53 Ergebnisse
Objekttyp: Beschlag (Sonderform)
Museum für Islamische Kunst
Beschlag aus getriebenem und graviertem Blech aus einer Kupferlegierung. Das schmale Blech ist mit fünf Reihen versetzt angeordneter Palmetten verziert, die jeweils von Ovalen eingefasst sind. Den oberen Abschluss bildet ein horizontaler Fries von Kreisen mit drei Reihen eines Zinnendekors darüber. Unten wird das Mittelfeld zunächst von vier Zinnenreihen begrenzt, gefolgt von dem Fries mit Kreisen. Über dem oberen Kreisfries ist eine schmale Spange (als Reparatur?) aufgelötet. Der Beschlag könnte als Verkleidung einer schmalen Säule, eines Pfostens oder eines Möbelstückes verwendet worden sein. Sein Dekor findet enge Parallelen im Stuckdekor abbasidischer Residenzen wie in ar-Raqqa (Syrien) und Samarra (Irak). Angeblich wurde der Beschlag in ar-Raqqa gefunden, sodass er tatsächlich zur Ausstattung der dortigen Kalifenresidenz gehört haben könnte.
Museum für Islamische Kunst
Beschlag aus Elfenbein in Form eines Pfeiles. Der Beschlag ist mit einer Gabelblattranke in endlosem Rapport verziert. Die Komposition wird von einem schmalen Steg umfasst. Diese Art von Beschlägen dekorierten ursprünglich Möbel und Truhen.
Museum für Islamische Kunst
Vierteiliger Beschlag aus Elfenbein mit zwei vertikal- und zwei horizontalverlaufenden Verzierungen. Die durchbrochenen Schnitzereien weisen verschiedene Personendarstellungen auf, die entweder frontal oder im Dreiviertelprofil gezeigt werden. Die Personen tragen alle Kopfbedeckungen und ihre Kleidung ist gemustert. Zu erkennen sind verschiedene höfische Darstellungen: Festszenen und Falkenjagden. Die Trinkszenen zeigen Personen, die eine Karaffe und einen Becher in der Hand halten. Zwei sitzen auf einem Kissen und stellen höchstwahrscheinlich die Herrscher dar. Ein tanzender Höfling mit dem Becher in der Hand sowie ein Weinbergarbeiter, der die Reben liest, sind ebenfalls zu erkennen. Zu den Festszenen gehören auch Musikanten, die verschiedene Instrumente spielen, darunter Flöte, Mizmar (eine Art Kegeloboe), Knickhalslaute und Zupfinstrumente. Die Jagdszenen zeigen Reiter und Jäger, die Huftiere, Hasen und Jagdvögel, darunter auch Falken tragen und von Jagdhunden begleitet werden. Auch Tierkampfdarstellungen, in denen ein Löwe ein Huftier erlegt, oder ein Greifvogel eine Gazelle, sind abgebildet. Diese Szene ist an vorislamische Motive angelehnt und findet sich öfters in Objekten aus dieser Zeit wieder. Der Hintergrund ist mit einer Spiralranke versehen, die Weinblätter und –trauben aufweist. Vögel und Hasen füllen zum Teil die Lücken zwischen den Personen. Reste einer roten Farbfassung sind noch erhalten. Die Beschläge haben ursprünglich wahrscheinlich einen großen Kasten, eine Tür, oder vielleicht auch eine Thronbank geschmückt.
Museum für Islamische Kunst
Leicht gewölbte Beschlagplatte aus Bein. Die Platte zeigt Weinranken mit Trauben, die von einer Art Giebelbogenarkade mit Perlstabmotiv und einem flachen Rahmen umfasst wird. Bohrlöcher, die womöglich zur Befestigung der Platte dienten sind sichtbar. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.
Museum für Islamische Kunst
Dünne Beschlagplatte aus Elfenbein oder Bein. Die Platte zeigt ein leicht reliefiertes Blattrankenmotiv, das von einem dünnen flachen Rahmen umfasst wird. Die Bohrlöcher welche wahrscheinlich zur Befestigung des Beschlags dienten sind sichtbar. Diese Art von Beschlägen verzierten wohl Holzobjekte wie Möbel und Kästen.
Museum für Islamische Kunst
Leicht gewölbte Beschlagplatte aus Bein. Die Platte zeigt zwei Weinranken mit Trauben und Blättern, die ein verflochtenes Palmblattpaar flankieren. Die Komposition wird von einem dünnen rechteckigen flachen Rahmen eingefasst. Bohrlöcher, die womöglich zur Befestigung der Platte dienten sind sichtbar. Vergl. I. 5898, I.5899, I. 5922. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.
Museum für Islamische Kunst
Leicht gewölbte Beschlagplatte aus Bein. Die Platte zeigt ein verflochtenes Palmblattpaar, das wahrscheinlich von einer Weinranke umgeben war. Die Komposition wird von einem dünnen rechteckigen flachen Rahmen eingefasst und von einem Palmblattmotiv gekrönt, während die untere Hälfte nicht mehr erhalten ist. Bohrlöcher, die womöglich zur Befestigung der Platte dienten sind sichtbar. Vergl. I.5898, I. 5920, I. 5922. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige, gewölbte Reliefplatte aus Bein. Das Plättchen zeigt eine Spiralranke, die aus einer Vase entspringt. Weinblätter sowie Trauben sind an den Enden der Seitentriebe zu erkennen. Die Vase wird von zwei Vögeln (?) flankiert. Ähnliche Motive sind vor allem an der Mschatta-Fassade (I. 6163) wiederzufinden und sowohl aus der vorislamischen Zeit, als auch aus dem umaiyadischen Syrien und Ägypten bekannt. Vergl. I.5891, I. 5892, I.5894. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.
Museum für Islamische Kunst
Leicht gewölbte Beschlagplatte aus Bein. Die Platte zeigt ein Spiralrankenmotiv, dessen Ranken in Weinblätter enden. Die Komposition wird von einer Arkade umfasst, deren Bogen aus einem Perlstabmotiv besteht. Bohrlöcher, die womöglich zur Befestigung der Platte dienten sind sichtbar. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.
Museum für Islamische Kunst
Leicht gewölbte Beschlagplatte aus Bein. Die Platte zeigt Weinranken mit Trauben, die ein verflochtenes Palmblattpaar umgeben. Die Komposition wird von einem dünnen rechteckigen flachen Rahmen eingefasst. Bohrlöcher, die womöglich zur Befestigung der Platte dienten sind sichtbar. Vergl. I. 5898, I.5899, I. 5920. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.
Museum für Islamische Kunst
Leicht gewölbte Beschlagplatte aus Bein. Die Platte zeigt eine Spiralranke in endlosem Rapport, die aus einer Vase entspringt. Weinblätter und stilisierte Weintrauben sind an den Enden der Seitentriebe zu erkennen. Die Komposition wird von einem dünnen flachen Rahmen eingefasst. Bohrlöcher, die womöglich zur Befestigung der Platte dienten sind sichtbar. Ähnliche Motive sind vor allem an der Mschatta-Fassade (I. 6163) wiederzufinden und sowohl aus der vorislamischen Zeit, als auch aus dem umaiyadischen Syrien und Ägypten bekannt. Vergl. I.4498, I. 5892, I. 5973. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.
Museum für Islamische Kunst
Leicht gewölbte Beschlagplatte aus Bein. Die Platte zeigt eine Weinranke mit Blättern und Trauben, die ein verflochtenes Palmblattpaar umgibt. Die Komposition wird von einem dünnen rechteckigen flachen Rahmen eingefasst und von einem Muschel- oder Palmblattmotiv gekrönt, während die untere Hälfte nicht mehr erhalten ist. Bohrlöcher, die womöglich zur Befestigung der Platte dienten sind sichtbar. Vergl. I.5899, I. 5920, I. 5922. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.
Museum für Islamische Kunst
Leicht gewölbte Beschlagplatte aus Bein. Die Platte zeigt Weinranken mit Blättern und Trauben, die ein verflochtenes Palmblattpaar umgeben. Die Komposition wird von einer Art Giebelbogenarkade mit Perlstabmotiv und einem flachen Rahmen umfasst. Bohrlöcher, die womöglich zur Befestigung der Platte dienten, sind sichtbar. Vergl. I. 5898, I.5899, I. 5920, I. 5922. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.
Museum für Islamische Kunst
Leicht gewölbte Beschlagplatte aus Bein. Die Platte zeigt zwei Weinranken mit Trauben, die einen geraden Stiel flankieren. Der Stiel weist eine vierblättrige Blüte auf. Die Komposition wird von einer Art Giebelbogenarkade mit Perlstabmotiv und flachen Rahmen umfasst. Bohrlöcher, die womöglich zur Befestigung der Platte dienten sind sichtbar. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag in Form eines Ziernagels aus Eisen und einer Kupferlegierung. Ein großer, mehrfach profilierter Kopf aus einer Kupferlegierung ist mit einem dünnen Eisenstift verbunden. Es könnte sich um einen Zierbeschlag oder vielleicht um einen Griff handeln.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung. Der große, mehrfach profilierte Kopf könnte zu einem Zierbeschlag oder einem Griff gehört haben; der Befestigungsstift fehlt.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag. Der gitterartig durchbrochene Beschlag zeigt den heftigen Kampf zweier Tiere. Ein nach rechts laufender Löwe ist mehrfach von einem dünnen Drachen umschlungen, den er in den Leib beißt, während der Drache ihn im Nacken gepackt hält. Das Objekt gehörte wohl zu einem Räucher- oder Kohlebecken.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung mit durchbrochenem und graviertem/ziseliertem Dekor. Im Zentrum des länglichen, sechseckigen Beschlages steht ein Reiter mit einem Falken auf dem rechten Arm, der von reichem Rankenwerk umgeben ist.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung mit durchbrochenem und graviertem/ziseliertem Dekor. Im Zentrum des sechseckigen Beschlages steht ein in einen Kreis eingeschriebener Reiter mit einem Falken auf dem rechten Arm, der von reichem Rankenwerk umgeben ist.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung mit durchbrochenem und graviertem/ziseliertem Dekor. Der Beschlag ist halbkugelförmig gewölbt und von einem flachen Rand umgeben. Dieser ist als achtzackiger Stern geformt und mit durchbrochenem Dekor verziert. Derartige Beschläge waren Bestandteil von aufwendigen Türdekorationen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung mit durchbrochenem und graviertem/ziseliertem Dekor. Der Beschlag ist mandelförmig gewölbt und von einem flachen Rand umgeben. Dieser ist als Polygon geformt und mit durchbrochenem Dekor verziert. Derartige Beschläge waren Bestandteil von aufwendigen Türdekorationen, wobei die Polygone sternförmige Ornamente wie I. 2737 umgaben.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Kupferbeschlags aus gegossener Kupferlegierung. Ein Viereck ist in das Zentrum eines Vielpasses eingestellt, mit dem es über Kreise an seinen vier Ecken verbunden ist. Ein derartiger Beschlag könnte Bestandteil des Dekors einer Holztür gewesen sein. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen in Baalbek und wurde nach Fundteilung von der Antikensammlung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Beschlag aus einer Kupferlegierung. Der Beschlag besteht aus zwei zusammengefügten Teilen, die über einem Holzkern befestigt werden konnten, vermutlich einem Griff. Die Oberfläche ist mit plastischen Mustern verziert: die Längsseiten zeigen Wellenranken, der Kopfteil ein geometrisches Kreisornament. Das Objekt wurde 1908 in Südrussland erworben.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung mit durchbrochenem und graviertem/ziseliertem Dekor. Der Beschlag ist mandelförmig gewölbt und von einem flachen Rand umgeben. Dieser ist als Polygon geformt und mit durchbrochenem Dekor verziert. Derartige Beschläge waren Bestandteil von aufwendigen Türdekorationen, wobei die Polygone sternförmige Ornamente wie I. 2737 umgaben.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung mit durchbrochenem und graviertem/ziseliertem Dekor. Der Beschlag ist mandelförmig gewölbt und von einem flachen Rand umgeben. Dieser ist als Polygon geformt und mit durchbrochenem Dekor verziert. Derartige Beschläge waren Bestandteil von aufwendigen Türdekorationen, wobei die Polygone sternförmige Ornamente wie I. 2737 umgaben.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung. Der längliche Beschlag ist aus mehreren geometrischen Formen zusammengesetzt und wird von zwei Drachenköpfen mit aufgerissenen Rachen bekrönt. Derartige Beschläge waren Bestandteil von aufwendigen Türdekorationen. Der Beschlag stammt aus den Anfang des 20. Jahrhunderts durchgeführten Ausgrabungen in Baalbek.
Museum für Islamische Kunst
Viereckiger Beschlag aus Elfenbein, oder Bein. Die hochkantig verzierte Platte zeigt eine reliefierte Tierdarstellung: ein nach links schreitender Hase, über den ein Vogel zu sehen ist, mit rückwärtsgewandtem Kopf. Ein Rankenwerk umgibt die Tiere. Die Darstellung wird von einem dünnen abgeschrägten Rahmen umfasst. Der Beschlag schmückte wahrscheinlich Möbel und ist vergleichbar mit I. 639, wobei dieses Stück grober geschnitzt ist.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung. Der große, mehrfach profilierte Kopf könnte zu einem Zierbeschlag oder einem Griff gehört haben; der Befestigungsstift fehlt.
Museum für Islamische Kunst
Aus dünnem Blechdraht gehämmerter Kupferring, der an einem Ende durchbohrt ist. Es könnte sich um einen Teil eines Beschlags handeln. Er wurde während der Ausgrabungen des Westpalastes in ar-Raqqa gefunden.