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Objekttyp: Batik-Wandbehang
Kinder grüßen Sputnik
Museum Europäischer Kulturen
Batikarbeit auf Seide mit blauem Untergrund, darauf sechs Kinder, die zu Raketen und bunten Sternen hinaufsehen in rot, gelb, weiß und beige. Die Arbeit wurde dem Vorsitzenden des Staatsrats der DDR, Walter Ulbricht, zum 70. Geburtstag 1963 geschenkt und dann auf Anfrage des MVK dem Museum am 18. Juni 1964 übergeben. Elisabeth Hohensee war im Rahmen des "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR laienkünstlerisch tätig.
Hochzeitsbitter
Museum Europäischer Kulturen
Batikarbeit auf braunem Grund mit Motiv in gelb- und orangetönen. Das Motiv zeigt einen Hochzeitsbitter mit Rock, Stiefeln, Hut und Stab auf einem Pferd. Am Rand umlaufend sind die Braut mit ihren Brautjungfern und mecklenburgische Bauernhäuser dargestellt. Unten befindet sich der Spruch: "Hier komm ich hergeritten, hätt´ ich kein Pferd, so kam´ ich geschritten, Hochzeitsgäste zu bitten ist mein Begehr, der Braut und Bräutigam zu Ehren" Die Arbeit wurde von Elisabeth Hohensee angefertigt, welche im Rahmen des "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR als Grafik- und Batikkünstlerin aktiv war.
Mecklenburger Volkstrachten
Museum Europäischer Kulturen
Batikarbeit auf blauem Hintergrund, darauf befinden sich nebeneinander fünf weiße Quadrate mit je einem Paar in verschiedenen mecklenburgischen Trachten. Sie sind in blau-, weiß- und rottönen dargestellt. 1) Schweriner Paar: Mann mit Reitpeitsche; Frau mit Schwingelblatt und Blume; 2) Biestow: Mann mit Sense, ein Arm um die Partnerin gelegt, Mädchen mit rotem Krug; 3) Schöneberger Brautpaar: Frau mit reichgeschmückter Bänderhaube, Braut-Taschentuch und weißer Schürze; Mann mit Brautstrauß am Hut; zwischen beiden: Hochzeitsbitterstab; 4) Zepelin: Frau, die Hände nach vorn übereinandergelegt; Mann mit Deckelkorb; 5) Schöneberg-Rhena: Frau beim Mann eingehakt; Mann mit geschmückter Brautharke (von links nach rechts). Die Künstlerin fertigte in Vorbereitung der Arbeit Skizzen nach Trachten aus dem Fundus der Volkskundlichen Sammlung des Schweriner Museums und informierte sich in Büchern und Zeitschriften über Trachten. Der umlaufende Fries ist die Umsetzung einer Kerbschnitzerei an einer Truhe aus dem Staatlichen Museum Schwerin. Elisabeth Hohensee war im Rahmen des "künstlerischen Volksschaffens" als Grafik- und Batikkünstlerin aktiv. Die laienkünstlerische Betätigung wurde in der DDR staatlich gefördert, beispielsweise durch die Möglichkeit der Teilnahme an so genannten Zirkeln, durch Vergabe von Auftragswerken, Wettbewerbe und öffentliche Präsentationen.
Mecklenburger Paar / Paar unter dem Erntekranz
Museum Europäischer Kulturen
Batikarbeit in blau, grün und gelb. Zu beiden Seiten einer Erntekrone steht ein Paar in stilisierter Mecklenburger Tracht. Über eine Schlaufe oder kleine, angenähte Metallösen kann die Batik an der Wand aufgehangen werden. Die Arbeit wurde von Elisabeth Hohensee angefertigt, welche im Rahmen des "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR als Grafik- und Batikkünstlerin aktiv war. Für ihre Arbeiten fertigte Frau Hohensee Skizzen in Museen (Stickereien, Schnitzereien, Trachten, Architektur) und informierte sich auch in der Literatur über die Thematik.