32 Ergebnisse
Objekttyp: Becken (Gefäß)
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor; geschwärzt und ehemals tauschiert. Die breite Wandung des Beckens wird von einem Flechtband in vier Kreismedaillons und vier Inschriftenkartuschen gegliedert. Die Buchstaben liegen auf zweizeiligen Spiralranken. Die Medaillons zeigen wiederum Inschriften, die zwischen vier wirbelnden Blüten jeweils ein weiteres Medaillon mit Reiterdarstellung umfassen. Den Bauch umgibt ein Kranz von bis in den Boden reichenden, dreipassartig spitz zulaufenden Blattformen. In den Boden sind Besitzervermerke eingeritzt. Im Gefäßinnern sind Fische in drei Kreisen um das Zentrum angeordnet. Das Becken hat einen flachgewölbten Boden, der mit einer leichten Ausbauchung in die zum abgesetzten Rand einziehende Wandung übergeht. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber ausgefallen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und gold- und silbertauschiertem Dekor, mit schwarzer Masse gefüllt. Das große und schwere Becken ist unten bauchig und zieht nach oben ein. Ein breiter Hauptfries mit einer monumentalen Inschrift umläuft das Becken und verziert beinahe dessen gesamte Fläche. Diese nennt einen Beamten des Mamlukensultans as-Salih. Dazwischen sind drei Medaillons gesetzt, die mit Lotusblüten und kleinen Inschriften vor einem wappenähnlichen Grund gefüllt sind. Der Fries schließt mit einer Tropfenranke ab. Das Innere des Beckens zeigt eine wirbelnde Rosette, von sechs Fischen umkreist. An den Wappen sind noch Reste einer Goldtauschierung erkennbar. Bei dieser Dekortechnik werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und gepunztem Dekor. Das große und schwere Becken ist unten bauchig und zieht nach oben ein. Ein schmaler Inschriftenfries mit Segenswünschen verläuft außen unterhalb des Randes und schließt unten mit einem Fries aus verschränkten Bögen und spitzen Tropfen ab. Gebildet wird der Hauptfries aus einem Flechtband, das acht Medaillons und längliche Kartuschen bildet. Gesäumt wird die Inschrift jeweils durch Rankenwerk in den Medaillons sowie den dazwischenliegenden Kartuschen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor; geschwärzt. Das Wasserbecken weist einen leicht gewölbten Boden auf, der in eine ebenmäßige Ausbauchung übergeht. Die Wandung zieht zum abgesetzten Rand ein. Der Hauptfries auf der Ausbauchung wird – durch zwei Friese begrenzt – von einem Flechtband gegliedert. Dieses bildet abwechselnd vier Rundmedaillons und vier Inschriftenkartuschen. Die figürlichen Darstellungen in den Rundmedaillons zeigen einen Reiter mit Falken, eine Trink- und eine Thronszene. Der Schulterfries verläuft mit seinen Rundmedaillons und Inschriften parallel zum Hauptfries. Im Innern des Beckens ist ein Fischteichmotiv eingraviert. Auf dem Boden befindet sich ein Besitzervermerk.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor; geschwärzt. Die breite Wandung des Beckens wird von einem Flechtband in vier Kreismedaillons und vier Inschriftenflächen gegliedert. Die Buchstaben liegen auf zweizeiligen Spiralranken. Über der großzügigen Inschrift im Tuluth-Duktus läuft eine schmalere, goldtauschierte im Kūfī-Duktus. Die Medaillons zeigen ebenfalls Inschriften, die jeweils ein Motiv aus Vögeln und Rankenstauden umfassen. Den tiefen Bauch umgibt ein engmaschiges, in den Boden reichendes Flechtband. Die dadurch gebildeten Flächen sind mit weiteren Stauden und Tierdarstellungen wie Ente, Hund und Hase besetzt. Das Becken hat einen flachgewölbten Boden und eine zum abgesetzten Rand einziehende Wandung. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Das Becken mit mehr als 80 cm Durchmesser und einem Gewicht von 12 kg ist das größte erhaltene seiner Art. Charakteristisches Merkmal dieses Beckens ist der vierundzwanzigfach gezackte Rand, der waagerecht auskragt. Die Wandung des hohen Beckens ist doppelt eingezogen, sodass drei horizontale Bildfriese entstehen. Die Mitte des Bodens ist durch das chinesische Motiv des Kampfes von Drache und Phönix betont. Es schließt sich ein kreisförmiger Reiterfries an, gerahmt von einem schmalen geometrischen Fries mit Medaillons. Ein schmales Band trennt die Darstellung von dem folgenden Kreis, in dem der Herrscher inmitten zahlreicher Höflinge bei diversen Vergnügungen gezeigt wird, etwa bei der Jagd, thronend in einer Hofgesellschaft oder bei einer Bootsfahrt. Dargestellt sind auch ein Elefant mit Krieger und Musikant sowie ein Kamel mit Sänfte. Die vierundzwanzig Bildfelder des Randes bieten ebenfalls höfische Themen, wiederum den thronenden Herrscher, Tierkämpfe und Wappen. Auf dem Rand verläuft eine Inschrift mit Lobpreisungen und Segenswünschen für einen nicht namentlich genannten Herrscher. Becken dieser Form sind ab Ende des 13. Jahrhunderts geläufig und dienten der Repräsentation an den Fürstenhöfen. Alle figürlichen Darstellungen und die Inschrift waren ursprünglich silber- und goldtauschiert. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Das Wasserbecken ist Teil eines Waschgeschirrs, zu dem auch eine Kanne gehört (I. 6580). Beide Gefäße sind mit aufwendiger Gold- und Silbertauschierung dekoriert: Bei dieser Dekortechnik werden dünne Gold- und Silberdrähte in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt – häufig aus Messing – eingehämmert. Meist sind die Muster so dicht, dass das darunterliegende Metall fast völlig bedeckt ist. Das Becken zeigt in den sechs großen Medaillons der Außenseite den von Leibwächtern flankierten Fürsten, den Fürsten auf einem Löwenthron, als Reiter auf der Jagd oder im Kampf, mit einem zeremoniellen Weinbecher vor der Brust und wie er einen Löwen mit dem Schwert besiegt. Im Innern wechseln Thron- und Reitermotive, während auf dem Boden ein Spiegelbild des Kosmos erscheint: im Zentrum steht eine Strahlensonne, um die herum die Symbole der Planeten gruppiert sind, während Tierkreiszeichen den äußeren Kreis bilden. Die Signaturen unterhalb des Außenrandes des Beckens sowie auf der Kanne nennen den Namen ʿAli ibn ʿAbdallah al-ʿAlawi an-Naqqasch al-Mausili, des „Verzierers aus Mosul“. Ein derart kostbares Waschgeschirr – das Becken wiegt 3400 g - wurde gewiss für den Hof oder eine sehr hochstehende Persönlichkeit gefertigt.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Charakteristisches Merkmal dieses Beckens ist der achtzehnfach gezackte Rand, der waagerecht auskragt. Die Wandung des eher flachen Beckens ist entsprechend eingezogen. Die Bodenfläche ist durch einen Sechspass gegliedert: Im Zentrum ist ein thronender Herrscher dargestellt, umgeben von zwei sitzenden Begleitern und einer Harpyie. Durch die Aufteilung des Sechspasses entstehen zahlreiche kleinere Felder, die mit Figurenpaaren gefüllt sind, meist Tänzer und Zecher. Einige werden von Vierbeinern begleitet. Darüber finden sich weitere Medaillons mit Musikern und Tänzern. Die Darstellungen auf dem Boden werden durch mehrere Kreise mit Schriftfries, Medaillons mit Figuren und Lotusblüten begrenzt. Die achtzehn Felder der Wandung zeigen jeweils zwei weitere sitzende Musiker und Zecher, wobei die Figuren von zwei Feldern einander zugewandt sind. Den oberen Abschluss bilden ein Perlen- und ein Flechtband, das mit dreiblättrigen Blüten akzentuiert ist. Becken dieser Form sind ab Ende des 13. Jahrhunderts geläufig und dienten der Repräsentation an den Fürstenhöfen. Dieses Exemplar wurde mehrfach sorgfältig repariert und geflickt. Alle figürlichen Darstellungen und die Inschriften waren tauschiert. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Der Dekor des Wasserbeckens ist sehr qualitätvoll: Die breite Wandung des Beckens nimmt ein durch vier Kreismedaillons mit dem Wappen des mamlukischen Sultans gegliederter Fries ein. Abwechselnd sind monumentale Inschriften und Reitergruppen dargestellt. Bei den Reitern handelt es sich um Höflinge bei der Jagd mit Pfeil und Bogen, Lanze und Schwert, umgeben von Vögeln, Jagdtieren und Ranken. Alle Details wie Kleidung, Sattel- und Zaumzeug sind durch Gravuren in der Silbertauschierung angegeben. Den unteren Abschluss bildet ein schmaler Fries mit weiteren Inschriften und Jagdszenen, getrennt durch Rosetten. Den gerundeten Boden überzieht ein großflächiges Flechtornament, gefüllt mit Lotusblüten, Ranken, geometrischen Mustern und Wirbelrosetten. Das Zentrum bildet eine radial angeordnete Kalligraphie mit Lobpreisungen. Innen ist der Boden von einem breiten Fischwirbel bedeckt.
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Der Dekor des Wasserbeckens ist sehr qualitätvoll: Die breite Wandung des Beckens nehmen sechs Kreismedaillons mit Reitern vor Spiralrankengrund dazwischen ein. Die Medaillons zeigen jeweils Motive aus dem höfischen Umkreis mit zwei stehenden oder sitzenden Personen vor dichten Pflanzen- und Blütenstauden. Bei den Reitern handelt es sich um Polospieler, über denen Vögel aufgeflogen sind. Alle Details wie Kleidung, Sattel- und Zaumzeug sind durch Gravuren in der Silbertauschierung angegeben. Den tiefen Bauch und den gerundeten Boden umgibt ein engmaschiges, in den Boden reichendes Netz aus Rauten. Die dadurch gebildeten, nach außen größer werdenden Flächen sind mit Blattmotiven besetzt. Innen ist die Mitte des Bodens durch ein Medaillon betont, das zwei Schwäne vor dichtem Blättergrund zeigt. Daneben befindet sich ein Besitzervermerk.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Charakteristisches Merkmal dieses Beckens ist der achtzehnfach gezackte Rand, der waagerecht auskragt. Die Wandung des eher flachen Beckens ist entsprechend eingezogen, wobei alle Felder mit einer vertikalen Pseudoinschrift bedeckt sind; optisch werden sie durch eingravierte Palmwedel voneinander getrennt. Die Mitte des Bodens ist durch Sphingen vor graviertem Rankengrund betont. Die Fabelwesen sind an den nach oben gerichteten Flügelspitzen verbunden und bilden einen Wirbel; begleitet werden sie von vier Entenpaaren. Ein schmales Band trennt die Darstellung von dem umlaufenden Kreis, in dem sechs Medaillons gleichmäßig in einer Inschrift mit verflochtenen Buchstaben verteilt sind. In jedem Medaillon sitzt eine Figur, eine Mondsichel haltend. Solche Figuren können sowohl den Planeten symbolisieren, stehen aber auch für ein Herrschergeschlecht aus der Kulturregion Dschazira. Becken dieser Form sind ab Ende des 13. Jahrhunderts geläufig und dienten der Repräsentation an den Fürstenhöfen. Dieses Exemplar wurde mehrfach sorgfältig repariert und geflickt. Alle figürlichen Darstellungen und die Inschriften waren tauschiert. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Das Becken hat eine bauchig abgesetzte Form mit großer, runder Standfläche. Der obere, einschwingende Bereich ist mit einem System aus Medaillons mit Anhängern und länglichen Kartuschen verziert. In den Kartuschen erscheint graviertes, vegetabiles Flechtwerk. In den Medaillons hingegen sind geometrische Flechtbänder oder Inschriften eingraviert, in denen der Mamlukensultan an-Nasir Faradsch genannt wird, der zwischen 1399 und 1412 in Kairo regierte. Der vogelartig gebogene Schnabel ist mit einer spitzovalen Kartusche und Inschrift versehen. Aus ihr geht hervor, dass das Objekt ein Ehrengeschenk für den Mundschenk des Sultans gewesen ist.
Museum für Islamische Kunst
Aus Kupfer getriebenes und verzinntes Becken mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die gesamte Fläche des Beckens wird durch ein Flechtband gegliedert, welches verschiedene Friese bildet. Auf der Schulter teilen Rundmedaillons, die abwechselnd mit Sonnen- und Löwenmotiven gefüllt sind, den Fries in sechs Flächen. Diese sind vegetabil verziert oder weisen eine Inschrift auf. Ein Tierfries trennt die Inschrift, in der das Gefäß in Ich-Form spricht, vom Beckenboden. Dort sind zwei Reihen von großen und sechs kleinen Medaillons angeordnet. Die großen Medaillons zeigen die zwölf Tierkreiszeichen und die sechs Planeten, die kleinen in den Zwickeln sind mit nach links gerichteten Löwen gefüllt. Alle Darstellungen sind auf einem Hintergrund aus zahllosen kleinen Spiralen angeordnet. Der Boden ist leicht gewölbt und geht in eine regelmäßig ausbauchende, zum abgesetzten Rand leicht einziehende Wandung über.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Das große und schwere Becken ist unten bauchig und zieht nach oben ein. Ein breiter Hauptfries mit einer monumentalen Inschrift umläuft das Becken und verziert beinahe dessen gesamte Fläche. Diese nennt einen Beamten des Mamlukensultans as-Salih. Dazwischen sind gleichmäßig sechs Medaillons mit einer Rosette gesetzt, welche entweder von einer Spiralranke oder von einer Tierranke mit Enten eingefasst wird. Der Fries schließt mit einer Tropfenranke ab. Auch das Innere des Beckens ist zentral mit einer Rosette geschmückt. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und silber- und kupfertauschiertem Dekor. Das Becken mit einem gerundeten Boden ist außen unterhalb des Randes mit einer monumentalen Ehreninschrift versehen, die den Namen des Zangidenfürsten al-Malik al-Muʿazzam Mahmud nennt. Diese und weitere, auf dem schmalen Rand erscheinende Inschriften sind mit Silber und Kupfer tauschiert. Der Boden ist innen mit einem Tierfries in einem Strahlenkranz verziert. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber weitgehend ausgefallen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Das große Becken mit leicht ausladender Wandung ist innen und außen vollständig ornamentiert. In der Mitte des Bodens ist eine Rosette eingraviert, aus der sich sechs Spitzmedaillons mit Spiralrankenfüllung und sechs Kartuschen mit ebenfalls vegetabil gefüllten Anhängern entwickeln. Die Flächen zwischen den Ranken sind grob schraffiert. Die Wandung ist mit einem Flechtband verziert, aus dem sich alternierend sechs Spitzmedaillons und sechs rechteckige Kartuschen entwickeln. Beide Formen sind mit Ranken gefüllt. Dazwischen füllen Gabelblattranken die übrige Fläche. Auf der Standfläche außen ist ein großes, mehrpassiges Medaillon eingraviert, gefüllt mit Ranken. Umgeben ist es von vier großen und vier kleinen Medaillons mit geometrischem Dekor. Die Außenfläche der Wandung ist wieder grob schraffiert und darüber mit einem Gabelblattrankensystem versehen. Vermutlich gehört das Becken zu einer größeren Gruppe in Europa hergestellter Objekte, die orientalische Formen und Ornamente – bis hin zur Meistersignatur - zu imitieren suchten.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Charakteristisches Merkmal dieses Beckens ist der neunzehnfach gezackte Rand. Das mittelhohe Becken mit steiler Wandung ist mit Figurenszenen mit Enten, Pfauen oder Schildkröten vor graviertem Grund versehen. Der Boden ist zweifach konzentrisch gegliedert. Im Zentrum erkennt man sechs sternförmig angeordnete Nischen mit Rankenwerk. Die zweite Kreisfläche zeigt sechs Medaillons, von denen nur drei zu erkennen sind. Ein Rautenband gliedert diese Fläche, deren neunzehn Rauten mit Tieren und Fabelwesen vor gravierten Ranken gefüllt sind. Becken dieser Form sind ab dem 12. Jahrhundert in Afghanistan und Iran geläufig. Die Gestaltung dieser Prestigeobjekte diente der Repräsentation am Hof. In den figürlichen Darstellungen und auf dem Boden sind Reste von Tauschierungen zu finden. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber ausgefallen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Charakteristisches Merkmal des Beckens ist der zwanzigfach gezackte Rand. Das Stück ist nahezu vollständig graviert. Der Boden ist konzentrisch gegliedert. Ein Herrscher auf einem Thron wird von zwei Dienern flankiert, die ihm etwas reichen. Darunter sitzen zwei Musiker mit Harfe und Trommel. Durch ein glattes schmales Band getrennt folgt ein Flechtband, das sechs Medaillons bildet, die mit Musikanten oder Tänzern gefüllt sind. Dazwischen sind Tierszenen mit Hasen, Enten, Rehen und Wildschweinen vor gravierten Ranken eingraviert. Auf der Wandung erscheinen Figuren wie Musikanten oder Tiere, Enten und Schildkröten. Das Schildkrötenmotiv ist chinesischen Ursprunges und symbolisiert das Glück, während Enten für ein langes Leben stehen. Der Rand ist zweifach gelocht. Becken dieser Form sind ab dem 12. Jahrhundert in Afghanistan und Iran geläufig. Die Gestaltung dieser Prestigeobjekte diente der Repräsentation am Hof.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und geschwärztem Dekor. Charakteristisches Merkmal dieses Beckens ist der sechzehnfach gezackte Rand. Die Wandung des eher flachen Beckens ist entsprechend eingezogen, wobei jedes der sechzehn Zackenfelder eine Inschrift trägt, regelmäßig unterbrochen von Nischen mit Rankenwerk. Der Körper ist bauchig und schwingt zum Rand leicht ein. Die Mitte des Bodens ist durch eine achtblättrige Rosette in einem komplizierten geometrischen Flechtornament betont, dessen dreieckige Flächen mit vegetabilen Motiven gefüllt sind. Dieses zentrale Feld wird von einem Inschriftenband umschlossen und schließt mit einem Tropfenband ab. Becken dieser Form sind ab dem 12 Jahrhundert in Afghanistan und Iran geläufig. Ab dem Ende des 13. Jahrhunderts sind sie auch im Nordirak bzw. Westiran verbreitet. Die Gestaltung dieser Prestigeobjekte diente der Repräsentation am Hof.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor; geschwärzt und ehemals tauschiert. Seine breite Wandung wird von einem Flechtband in vier Medaillons und vier Inschriftenkartuschen gegliedert, deren Buchstaben auf zweizeiligen Spiralranken liegen. Die Medaillons zeigen figürliche Szenen, die mit Reitern und Fürsten das höfische Leben beschreiben. Den tiefen Bauch umgibt ein Kranz von in den Boden reichenden, dreipassartig spitz zulaufenden Blattformen. Im Gefäßinnern sind Fische in zwei Kreisen um das Zentrum angeordnet. Das Becken hat einen flachgewölbten Boden, der mit einer leichten Ausbauchung in die zum abgesetzten Rand einziehende Wandung übergeht. Für die schwarze Masse liegen noch keine Analysen vor, sodass unklar ist, ob es sich um Niello handelt, eine Kombination von Silber, Blei, Kupfer und teilweise auch Schwefel.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor; geschwärzt. Das Wasserbecken weist einen leicht gewölbten Boden auf, der über eine tiefsitzende Ausbauchung in die zum abgesetzten Rand regelmäßig einziehende Wandung übergeht. Der Hauptfries auf der Beckenwandung wird durch ein Flechtband gebildet, das abwechselnd vier Rundmedaillons und vier ovale Inschriftenmedaillons bildet. In die Rundmedaillons sind wiederum Inschriftenkartuschen eingehängt. Die Inschriften liegen auf Wellenranken oder – wie in den Rundmedaillons – auf detailreichem vegetabilem Hintergrund. Im Innern des Beckens ist ein Fischteichmotiv eingearbeitet, dessen Zentrum von drei Fischen und drei Enten gebildet wird. Den Boden des Wasserbeckens überzieht ein System aus drei- und vierpassigen Blattformen. Hier sind auch Besitzervermerke eingraviert. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber weitgehend ausgefallen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem und lackiertem Dekor. Das Becken ist bauchig und ausladend gearbeitet und verjüngt sich zum Rand. Auf der Schulter ist ein breiter Fries eingraviert: Acht symmetrisch verteilte Medaillons unterbrechen gleichmäßig die umlaufende Inschrift vor Rankenwerk. In den Medaillons wird ein zentrales Sonnenradmotiv von Spiralranken begleitet. Die Flächen zwischen den Ornamenten sind mit rotem, grünem und blauem Lack ausgerieben. Die Standfläche außen und der Boden sind glatt und ungraviert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und gold- und silbertauschiertem Dekor. Das Becken hat eine bauchige Form, die zum waagerechten Rand hin einzieht. Der Dekor der äußeren Wandung besteht aus einem breiten Fries: ein Flechtband bildet abwechselnd längsovale Kartuschen und Medaillons, in denen abwechselnd drei Reiter und drei zweifigurige Szenen erscheinen. Diese und die Inschriften der Kartuschen stehen vor graviertem Rankengrund. Die Inschriften ehren einen namentlich nicht genannten Sultan. Verschränkte Bögen mit spitzen Tropfen schließen den Fries unten ab. Drei schmale Friese gliedern den Rand: Es reihen sich ein doppeltes geometrisches Flechtband, eine Wellenranke und ein doppeltes Wellenband. Der Boden ist mit einem zentralen Sonnenmotiv verziert, um das sechs Fische angeordnet sind. Dies gibt einen Hinweis auf die Benutzung des Objektes, das vermutlich zur Handwaschung gereicht wurde. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Becken aus einer Kupferlegierung. Das kleine Becken hat einen gerundeten Boden, über dem die Wandung leicht eingezogen ist. Darüber wölbt sie sich nach außen und geht in einen kurzen, geraden Rand über. Verziert ist nur der lange Stiel, der am Griff medaillonartig erweitert und mit einem Blattornament verziert ist. Entlang der Stielränder sind Buchstaben in „blühendem“ Kufi zu erkennen: dabei enden einzelne Buchstaben in Blättern und Knospen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Das Becken besitzt eine gerade, nur leicht einschwingende Wandung, die abwechselnd mit sechs Medaillons und sechs Inschriftenkartuschen vor gravierten Ranken verziert ist. In den Medaillons sind alternierend Reiter und Vögel (Pfauen?) dargestellt. Der gerade Rand ist mit einem Rankenfries sowie einem geometrischen Flechtband verziert. Der Boden ist nicht mehr original, sondern sekundär angenietet. Er hat mittig eine kleine kreisrunde Erhöhung, die vielleicht zum Abstellen einer Wasserkanne diente - das Becken könnte also zu einem Waschgeschirr gehören.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und ehemals silbertauschiertem Dekor; geschwärzt. Das Wasserbecken weist einen leicht gewölbten Boden auf, der über eine tiefsitzende Ausbauchung in die zum abgesetzten Rand regelmäßig einziehende Wandung übergeht. Der Hauptfries auf der Beckenwandung wird durch ein Flechtband gebildet, das vier achtpassige Medaillons beschreibt. Diese sind achsensymmetrisch aufgebaut und zeigen jeweils eine Blütenstaude, auf der ein Vogelpaar sitzt. Zwischen den Medaillons läuft eine Inschrift im Ṯuluṯ-Duktus auf einer zweizeiligen Spiralranke. Diese ist einem unbekannten Herrscher gewidmet. Der Abschluss des Hauptfrieses zum Beckenboden wird durch eine Bogenfolge bestimmt, aus denen heraus ein Flechtband ein System aus Rauten- und Blütenformen bildet. Diese sind mit Enten und vegetabilen Motiven gefüllt. Auf dem Boden ist ein Stempel mit Besitzervermerk erkennbar. Die vielen Details des Dekors – das Flechtband, die Inschrift, vegetabile Motive und die Vögel – sind vermutlich tauschiert gewesen, doch ist die Tauschierung herausgefallen. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und Resten von tauschiertem Dekor; geschwärzt. Das Becken hat einen gewölbten Boden, der nach oben breit ausbaucht. Die Wandung zieht zum abgesetzten Rand leicht ein. Der Hauptfries auf der Wandung wird durch zwei Perlbänder begrenzt. Dazwischen liegen siebzehn Rundmedaillons, die mit kleineren Medaillons verbunden sind. Die bildlichen Darstellungen in den Medaillons zeigen sitzende Zecher und Musikanten. Auf der Schulter folgen auf das Perlband zwei Friese aus einer Wellenranke und einem Flechtband, über denen auf dem Gefäßrand ein Inschriftenfries steht. Der Boden ist innen mit einem Sonnenmotiv verziert, umgeben von Fischen und Lotosblüten. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber ausgefallen. Für die schwarze Masse liegen noch keine Analysen vor, sodass unklar ist, ob es sich um Niello handelt, eine Kombination von Silber, Blei, Kupfer und teilweise auch Schwefel.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor; geschwärzt und ehemals tauschiert. Seine Wandung umläuft ein von einem Flechtband gebildeter Schriftfries, der von sechs Medaillons gegliedert wird. Die Medaillons zeigen abwechselnd Wellenranken oder fliegende Enten um eine wirbelnde Blüte. Die Inschrift liegt auf einer Spiralranke. Am Bauch bildet eine Folge von hängenden Bögen und Blättern den Übergang zum Gefäßboden. Auf diesem befinden sich eine Besitzersignatur und zwei Wappen. Das Beckeninnere ist mit einem zentralen Sonnenmotiv verziert, das von einem einfachen Fischkreis umgeben ist. Das Becken hat einen gewölbten Boden und eine zum abgesetzten Rand leicht einziehende Wandung. Für die schwarze Masse liegen noch keine Analysen vor, sodass unklar ist, ob es sich um Niello handelt, eine Kombination von Silber, Blei, Kupfer und teilweise auch Schwefel.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem, tauschiertem und geschwärztem Dekor. Der Hauptfries auf der Außenseite wird durch zwei Perlbänder begrenzt. Dazwischen liegen achtzehn Rundmedaillons, die durch kleinere Medaillons mit kreuzförmigen Blüten verbunden sind. Die bildlichen Darstellungen in den Medaillons zeigen sitzende Zecher und Musikanten mit Flöte und Tamburin. Im Gefäßinnern befinden sich zwei Kreise aus Fischen und Lotosblüten um ein zentrales Sonnenmotiv. Die Wandung weitet sich zur Schulter hin und zieht zum abgesetzten Rand leicht ein. Das Becken hat einen gewölbten Boden, der stark ausgebeult ist. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber weitgehend ausgefallen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Auf der Wandung bildet ein Flechtband den zwischen zwei Bordüren liegenden Hauptfries, der von acht sechspassigen Rosetten unterbrochen wird. Die so entstehenden Flächen des Frieses zeigen abwechselnd Inschriften und Rankensysteme. Das Flechtband sowie die Inschrift sind mit einem dünnen Silberdraht tauschiert. Auf der Ausbauchung des Beckens hängen an der Bordüre des Hauptfrieses ebenfalls tauschierte dreieckige Medaillons. So ist die Fläche der unteren Beckenhälfte freigelassen. Lediglich vier verschiedene Besitzervermerke sind in den Boden graviert oder gestempelt. Das Wasserbecken hat einen sehr leicht gewölbten Boden, der über eine Ausbauchung in die zum abgesetzten Rand regelmäßig einziehende Wandung übergeht. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.