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Objekttyp: Behang / Abdeckung (Ausstattungstextilie)
Museum für Islamische Kunst
Teil einer Gewebebahn, in voller Breite erhalten. Das Muster zeigt vertikale Zickzackstreifen, wechselnd schmal und breit. Sie sind mit arabischen Inschriften im Thulth-Duktus gefüllt, deren Text reihenweise wechselt. In den breiten Streifen wird das islamische Glaubensbekenntnis wiederholt bzw. ein Segensspruch für den Propheten Muhammad, seine Familie und seine Gefährten. In den schmalen Streifen sind Vers 40 und Vers 56 aus der 33. Koransure wiedergegeben. Der Schriftentwurf stammt von einem guten Kalligrafen. Solche Tücher mit religiösen Texten wurden als so genannte kiswa zur Ausstattung der Kaaba in Mekka, aber auch zur Abdeckung von Kenotaphen in osmanischen Mausoleen verwendet.
Museum für Islamische Kunst
Runde Zierdecke mit angenähter Borte. Das Mittelfeld zeigt ein gespiegeltes Muster übereinander angeordneter lesender Jünglinge in dicht gefülltem, floralem Grund. Sie tragen ein langes Obergewand mit engen Ärmeln, von einem Stoffgürtel gehalten, Hosen und auf dem Kopf einen um eine hohe Kappe gewundene Turban. Die aus zwei Teilen genähte Borte hat eine Blütenranke auf goldfarbenem Grund. Das Hauptmuster geht auf Vorbilder in der safawidischen Buchmalerei zurück. Das Muster der etwas späteren Borte verkörpert einen weit verbreiteten Typ.
Museum für Islamische Kunst
Teil einer Gewebebahn, in voller Breite erhalten. Die ganze Bahn war Ton-in-Ton mit großen breiten und schmaleren Zickzackbändern gemustert, von denen hier nur ein Teil erhalten ist. Sie sind mit arabischen Inschriften im Thulth-Duktus gefüllt, deren Text reihenweise wechselt. Im schmaleren Streifen wird das islamische Glaubensbekenntnis wiederholt. Von der Inschrift im breiten Band hat sich nur Wort allāh erhalten. Solche Tücher mit religiösen Texten wurden als so genannte kiswa zur Ausstattung der Kaaba in Mekka, aber auch zur Abdeckung von Kenotaphen in osmanischen Mausoleen verwendet.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Teile eines langen Bands mit einer kursiven Inschrift in Spiegelschrift zwischen zwei Linien. Der ineinandergesetzte Text preist den Propheten Muhammad, seine Tochter Fatima und die 12 schiitischen Imame. Am Ende erscheint der Name des Kalligrafen: Muḥammad Ǧān (?). Zugehörig ist I. 19/67, wo der Text richtig erscheint. Beide Bänder stammen wahrscheinlich aus einem schiitischen Heiligtum.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Teile eines langen Bands mit einer kursiven Inschrift zwischen zwei Linien. Der ineinander gesetzte Text preist den Propheten Muhammad, seine Tochter Fatima und die 12 schiitischen Imame. Am Ende erscheint der Name des Kalligrafen: Muḥammad Ǧān (?). Zugehörig ist I. 31/68, wo der Text spiegelbildlich wiederholt wird. Beide Bänder stammen wahrscheinlich aus einem schiitischen Heiligtum.
Museum für Islamische Kunst
Quadratisches Tuch, aus mehreren Teilen zusammengenäht, abgefüttert und an den Kanten umstickt. Die Musterkomposition zeigt kreuzförmig angeordnete Rechtecke, die dicht mit stark stilisierten Stern- und Blütenmustern bestickt sind. Eckfelder und Mittelteil zeigen andere Blumenmuster, die in den Eckteilen in Reihen erscheinen. Weitere Blütenreihen füllen die Randborten.
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Großes Tuch, im Kaschmirstil bestickt. Mit einem Nischenfeld, in dem eine große Zypresse auf einem Hügel steht. Zu Seiten der Zypressenspitze erscheinen zwei Vögel in floralem Grund. Die große Zypresse wird von zwei kleinen flankiert, der Hügel von zwei Pfauen. Der Nischenbogen und die umlaufende Borte sind wie die Einzelmotive mit einem dichten Muster aus Ranken, boteh-Formen und Blüten gefüllt. Die persische Inschrift im Rautenfeld unter der Mittelzypresse nennt neben dem Herstellungsjahr den Kirmaner Meister mirzā Muḥammad Kāšānī.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint eine Darstellung des Sasanidenkönigs Gaschtasp. Er steht nach links gewandt vor einer Balustrade in einer Nische mit gerafftem Vorhang, in der sich ein Ausblick auf drei Vulkanberge bietet. Gaschtasp ist nach dem Vorbild von sasanidischen Abbildungen auf Felsreliefs wiedergegeben und hält den sogenannten Ring der Macht in den Händen. In der umlaufenden breiten Borte erscheinen die Büsten von 22 weiteren Sasanidenkönigen. Persische Beschriftungen sind zu erkennen. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8497.2.
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Hochrechteckiges Tuch, abgefüttert. Der Oberstoff ist aus verschiedenen bestickten Teilen zusammengesetzt. Die teppichartige Komposition zeigt ein schmales Mittelfeld mit einer Nische, die mit Blütenreihen gefüllt ist. Oben und unten sind identisch gemusterte Felder angesetzt. Um das Ganze laufen zwei breite und zwei schmale Borten, die alle mit Blütenmustern gefüllt sind. Verschiedene Häkelborten bilden Trennlinien. An der Außenkante ist ringsum eine Fransenborte angenäht. Solche an Gebetstepppiche erinnernden Arbeiten sind aus verschiedenen Teilen des Osmanischen Reiches bekannt.
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Großes Tuch mit figürlichem Dekor, der eine fromme Allegorie darstellt. Das Hauptmotiv ist ein ornamental ausgeschmückter Baum, der von zwei Engeln mit Krone und in persischer Kleidung flankiert wird. Darüber wölbt sich ein schmaler Bogen. Den oberen Abschluss bildet eine feingliedrige Medaillonreihe und den unteren ein Band mit einer Blütenranke. Die Wurzel des Stammes ist turbanähnlich gestaltet und ist wie der Stamm selbst. Die Früchte sind aus Worten gebildet. Diese bestehen aus der sogenannten basmala (Im Namen Gottes, des Erbarmer, des Barmherzigen!), den Namen des Propheten Muhammad und seiner Familie sowie schiitischer Imame. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint eine Darstellung des Sasanidenkönigs Gaschtasp. Er steht nach rechts gewandt vor einer Balustrade in einer Nische mit gerafftem Vorhang, in der sich ein Ausblick auf drei Vulkanberge bietet. Guschtasp ist nach dem Vorbild von sasanidischen Abbildungen auf Felsreliefs wiedergegeben und hält den sogenannten Ring der Macht in den Händen. In der umlaufenden breiten Borte erscheinen die Büsten von 22 weiteren Sasanidenkönigen. Persische Beschriftungen sind zu erkennen. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8497.1.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint eine Darstellung des mythischen persischen Königs Gayomarth, der als Zivilisationsbringer gilt. Im persischen Nationalepos Schahnameh ist er der erste König. Hier sitzt er nach links gewandt vor einem Baum in einer bergigen Landschaft. Er ist in faltenreiche Gewänder gekleidet. Ähnlich wie bei I. 8498.1-2 erscheint darüber ein Feld mit einer Variante des Wappens der Qadscharenherrscher, in deren Periode diese Arbeit entstand. In der breiten Borte wechseln an drei Seiten ornamentale Streifen mit einer herrscherlichen Unterhaltungsszene. Die untere Borte hat Blütenmedaillons. Persische Beschriftungen sind erkennbar. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8499.2.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint eine Darstellung des mythischen persischen Königs Gayomarth, der als Kulturbringer gilt. Im persischen Nationalepos Schahnameh ist er der erste König. Hier sitzt er nach rechts gewandt vor einem Baum in einer bergigen Landschaft. Er ist in faltenreiche Gewänder gekleidet. Ähnlich wie bei I. 8498.1-2 erscheint darüber ein Feld mit einer Variante des Wappens der Qadscharenherrscher, in deren Periode diese Arbeit entstand. In der breiten Borte wechseln an drei Seiten ornamentale Streifen mit einer herrscherlichen Unterhaltungsszene. Die untere Borte hat Blütenmedaillons. Persische Beschriftungen sind erkennbar. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8499.1.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint die Darstellung des Minutschihr, einem Herrscher der Ziyaridendynastie, die im 10. und 11. Jahrhundert in Nordiran regierte. Er sitzt nach links gewandt auf einem Thron vor einer Säulenreihe und einem gerafften Vorhang. Darüber erscheint ein Feld mit einer Variante des Wappens der Qadscharenherrscher, in deren Periode diese Arbeit entstand. In der breiten Borte wechseln an drei Seiten ornamentale Streifen mit einer herrscherlichen Unterhaltungsszene. Die untere Borte hat Blütenmedaillons. Persische Beschriftungen sind zu erkennen. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8498.2.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint die Darstellung des Minutschihr, einem Herrscher der Ziyaridendynastie, die im 10. und 11. Jahrhundert in Nordiran regierte. Er sitzt nach rechts gewandt auf einem Thron vor einer Säulenreihe und einem gerafften Vorhang. Darüber erscheint ein Feld mit einer Variante des Wappens der Qadscharenherrscher, in deren Periode diese Arbeit entstand. In der breiten Borte wechseln an drei Seiten ornamentale Streifen mit einer herrscherlichen Unterhaltungsszene. Die untere Borte hat Blütenmedaillons. Persische Beschriftungen sind erkennbar. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8498.1.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld ist, nach links gewandt, als Hauptfigur Oberst Muhammad Taqi-Chan Pesyan (gestorben 1921) dargestellt. Er war 1921 Gouverneur der iranischen Region Churasan. Links oben erscheint die Büste von Muhammad ʿAli Schah (gestorben 1925), des sechsten Herrschers der Qadscharendynastie, rechts oben die des Ahmad Schah (gestorben 1930), des 7. und letzten Herrschers dieser Dynastie. In Persisch beschriftet. Blumenvasen füllen den Grund. In drei Borten erscheinen aufsteigende Weinranken, in der unteren Blumenstauden. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8501.2.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint eine Darstellung des mythischen persischen Königs Dschamschid, in Persisch beschriftet. Er gilt als Herr über Geister, Dämonen und Engel, lehrte die Menschen die Handwerke und ist der Schirmherr des Neujahrsfestes Nawruz. Im persischen Nationalepos Schahnameh ist er der vierte König. In Weiß gewandet sitzt er hier auf einem Thronstuhl, hinter ihm ein kleiner dargestellter Diener mit einem zeremoniellen Wedel. In der umlaufenden breiten Borte erscheinen gereihte boteh-Motive. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Besonders beliebte Sujets wurden variiert, vergleiche hier I. 8518.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint in einem medaillonverzierten Rahmen eine Mariendarstellung, nach rechts gewandt, persisch beschriftet. Von dem Rahmen gehen gliedernde Teile ab. In den so entstandenen Feldern erscheinen spiegelbildlich wiedergegeben ein fliegender Engel, ein stehender Engel und eine weibliche Figur. Blumenvasen füllen den Grund. An drei Seiten verläuft eine breite Borte mit den Büsten persischer Könige und Helden, darunter auch zwei Damen. Die untere Borte zeigt Rosettmotive. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8504.1. Das christliche Thema hier deutet auf armenische Auftraggeber
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint in einem medaillonverzierten Rahmen eine Mariendarstellung, nach links gewandt, persisch beschriftet. Von dem Rahmen gehen gliedernde Teile ab. In den so entstandenen Feldern erscheinen spiegelbildlich wiedergegeben ein fliegender Engel, ein stehender Engel und eine weibliche Figur. Blumenvasen füllen den Grund. An drei Seiten verläuft eine breite Borte mit den Büsten persischer Könige und Helden, darunter auch zwei Damen. Die untere Borte zeigt Rosettmotive. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8504.2.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld ist, nach rechts gewandt, als Hauptfigur Oberst Muhammad Taqi-Chan Pesyan (gestorben 1921) dargestellt. Er war 1921 Militärgouverneur der iranischen Region Churasan. Rechts oben erscheint die Büste von Muhammad ʿAli Schah (gestorben 1925), des sechsten Herrschers der Qadscharendynastie, links oben die des Ahmad Schah (gestorben 1930), des 7. und letzten Herrschers dieser Dynastie. In Persisch beschriftet. Blumenvasen füllen den Grund. In drei Borten erscheinen aufsteigende Weinranken, in der unteren Blumenstauden. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8501.1.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld ist, nach rechts gewandt, als Hauptfigur der sechste Herrscher der Qadscharendynastie, Ahmad Schah (gestorben 1930), unter einer Arkade dargestellt. In Persisch beschriftet. Zwei kleinere Dienerfiguren stehen in den seitlichen Arkaden. Blumenvasen füllen den Grund. An drei Seiten verläuft eine breite Borte mit den Büsten persischer Könige und Helden, darunter auch zwei Damen. Die untere Borte zeigt Rosettmotive. Signierte Arbeit des saiyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8502.1.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld ist, nach links gewandt, als Hauptfigur der sechste Herrscher der Qadscharendynastie, Ahmad Schah (gestorben 1930), unter einer Arkade dargestellt. In Persisch beschriftet. Zwei kleinere Dienerfiguren stehen in den seitlichen Arkaden. Blumenvasen füllen den Grund. An drei Seiten verläuft eine breite Borte mit den Büsten persischer Könige und Helden, darunter auch zwei Damen. Die untere Borte zeigt Rosettmotive. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8502.2.
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Schmales langes Tuch mit der Darstellung eines Jünglings in einem Garten, der durch einen blühenden Baum, Blumenstauden und einen blühenden Strauch symbolisiert ist. Der Jüngling hält die Hand aufs Herz, eine Geste, die Verliebtheit symbolisiert. Eine schmale, blütengefüllte Borte bildet den Rand. Die Vorlage für solche Darstellungen kommt aus der safawidischen Buchmalerei. Beispiel für eine seltenere Variante der als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, die meist als Behänge dienten und oft paarweise angefertigt wurden. Zugehörig hier ist I. 8506.2.
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Schmales langes Tuch mit der Darstellung einer jungen Dame in einem Garten, die durch einen blühenden Baum, Blumenstauden und einen blühenden Strauch symbolisiert ist. Die Dame hält schwungvoll ihren Schleier. Eine schmale, blütengefüllte Borte bildet den Rand. Die Vorlage für solche Darstellungen kommt aus der safawidischen Buchmalerei. Beispiel für eine seltenere Variante der als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, die meist als Behänge dienten und oft paarweise angefertigt wurden. Zugehörig hier ist I. 8506.1.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld ist eine Schlachtenszene dargestellt. Welche der zahlreichen Schlachten, die in den persischen Epen und Heldensagen beschrieben werden, hier gemeint ist, lässt sich nicht sagen. In breiten Borten an drei Seiten erscheinen aufsteigende Weinranken. Die untere Borte füllt ein Spitzovalnetz mit Rosettmotiven. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld sind zwei Szenen aus einer der berühmtesten Liebesgeschichten der orientalischen Welt dargestellt, der Geschichte von Qais und Laila bzw. Laila und Madschnun. Wiedergegeben ist oben, wie Laila Madschnun in der Wildnis besucht. Madschnun ist von wilden Tieren umgeben, die durch ihn zahm und sein Gefolge wurden. Laila sitzt ihm gegenüber, hinter ihr steht ihre Dienerin. Diese Liebesgeschichte ist in unterschiedlichen Versionen von mehreren persischen und anderssprachigen Dichtern behandelt worden. Der hier dargestellte Besuch Lailas ist nicht in jeder Version enthalten. Im unteren Teil ist Laila, wieder von der Dienerin begleitet, im Gespräch mit einem alten Mann zu sehen. In der umlaufenden breiten Borte erscheint eine Blütenranke. Signierte Arbeit des Isfahaner Meisters ʿAbbās Ibrāhīmī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Gleiche Sujets und Vorlagen wurden variiert, vergleiche hier I. 8514.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld sind Mädchen bei der Traubenernte dargestellt. Im Vordergrund erscheint ein Bach mit Enten und im Hintergrund eine hügelige Landschaft mit einem Reisenden samt seinen Lasttieren sowie ein pflügender Bauer. Über der Szene verläuft ein Band mit Schriftkartuschen, welche ein Gedicht des persischen Dichters Saʿdi enthalten. In der umlaufenden Borte erscheint eine Arabeskenranke mit Blüten. Die Darstellung im Mittelfeld geht auf ein europäisches Vorbild zurück. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch mit zwei Szenen aus einer der berühmtesten Liebesgeschichten der orientalischen Welt, der Geschichte von Qais und Laila bzw. Laila und Madschnun. Oben ist der Besuch Lailas bei Madschnun in der Wildnis dargestellt. Madschnun ist von wilden Tieren umgeben, die durch ihn zahm und sein Gefolge wurden. Laila sitzt ihm gegenüber. Unten ist eine zweite Begegnung Lailas mit Madschnun zu sehen, sie hält den Geliebten im Schoß. Ihr Reisekamel sowie zwei Begleiter sind ebenfalls zu erkennen. Diese Liebesgeschichte ist in unterschiedlichen Versionen von mehreren persischen und anderssprachigen Dichtern behandelt worden. Die hier dargestellten Treffen der beiden Verliebten sind nicht in jeder Version enthalten. Signierte Arbeit des Muḥammad Riẓā. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Gleiche Sujets und Vorlagen wurden variiert, vergleiche hier I. 8508.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld ist eine Gartenszene dargestellt. Unten sitzt ein älterer Mann in nachdenklicher Haltung, den sein Buch als Dichter ausweist. Hinter ihm steht, an einem blühenden Baum gelehnt, eine Dame. Beide schauen nach links. In der umlaufenden breiten Borte erscheinen blütengefüllte Kartuschen. Oben ist darüber noch ein persisches Inschriftband eingefügt. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Gleiche Sujets und Vorlagen wurden variiert, vergleiche hier I. 8510.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld ist eine Gartenszene dargestellt. Unten sitzt ein älterer Mann in nachdenklicher Haltung, den sein Buch als Dichter ausweist. Hinter ihm steht, an einem blühenden Baum gelehnt, eine Dame. Beide schauen nach links. Vor den Beinen des Dichters ist ein handgeschriebener Vierzeiler des persischen Dichters Omar Chaijam zu sehen. Über der Szene ist ein Band mit blütengefüllten Kartuschen eingefügt. In der umlaufenden breiten Borte erscheinen Blattmotive. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Gleiche Sujets und Vorlagen wurden variiert, vergleiche hier I. 8509.