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Objekttyp: Behang / Abdeckung (Ausstattungstextilie)
Museum für Islamische Kunst
Zwei Teile eines langen Bands mit einer kursiven Inschrift zwischen zwei Linien. Der ineinander gesetzte Text preist den Propheten Muhammad, seine Tochter Fatima und die 12 schiitischen Imame. Am Ende erscheint der Name des Kalligrafen: Muḥammad Ǧān (?). Zugehörig ist I. 31/68, wo der Text spiegelbildlich wiederholt wird. Beide Bänder stammen wahrscheinlich aus einem schiitischen Heiligtum.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Teile eines langen Bands mit einer kursiven Inschrift in Spiegelschrift zwischen zwei Linien. Der ineinandergesetzte Text preist den Propheten Muhammad, seine Tochter Fatima und die 12 schiitischen Imame. Am Ende erscheint der Name des Kalligrafen: Muḥammad Ǧān (?). Zugehörig ist I. 19/67, wo der Text richtig erscheint. Beide Bänder stammen wahrscheinlich aus einem schiitischen Heiligtum.
Museum für Islamische Kunst
Quadratisches Tuch, aus mehreren Teilen zusammengenäht, abgefüttert und an den Kanten umstickt. Die Musterkomposition zeigt kreuzförmig angeordnete Rechtecke, die dicht mit stark stilisierten Stern- und Blütenmustern bestickt sind. Eckfelder und Mittelteil zeigen andere Blumenmuster, die in den Eckteilen in Reihen erscheinen. Weitere Blütenreihen füllen die Randborten.
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Großes Tuch, im Kaschmirstil bestickt. Mit einem Nischenfeld, in dem eine große Zypresse auf einem Hügel steht. Zu Seiten der Zypressenspitze erscheinen zwei Vögel in floralem Grund. Die große Zypresse wird von zwei kleinen flankiert, der Hügel von zwei Pfauen. Der Nischenbogen und die umlaufende Borte sind wie die Einzelmotive mit einem dichten Muster aus Ranken, boteh-Formen und Blüten gefüllt. Die persische Inschrift im Rautenfeld unter der Mittelzypresse nennt neben dem Herstellungsjahr den Kirmaner Meister mirzā Muḥammad Kāšānī.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint eine Darstellung des Sasanidenkönigs Gaschtasp. Er steht nach links gewandt vor einer Balustrade in einer Nische mit gerafftem Vorhang, in der sich ein Ausblick auf drei Vulkanberge bietet. Gaschtasp ist nach dem Vorbild von sasanidischen Abbildungen auf Felsreliefs wiedergegeben und hält den sogenannten Ring der Macht in den Händen. In der umlaufenden breiten Borte erscheinen die Büsten von 22 weiteren Sasanidenkönigen. Persische Beschriftungen sind zu erkennen. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8497.2.
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Hochrechteckiges Tuch, abgefüttert. Der Oberstoff ist aus verschiedenen bestickten Teilen zusammengesetzt. Die teppichartige Komposition zeigt ein schmales Mittelfeld mit einer Nische, die mit Blütenreihen gefüllt ist. Oben und unten sind identisch gemusterte Felder angesetzt. Um das Ganze laufen zwei breite und zwei schmale Borten, die alle mit Blütenmustern gefüllt sind. Verschiedene Häkelborten bilden Trennlinien. An der Außenkante ist ringsum eine Fransenborte angenäht. Solche an Gebetstepppiche erinnernden Arbeiten sind aus verschiedenen Teilen des Osmanischen Reiches bekannt.
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Großes Tuch mit figürlichem Dekor, der eine fromme Allegorie darstellt. Das Hauptmotiv ist ein ornamental ausgeschmückter Baum, der von zwei Engeln mit Krone und in persischer Kleidung flankiert wird. Darüber wölbt sich ein schmaler Bogen. Den oberen Abschluss bildet eine feingliedrige Medaillonreihe und den unteren ein Band mit einer Blütenranke. Die Wurzel des Stammes ist turbanähnlich gestaltet und ist wie der Stamm selbst. Die Früchte sind aus Worten gebildet. Diese bestehen aus der sogenannten basmala (Im Namen Gottes, des Erbarmer, des Barmherzigen!), den Namen des Propheten Muhammad und seiner Familie sowie schiitischer Imame. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt.
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Großer Behang, aus fünf Bahnen genäht. Das Muster zeigt fünf säulengetragene Arkaden, deren Bögen dicht mit Blumen gefüllt sind, welche aus Vasen entwachsen. Von den Arkadenbögen hängen Blumenampeln. Kleine und große Blumenvasen füllen die Felder. Unten reihen sich jeweils drei Zypressen im Wechsel mit Tulpen. Oben schließt eine Reihe Tulpen und Zypressen zwischen zwei Blumenborten das Musterfeld ab. Die Blumenreihe wird unten wiederholt. In etwas Abstand bildet eine Reihe von Blumenvasen den unteren Abschluss. Behänge dieser Art dienten unter anderem als Innenwände großer Paradezelte.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint die Darstellung des Minutschihr, einem Herrscher der Ziyaridendynastie, die im 10. und 11. Jahrhundert in Nordiran regierte. Er sitzt nach rechts gewandt auf einem Thron vor einer Säulenreihe und einem gerafften Vorhang. Darüber erscheint ein Feld mit einer Variante des Wappens der Qadscharenherrscher, in deren Periode diese Arbeit entstand. In der breiten Borte wechseln an drei Seiten ornamentale Streifen mit einer herrscherlichen Unterhaltungsszene. Die untere Borte hat Blütenmedaillons. Persische Beschriftungen sind erkennbar. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8498.1.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint in einem medaillonverzierten Rahmen eine Mariendarstellung, nach rechts gewandt, persisch beschriftet. Von dem Rahmen gehen gliedernde Teile ab. In den so entstandenen Feldern erscheinen spiegelbildlich wiedergegeben ein fliegender Engel, ein stehender Engel und eine weibliche Figur. Blumenvasen füllen den Grund. An drei Seiten verläuft eine breite Borte mit den Büsten persischer Könige und Helden, darunter auch zwei Damen. Die untere Borte zeigt Rosettmotive. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8504.1. Das christliche Thema hier deutet auf armenische Auftraggeber
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint eine Darstellung des mythischen persischen Königs Gayomarth, der als Zivilisationsbringer gilt. Im persischen Nationalepos Schahnameh ist er der erste König. Hier sitzt er nach links gewandt vor einem Baum in einer bergigen Landschaft. Er ist in faltenreiche Gewänder gekleidet. Ähnlich wie bei I. 8498.1-2 erscheint darüber ein Feld mit einer Variante des Wappens der Qadscharenherrscher, in deren Periode diese Arbeit entstand. In der breiten Borte wechseln an drei Seiten ornamentale Streifen mit einer herrscherlichen Unterhaltungsszene. Die untere Borte hat Blütenmedaillons. Persische Beschriftungen sind erkennbar. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8499.2.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint in einem medaillonverzierten Rahmen eine Allegorie der Flora (?), nach rechts gewandt. Von dem Rahmen gehen gliedernde Teile ab. In den so entstandenen Feldern erscheinen europäische Sujets: drei Damen, ein Herr und Landschaften mit Gebäuden. Die breiten Borten an drei Seiten zeigen ein Spitzovalnetz und je Seite die Büste eines Europäers. Die untere Borte ist mit boteh-Motiven gefüllt. Signierte Arbeit aus der Werkstatt des Muḥammad Riẓā. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8503.1.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld ist, nach links gewandt, als Hauptfigur Oberst Muhammad Taqi-Chan Pesyan (gestorben 1921) dargestellt. Er war 1921 Gouverneur der iranischen Region Churasan. Links oben erscheint die Büste von Muhammad ʿAli Schah (gestorben 1925), des sechsten Herrschers der Qadscharendynastie, rechts oben die des Ahmad Schah (gestorben 1930), des 7. und letzten Herrschers dieser Dynastie. In Persisch beschriftet. Blumenvasen füllen den Grund. In drei Borten erscheinen aufsteigende Weinranken, in der unteren Blumenstauden. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8501.2.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint in einem medaillonverzierten Rahmen eine Allegorie der Flora (?), nach rechts gewandt. Von dem Rahmen gehen gliedernde Teile ab. In den so entstandenen Feldern erscheinen europäische Sujets: drei Damen, ein Herr und Landschaften mit Gebäuden. Die breiten Borten an drei Seiten zeigen ein Spitzovalnetz und je Seite die Büste eines Europäers. Die untere Borte ist mit boteh-Motiven gefüllt. Signierte Arbeit aus der Werkstatt des Muḥammad Riẓā. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8503.2.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint die Darstellung des Minutschihr, einem Herrscher der Ziyaridendynastie, die im 10. und 11. Jahrhundert in Nordiran regierte. Er sitzt nach links gewandt auf einem Thron vor einer Säulenreihe und einem gerafften Vorhang. Darüber erscheint ein Feld mit einer Variante des Wappens der Qadscharenherrscher, in deren Periode diese Arbeit entstand. In der breiten Borte wechseln an drei Seiten ornamentale Streifen mit einer herrscherlichen Unterhaltungsszene. Die untere Borte hat Blütenmedaillons. Persische Beschriftungen sind zu erkennen. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8498.2.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld ist, nach links gewandt, als Hauptfigur der sechste Herrscher der Qadscharendynastie, Ahmad Schah (gestorben 1930), unter einer Arkade dargestellt. In Persisch beschriftet. Zwei kleinere Dienerfiguren stehen in den seitlichen Arkaden. Blumenvasen füllen den Grund. An drei Seiten verläuft eine breite Borte mit den Büsten persischer Könige und Helden, darunter auch zwei Damen. Die untere Borte zeigt Rosettmotive. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8502.2.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint eine Darstellung des mythischen persischen Königs Gayomarth, der als Kulturbringer gilt. Im persischen Nationalepos Schahnameh ist er der erste König. Hier sitzt er nach rechts gewandt vor einem Baum in einer bergigen Landschaft. Er ist in faltenreiche Gewänder gekleidet. Ähnlich wie bei I. 8498.1-2 erscheint darüber ein Feld mit einer Variante des Wappens der Qadscharenherrscher, in deren Periode diese Arbeit entstand. In der breiten Borte wechseln an drei Seiten ornamentale Streifen mit einer herrscherlichen Unterhaltungsszene. Die untere Borte hat Blütenmedaillons. Persische Beschriftungen sind erkennbar. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8499.1.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint in einem medaillonverzierten Rahmen eine Mariendarstellung, nach links gewandt, persisch beschriftet. Von dem Rahmen gehen gliedernde Teile ab. In den so entstandenen Feldern erscheinen spiegelbildlich wiedergegeben ein fliegender Engel, ein stehender Engel und eine weibliche Figur. Blumenvasen füllen den Grund. An drei Seiten verläuft eine breite Borte mit den Büsten persischer Könige und Helden, darunter auch zwei Damen. Die untere Borte zeigt Rosettmotive. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8504.2.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld ist, nach rechts gewandt, als Hauptfigur Oberst Muhammad Taqi-Chan Pesyan (gestorben 1921) dargestellt. Er war 1921 Militärgouverneur der iranischen Region Churasan. Rechts oben erscheint die Büste von Muhammad ʿAli Schah (gestorben 1925), des sechsten Herrschers der Qadscharendynastie, links oben die des Ahmad Schah (gestorben 1930), des 7. und letzten Herrschers dieser Dynastie. In Persisch beschriftet. Blumenvasen füllen den Grund. In drei Borten erscheinen aufsteigende Weinranken, in der unteren Blumenstauden. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8501.1.
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Schmales langes Tuch mit der Darstellung eines Jünglings in einem Garten, der durch einen blühenden Baum, Blumenstauden und einen blühenden Strauch symbolisiert ist. Der Jüngling hält die Hand aufs Herz, eine Geste, die Verliebtheit symbolisiert. Eine schmale, blütengefüllte Borte bildet den Rand. Die Vorlage für solche Darstellungen kommt aus der safawidischen Buchmalerei. Beispiel für eine seltenere Variante der als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, die meist als Behänge dienten und oft paarweise angefertigt wurden. Zugehörig hier ist I. 8506.2.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld sind zwei einander zugewandte, sitzende Damen dargestellt, von denen die nach links gewandte eine Blumengirlande und die andere eine Vase mit Rosen hält. Ihre persische Beschriftung bezeichnet sie als Franken (Europäer). Über ihnen erscheint ein kunstvoll drapierter Vorhang. An drei Seiten verläuft eine breite Borte mit den Büsten persischer Könige und Helden, darunter auch zwei Damen. Die untere Borte zeigt Rosettmotive. Signierte Arbeit des Muḥammad Riẓā. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8505.2.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld sind zwei einander zugewandte, sitzende Damen dargestellt, von denen die nach rechts gewandte eine Blumengirlande und die andere eine Vase mit Rosen hält. Ihre persische Beschriftung bezeichnet sie als Franken (Europäer). Über ihnen erscheint ein kunstvoll drapierter Vorhang. An drei Seiten verläuft eine breite Borte mit den Büsten persischer Könige und Helden, darunter auch zwei Damen. Die untere Borte zeigt Rosettmotive. Signierte Arbeit des Muḥammad Riẓā. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8505.1.
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Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint eine Darstellung des mythischen persischen Königs Dschamschid, in Persisch beschriftet. Er gilt als Herr über Geister, Dämonen und Engel, lehrte die Menschen die Handwerke und ist der Schirmherr des Neujahrsfestes Nawruz. Im persischen Nationalepos Schahnameh ist er der vierte König. In Weiß gewandet sitzt er hier auf einem Thronstuhl, hinter ihm ein kleiner dargestellter Diener mit einem zeremoniellen Wedel. In der umlaufenden breiten Borte erscheinen gereihte boteh-Motive. Signierte Arbeit des sayyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Besonders beliebte Sujets wurden variiert, vergleiche hier I. 8518.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld ist, nach rechts gewandt, als Hauptfigur der sechste Herrscher der Qadscharendynastie, Ahmad Schah (gestorben 1930), unter einer Arkade dargestellt. In Persisch beschriftet. Zwei kleinere Dienerfiguren stehen in den seitlichen Arkaden. Blumenvasen füllen den Grund. An drei Seiten verläuft eine breite Borte mit den Büsten persischer Könige und Helden, darunter auch zwei Damen. Die untere Borte zeigt Rosettmotive. Signierte Arbeit des saiyid ʿAlī. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8502.1.
Museum für Islamische Kunst
Großes Tuch. Im Mittelfeld erscheint eine Darstellung des Sasanidenkönigs Gaschtasp. Er steht nach rechts gewandt vor einer Balustrade in einer Nische mit gerafftem Vorhang, in der sich ein Ausblick auf drei Vulkanberge bietet. Guschtasp ist nach dem Vorbild von sasanidischen Abbildungen auf Felsreliefs wiedergegeben und hält den sogenannten Ring der Macht in den Händen. In der umlaufenden breiten Borte erscheinen die Büsten von 22 weiteren Sasanidenkönigen. Persische Beschriftungen sind zu erkennen. Signierte Arbeit des Mīrzā Ibrahīm. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Zugehörig hier ist I. 8497.1.
Museum für Islamische Kunst
Quadratisches Tuch, reich bestickt. Das Mittelfeld ist an drei Seiten von einem Schuppenmuster umgeben, in dem oben fünf Anhänger in Handform dargestellt sind. Die Innenkante des Musters enthält Rosettblüten und stilisierte Zypressen. Im Feld, das mit einem Spiralmuster gefüllt ist, erscheint im Zentrum ein Sonnengesicht, von dessen Strahlen Blumen ausgehen. Das Motiv des Sonnengesichts wird im Persischen als Frau Sonne bezeichnet und symbolisiert weibliche Schönheit. Eine umlaufende schmale Borte mit einem Flechtband bildet die Einfassung. Solche reich mit Pailletten bestickte Arbeiten, deren Symbole Glück und Segen verheißen, dienten als Dekoration bei Hochzeiten.
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Längliches Tuch mit kleinteiligem, dichtem Muster aus versetzten Reihen kleiner boteh-Motive, die aus einer Blüte wachsen. An einem Ende ist eine weiß eingestickte Kartusche mit der Werkstattsignatur. Solche nach Kaschmirart gearbeiteten Wolltücher werden im Persischen als Termeh bezeichnet.
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Großer Behang mit Fransen an beiden Enden. Sein Musterfeld zeigt in der Mitte drei Arkaden mit zwei ganzen und zwei halben, gedrehten Säulen. Die Arkadenbögen füllen blühende Zweige und zwei Moscheedarstellungen. Innen hängen von ihnen Lampen herab. Eine Blumenvase, Zypressen und zwei verschiedene Sternformen füllen die Arkadenfelder. Um das Ganze läuft eine Borte mit ovalen und sternförmigen Medaillons. Oben und unten erscheint noch je eine Borte mit Tulpen und Nelken. Jeweils drei helle schmale Längsstreifen bilden gliedernde Elemente. Behänge dieser Art dienten unter anderem als Innenwände großer Paradezelte.
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Großer Behang, aus drei Bahnen und einem schmaleren Teil genäht. Er zeigt drei Arkaden mit zwei Säulen. Die Säulenschäfte bestehen aus doppelten, aufgenähten Streifen. Kapitelle und Arkadenbögen füllen Blumenstauden. In den Arkadenfeldern erscheinen Paare von Sternen, die aus zwei Quadraten gebildet sind und Sternblüten, Hirsche und Löwen, welche Schafe reißen. Außerdem sind jeweils kleine und große Doppeladler mit einer Krone und einer Vase, aus der ein blühender Strauch mit einem Vogelpaar entspringt, dargestellt. Das Querband oben stammt von einem anderen Gewebe und zeigt eine Tulpenreihe. Die Unterkante ist mit dem gleichen Streifen benäht wie sie für die Säulen verwendet wurden. Der Behang stammt wahrscheinlich aus einer Kirche, worauf vor allem die wappenartigen Doppeladler hinweisen. Sie sind ein Symbol der griechisch-orthodoxen Kirche.
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Großes Tuch mit zwei Szenen im Mittelfeld. Oben wird das Abrahamsopfer dargestellt. Wiedergegeben ist der Augenblick, als Abraham seinen Sohn opfern will und von einem Engel daran gehindert wird. Stattdessen wird hier von einem weiteren Engel ein Lamm gebracht. Im unteren Teil sitzt ein Paar an einem großen Kessel, eine Szene, die auf das anschließende Verspeisen des geopferten Tieres hindeutet. An drei Seiten verläuft eine breite Borte mit einer aufsteigenden Rosenranke. Die untere Borte zeigt gereihte boteh-Motive im Wechsel mit Zweigen. Solche großen, als qalamkari bzw. im modernen Persisch als qalamkar-e taswiri bezeichneten Tücher, dienten meist als Behänge und wurden oft paarweise angefertigt. Das christliche Thema hier deutet auf armenische Auftraggeber.