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Objekttyp: Beckenschläger-Schüssel
Omphalos-Schüssel mit Fischblasendekor und Schriftbändern
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt um einen Nabel aus gewirbelten Fischblasen und gereihten Buckeln zwei umlaufende Schriftbänder. Das äußere enthält den fünffach wiederholten Text: "EH:BART:AL:ZEIT:GELVEK", das auch an einer weiteren Schüssel im Besitz des Berliner Kunstgewerbemuseums auftritt (Inv. Nr. F 1312). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Sitzende Dame mit Blütenkranz und Zweig
Kunstgewerbemuseum
Das Motiv der sitzenden Dame findet an Beckenschläger-Schüsseln in verschiedenen Varianten Verwendung. Die Darstellung mit einem Blütenkranz in der Linken und einem Blütenzweig in der Rechten scheint besonders verbreitet gewesen zu sein. Das Berliner Kunstgewerbemuseum besitzt eine größere Schüssel mit motivgleicher Darstellung (Inv. Nr. M 2572). Ein drittes Exemplar, bei dem anstelle des Blütenkranzes ein Schriftband erscheint (ehem. Inv. Nr. K 4475), wurde 1938 veräußert, ein Exemplar mit genau gleichem Bildmotiv befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 30). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Die Kundschafter mit der Traube
Kunstgewerbemuseum
Die beiden Kundschafter mit der Traube (Num 13,18), Josua und Kaleb, gelten als alttestamentarische Präfiguration Christi, der gleich ihnen ins wahre Land der Verheißung führt. Das weit verbreitete Motiv ist auf Beckenschläger-Schüsseln in mindestens drei verschiedenen Varianten nachgewiesen. Umlaufend erscheint mehrfach die Inschrift "EH:BART:AL:ZEIT:GELVEK". Die Darstellung der Kundschafter tritt in gleicher Gestalt auch an einem zweiten Exemplar im Berliner Kunstgewerbemuseum auf (Inv. Nr. K 4473) sowie an einem Exemplar in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 71). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Die Kundschafter mit der Traube
Kunstgewerbemuseum
Die beiden Kundschafter mit der Traube (Num 13,18), Josua und Kaleb, gelten als alttestamentarische Präfiguration Christi, der gleich ihnen ins wahre Land der Verheißung führt. Das weit verbreitete Motiv ist auf Beckenschläger-Schüsseln in mindestens drei verschiedenen Varianten nachgewiesen. Hier ist die Szene von zwei schwer lesbaren Schriftbändern umgeben, die auch an anderen Schüsseln Verwendung fanden (vgl. Inv. Nr. K 4472). Die Darstellung der Kundschafter tritt in gleicher Gestalt auch an einem zweiten Exemplar im Berliner Kunstgewerbemuseum auf (Inv. Nr. M 2577) sowie an einem Exemplar in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 71). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Adam und Eva
Kunstgewerbemuseum
Auf dem Boden des Beckens erscheint eine Darstellung des Sündenfalls in einer baumbestandenen Landschaft. Die Komposition der nackten Körper setzt grafische Vorlagen aus dem frühen 16. Jahrhundert voraus. Ein größeres Exemplar mit genau dem gleichen Bildmotiv befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 82). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Marcus Tulius Cicero
Kunstgewerbemuseum
Im Zentrum der Schüssel befindet sich ein Profilporträt des römischen Politikers und Schriftstellers Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.) mit der stark beriebenen Umschrift "MARCVS TVLIVS CIC/ERO CONS". Cicero war im Jahre 63 v. Chr. Konsul. Das Museum besitz ein noch ein größeres Exemplar einer Schüssel mit Cicero-Porträt mit zwei umlaufenden Schriftbändern (Inv. Nr. K 4472). Ein ähnliches Exemplar mit dem gleichen Bildmotiv befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 128). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Marcus Tulius Cicero
Kunstgewerbemuseum
Im Zentrum der Schüssel befindet sich ein Profilporträt des römischen Politikers und Schriftstellers Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.) mit der Umschrift "MARCVS TVLIVS CIC/ERO CONS". Cicero war im Jahre 63 v. Chr. Konsul. Die beiden das Mittelmotiv umlaufenden Schriftbänder treten in gleicher Form auch auf einer Schüssel mit der Darstellung der Kundschafter mit der Traube im Besitz des Berliner Kunstgewerbemuseums auf (Inv. Nr. K 4473). Das Museum besitz ein noch ein kleineres Exemplar einer Schüssel mit Cicero-Porträt ohne die äußern Schriftbänder (Inv. Nr. M 2580). Ein Exemplar mit dem gleichen Bildmotiv und einem Schriftband befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 129). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Fischblasenornament
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) ist klein und randlos und zeigt im Zentrum eine Wirbelrosette. Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Dirne und Narr
Kunstgewerbemuseum
Die Abbildung zeigt eine nackte Dirne mit einem Federhut und einem Geldbeutel in der Rechten. Ihr zu Füßen liegt ein Narr mit Kappe. Zwei Exemplare mit dem gleichen Bildmotiv befinden sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 126, 127). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Springender Hirsch
Kunstgewerbemuseum
Kleine Beckenschläger-Schüssel mit aufspringendem Hirsch in einer Landschaft mit Bäumen und Blumen. Eine Wellenranke umrahmt die Darstellung. Auf dem Rand erscheint ein gepunzter Palmettenkranz. Ein größeres Exemplar mit dem gleichen Hirsch-Motiv befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 51). Der Hirsch, liegend oder aufspringend dargestellt, ist als Christus-Symbol eines der ältesten Mittelmotive, welches für Beckenschläger-Schüsseln verwendet wurde. Dabei überwiegt bei Exemplaren aus dem fortgeschrittenen 15. Jahrhundert die Darstellung des lagernden, bei solchen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts dagegen die des aufspringenden oder stehenden Hirsches. Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Astwerk
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt um den Nabel ein umlaufendes Schriftband mit äußerst stark beriebenen unleserlichen Buchstaben. Umlaufend Ast- und Laubwerk mit verflochtenen Spruchbändern. Dieses Motiv findet sich in etwas reicherer Form auch an einer Schüssel mit Wappendarstellung im Berliner Kunstgewerbemuseum (Inv. Nr. F 2545). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Simson bezwingt den Löwen
Kunstgewerbemuseum
In einem umfriedeten Garten erscheint Simson, der dem Löwen als Symbold des Bösen mit bloßen Händen das Maul zerreißt, "als würde er ein Böckchen zerreißen“ (Ri 14,6 EU). Als Umschrift viermal der Text "DER IN FRIED GEWART". Auf Beckenschläger-Schüsseln finden sich Darstellungen von Simson mit dem Löwen relativ selten, ein Exemplar mit dem gleichen Bildmotiv befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 73). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Fünfblatt und Engelsfiguren
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt ein das Zentrum umlaufendes, stark beriebenes Schriftband. Davon ausgehend entwickeln sich fünf radial angeordnete Blütenblätter, zwischen denen fünf Halbfiguren von Engeln mit Wappenschilden in den Händen erscheinen. Das gleiche Engel-Motiv zeigt auch eine 1938 vom Kunstgewerbemuseum veräußerte Schüssel (Inv. Nr. 1876,1974) sowie ein Exemplar mit Vierblatt in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 83). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Fünfblatt, Löwenköpfen, Weinblättern und Trauben
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt zwischen fünf radial angeordneten Zungen fünf Ornamente, die jeweils aus einem Löwenkopf sowie einer Weinrebe und zwei Weinblättern bestehen, die aus dem Maul des Löwen entsprießen. Ein Exemplar mit dem gleichen Ornament als Vierblatt befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 89). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Wappen der Familie von Exdorf
Kunstgewerbemuseum
Auf dem Boden des Beckens befindet sich das Wappen der Familie von Exdorf: Roter Schild mit silbernen, von drei roten Rosen belegter Rechtsbalken, bewulster Stechhelm mit Decken. Kleinod: Pfahlweis aufgestellter, bekleideter Arm, in der Hand eine Blume haltend. Im Grund vegetabiles Rankenornament. Der Rand des Beckens ist mit gestanzten Ornamenten in Dreipassform auf Maßwerkstengeln verziert. Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Vierblatt und Bären
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt zwischen vier radial angeordneten Blütenblättern vier Ornamente, die jeweils aus einem sitzenden, an Honigwaben schlöeckenden Bären zwischen zwei Glockenblumen bestehen. Das gleiche Bildmotiv befindet sich an einer Omphalos-Schüssel in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 86). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Vierblatt und Laubwerk
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt zwischen vier radial angeordneten spitz auslaufenden Blütenblättern vier vegetabile Ornamente, die jeweils aus zwei Blättern und einer Blüte bestehen. Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Fischblasenornament und Wellenranke
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt in der Mitte ein gewirbeltes Fischblasenornament. Umlaufend eine doppelte Astwerkranke, von der sich abwechselnd einzelne Blätter und Blütenstände zur Mitte hin entwickeln. Ein ähnliches Becken mit abweichendem Omphalos befand sich bis 1938 im Berliner Kunstgewerbemuseum (Inv. Nr. F 5009). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit gehetzten Hirschen
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt umlaufend vier von Hunden gehetzte Hirsche, ein Motiv das als Symbol für Christus gilt. Rechts davon erscheinen jeweils eine Eichblatt und eine Eichel an einem Ast, links eine stilisierte Felsenlandschaft. Ein gleiches Exemplar befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 52). Die gleiche Darstellung erscheint in einem erweiterten Bildkontext auch auf einer anderen Schüssel im Berliner Kunstgewerbemuseum (Inv. Nr. O-1966,15). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Lagernder Hirsch
Kunstgewerbemuseum
Auf dem Boden der Schüssel erscheint die Darstellung eines lagernden Hirsches mit einer Blumenranke und einem Spruchband, dessen Inschrift nicht mehr lesbar ist. Ein Exemplar mit dem gleichen Bildmotiv befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 46). Der Hirsch, liegend oder aufspringend dargestellt, ist als Christus-Symbol eines der ältesten Mittelmotive, welches für Beckenschläger-Schüsseln verwendet wurde. Dabei überwiegt bei Exemplaren aus dem fortgeschrittenen 15. Jahrhundert die Darstellung des lagernden, bei solchen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts dagegen die des aufspringenden oder stehenden Hirsches. Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Fünfblatt
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt eine stilisierte Rose mit einem als Blütenstempel gebildeten Nabel, fünf radial angeordnete Blütenblätter und dazwischen erwachsenden Dornen. Ähnliche Exemplare befinden sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 105-107). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Fünfblatt und Einhörnern
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt fünf radial angeordnete, spitz auslaufende Blütenblätter, zwischen denen aus Löwenköpfen je zwei Akanthusblüten entwachsen. In deren Mitte erscheint ein springendes Einhorn mit zurückgewandtem Kopf, ein Motiv, das auch eine weitere Schüssel im Berliner Kunstgewerbemuseum zeigt (Inv. Nr. F 1534). Ein Exemplar mit Vierblatt und gleichem Bildmotiv befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 87). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Sitzende Dame mit Falken und Spruchband
Kunstgewerbemuseum
Auf dem Boden des Beckens erscheint eine Frau in einem hochgegürten Kleid und grosser Haube. Auf ihrer Rechten sitzt ein Falke, in der Linken hält sie ein Herz. Oberhalb ein Spruchband mit der Inschrift "hofnung mich ofter [?] eretet hat". Das Motiv der sitzenden Dame findet an Beckenschläger-Schüsseln in verschiedenen Varianten Verwendung. Die Darstellung mit einem Falken auf der Rechten scheint nicht besonders verbreitet gewesen zu sein. Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Mondsichelmadonna und gehetzte Hirsche
Kunstgewerbemuseum
Im Zentrum des Beckens erscheint die teilweise strak beriebene Darstellung der Maria mit dem Kind auf der Mondsichel vor einer Strahlengloriole. Die Darstellung wird gerahmt durch einen Ornamentfries und ein Schriftband mit dem vierfach wiederholten Text: "ICH•WART•GELVK•AL•ZEIT". Außen umlaufend erscheinen fünf von Hunden gehetzte Hirsche, ein Motiv, das als Symbol für Christus gilt. Rechts davon erscheinen jeweils eine Eichblatt und eine Eichel an einem Ast, links eine stilisierte Felsenlandschaft. Die gleiche Darstellung erscheint auch auf einer Omphalos-Schüssel im Berliner Kunstgewerbemuseum (Inv. Nr. F 1772). Eine sehr ähnliche Mondsichelmadonna befindet sich an einem Exemplar in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 25). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Vierblatt und Disteln
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt zwischen vier radial angeordneten Blütenblättern vier vegetabile Ornamente, die jeweils aus zwei Distelblättern und einer Distelblüte bestehen. Am Rand eine gepunzte Hausmarke. Ein gleiches Exemplar befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 99). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Lagernder Hirsch
Kunstgewerbemuseum
Auf dem Boden des kleinen Beckens Darstellung eines lagernden Hirsches, umgeben von einer Wellenranke. Auf dem schmalen Rand kleine gepunzte Kreuze. Ein Exemplar mit dem gleichen Bildmotiv befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 50). Der Hirsch, liegend oder aufspringend dargestellt, ist als Christus-Symbol eines der ältesten runden Mittelmotive, welches für Beckenschläger-Schüsseln verwendet wurde. Dabei überwiegt bei Exemplaren aus dem fortgeschrittenen 15. Jahrhundert die Darstellung des lagernden, bei solchen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts dagegen die des aufspringenden oder stehenden Hirsches. Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Agnus Dei
Kunstgewerbemuseum
Das kleine randlose Becken zeigt die nach rechts gewandte Darstellung eines Agnus Dei vor Bäumen und Blumen. Umlaufend ein gepunzter Kranz von Kriechlaub. Ein Exemplar mit dem gleichen Bildmotiv befindet sich in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 39). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Rosette und fünf radialen Lilien
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt eine zentrale Rosette mit fünf radial angeordneten Lilien. Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Fischblasenornament und Schriftband
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt im Zentrum ein gewirbeltes Fischblasenmotiv, umgeben von einem Schriftband. Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL
Omphalos-Schüssel mit Fischblasenornament und Einhörnern
Kunstgewerbemuseum
Die wegen des Buckels im Zentrum so genannte Omphalos-Schüssel (griech. „ὀμφαλός“, Omphalos = Nabel) zeigt im Zentrum ein gewirbeltes Fischblasenornament, umgeben von je drei Rundbuckeln und Rosetten, zwischen denen aus Löwenköpfen je zwei Akanthusblüten entwachsen. Zwischen diesen erscheint ein springendes Einhorn mit zurückgewandtem Kopf. Das gleiche Einhorn-Motiv zeigt auch eine weitere Beckenschläger-Schüssel im Berliner Kunstgewerbemuseum (Inv. Nr. F 1762) sowie eine Omphalos-Schüssel in der Sammlung Egyeki-Szabó (Nr. 87). Beckenschläger-Schüsseln aus getriebenem Messing wurden zunächst überwiegend als Hausgerät benutzt, etwa als Blutschüsseln oder Waschgerät. Erst im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden Dekore und bildliche Darstellungen üblich, so dass die Schüsseln zuweilen zum reinen Schmuckgegenstand werden konnten und zunehmend auch im sakralen Bereich Verwendung fanden, so als Taufschüsseln oder Kollektenteller. Zentren der Herstellung waren Nürnberg, Dinant und der Niederrhein. Sichere Hinweise zur Lokalisierung einzelner Exemplare fehlen zumeist, so dass die in der Literatur häufig vorgenommenen Zuweisungen nach Nürnberg in der Regel als nicht gesichert gelten können. LL