandteil ist das Meditationsobjekt in Form einer kleinen Kultfigur, meist eine buddhistische Gottheit. Andere Reliquien können u.a. Knochenteile verstorbener religiöser Lehrer, Heilkräuter oder religiöse Texte sein. SM8HF
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Neusilber, versilbert. Männer- und Knabenschmuck. In Matrizen geschlagen: 4 Wellenranken in den Zwickeln Blatt- und Fruchtformen. Moderne Arbeit (1916). Deckel (b) abnehmbar, Büchse leer. Literatur: Silberschmiedearbeiten aus Kurdistan von Rudolf Berliner und Paul Borchardt, Tafel XI. Dietrich Reimer/Ernst Vohsen Verlag in Berlin 1922.
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Teil eines Frauenhalsschmucks. In Matritze geschlagen: 4 reiche Welllenranken mit Blüten, Blättern und Fruchtknollen. Deckel (b) abnehmbar, (Stelle stark beschädigt), Büchse leer. Literatur: Silberschmiedearbeiten aus Kurdistan von Rudolph Berliner und Paul Borchardt, Tafel XI. Dietrich Reimer/Ernst Vohsen Verlag in Berlin 1922.
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techn. Beschreibung, s. Spezialordner Bruns! (Aufzeichnungen u.Arbeitsbild von Sammlungsgegenständen) Anmerkung von Frau Guloram Juldaschewa, Silber- und Goldschmiedin aus Taschkent, 24. 11. 1999: Buchara.
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Amulettbehälter (a) mit Stöpsel (b) Silber, teilvergoldet, Glas, Folie. Der längliche, kastenförmige Behälter ist links durch einen einschiebbaren Verschluß zu öffnen. Er trägt auf der Sichtseite drei ovale Fassungen, unter deren ausgesägtem Ornament rot unterlegtes Glas liegt. Die Fassungen sind umgeben von gravierten Bändern, die auf dem vergoldeten Untergrund aufgelötet sind. Die äußeren senkrechten Bänder laufen um den ganzen Kasten. Unten am Behälter angelötet befindet sich ein dreieckiger, verbödeter, nicht zu öffnender Behälter mit einer Dreiecksfassung mit blau unterlegtem Glas. Auf dem vergoldeten Grund gravierte Bänder wie oben und gestempelte (Perlmuster-) Dreiecke. An sieben Ösen Fuchsschwanzketten mit verschiedenen rhombenförmigen Anhängern, teils beidseitig plastisch, teils nur verbödet.- Oben zwei starke Ösen, verbunden durch ein geschmiedetes Band mit zwei kleinere Ösen.
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Anmerkung von Frau Guloram Juldaschewa, Silber- und Goldschmiedin aus Taschkent, 24. 11. 1999: Kirgisisch.
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Amulettbehälter mit Gehänge. Schnur mit 2 Anhänger. Form von Fatmehänden, alles aus Silber, auf einer Kardinalroten, vierkantig geflochtenen Seidenschnur aufgehreiht. Kästchen oben mit gewölbtem Deckel. Auf der einen Seite geometrische, auf der anderen florale Motive eingraviert. Hintergrund gepunzt.
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Eintrag auf Karteikarte (von bzw. nach Shaw): einheimischer Name tumar kapi. tumar = a written charm (im Dialekt der Qazaq); kap= a care or cover.