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Objekttyp: Behälter (Sonderform)
Museum für Islamische Kunst
Hölzerner Behälter für ein Stangenglas. Das aus einem Stück geschnitzte Behältnis ist durch vier vertikale Rillen in Friese gegliedert, die symmetrische aufsteigende Ranken mit Blättern und Tulpen zeigen und auf eine Entstehung in osmanischer Zeit verweisen. Der eingezogene obere Rand ist dünn geschliffen. Der ursprünglich vorhandene Deckel fehlt, aber die Reste seiner Befestigung sind erkennbar: auf einer Seite befinden sich Spuren einer Lasche mit drei Befestigungslöchern und gegenüber ein großes, wohl zum Verschluss gehörendes Loch. Stangengläser (z. B. I. 705 – I. 736) wurden zunächst im 13. /14. Jahrhundert überwiegend in Syrien hergestellt, waren aber begehrte Luxusgüter, die weithin exportiert und schließlich auch in Europa gefertigt wurden. Besitzer eines solch kostbaren Glases konnten es mit einem derartigen Behälter schützen.
Museum für Islamische Kunst
Hölzerner Behälter für die Opiumwaage I. 9317.1. Der geschnitzte Kasten besteht aus zwei separat gearbeiteten Teilen, die durch einen kleinen Nagel verbunden sind, der gleichzeitig als Scharnier zum Aufdrehen dient. Sowohl der flachere Deckel als auch der höhere Kasten sind mit je drei Mohnkapseln verziert, die an kurzen Stielen aus stilisierten Blättern ragen.