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Objekttyp: Beschlag (Sonderform)
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung. Der längliche Beschlag ist aus mehreren geometrischen Formen zusammengesetzt und wird von zwei Drachenköpfen mit aufgerissenen Rachen bekrönt. Derartige Beschläge waren Bestandteil von aufwendigen Türdekorationen. Der Beschlag stammt aus den Anfang des 20. Jahrhunderts durchgeführten Ausgrabungen in Baalbek.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Kupferbeschlags aus gegossener Kupferlegierung mit durchbrochenem, punziertem und graviertem Dekor. Erhalten ist das Endstück des Beschlags, auf dem zwei im Profil dargestellte Drachen zu erkennen sind, die sich mit den aufgesperrten Mäulern einander zuwenden. Zwischen und über ihnen ist floraler Dekor angedeutet. Derartige Beschläge waren Bestandteil aufwendiger Dekorationen von Holztüren (Vgl. auch I. 3369). Das Fragment stammt aus Ausgrabungen in Baalbek und wurde nach Fundteilung von der Antikensammlung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Beschlag aus einer Kupferlegierung. Der rechtwinklig geformte Beschlag besteht aus zwei Teilen, die über einem Holzkern befestigt werden konnten, vielleicht einem Spazierstock. Die Oberfläche ist mit plastischen Kreis- und Rautenmustern verziert. Das Objekt wurde 1908 in Südrussland erworben.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Beschlag aus einer Kupferlegierung. Der längliche Beschlag besteht aus zwei Teilen, die über einem Holzkern befestigt werden konnten, vermutlich als Griff. Die Oberfläche ist mit plastischen Ranken- und Wellenmustern verziert. Das Objekt wurde 1908 in Südrussland erworben.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener und mit Gips gefüllter Beschlag aus Silber mit geprägtem Dekor. Der schildförmige Beschlag hat einen gewellten oberen Rand und war mit drei Nieten befestigt. Sein Dekor besteht aus einer Rosette mit Flechtmuster und Strahlenkranz. Die Gipsfüllung sollte ein Verbeulen des Silberblechs verhindern. Zusammen mit I. 1107 und I. 1108 diente er wohl als Gürtelbeschlag. Vermutlich gehörten die etwas größeren Beschläge I. 1104 und I. 1105 zur selben Garnitur.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Beschlag aus Silber mit geprägtem Dekor. Der schildförmige Beschlag hat einen geraden oberen Rand und war mit fünf Nieten befestigt. Sein Dekor folgt der fünfeckigen Form und gibt zwei Rücken an Rücken sitzende Raubkatzen wieder, deren Köpfe einander zugewandt sind. Zusammen mit I. 1104 diente er wohl als Gürtelbeschlag. Vermutlich gehörten auch die etwas kleineren Beschläge I. 1106, I. 1107 und I. 1108 zur selben Garnitur.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener und mit Gips gefüllter Beschlag aus Silber mit geprägtem Dekor. Der schildförmige Beschlag hat einen geraden oberen Rand und war mit fünf Nieten befestigt, von denen nur noch zwei erhalten sind. Sein Dekor folgt der fünfeckigen Form und gibt zwei Rücken an Rücken sitzende Raubkatzen wieder, deren Köpfe einander zugewandt sind. Die Gipsfüllung sollte ein Verbeulen des Silberblechs verhindern. Zusammen mit anderen Beschlägen diente er wohl als Gürtelbeschlag. Vermutlich gehörten auch die etwas kleineren Beschläge I. 1106, I. 1107 und I. 1108 zur selben Garnitur.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener und mit Gips gefüllter Beschlag aus Silber mit geprägtem Dekor. Der schildförmige Beschlag hat einen gewellten oberen Rand und war mit drei Nieten befestigt. Sein Dekor besteht aus einer Rosette mit Flechtmuster und Strahlenkranz. Die Gipsfüllung sollte ein Verbeulen des Silberblechs verhindern. Zusammen mit I. 1106 und I. 1107 diente er wohl als Gürtelbeschlag. Vermutlich gehörten die etwas größeren Beschläge I. 1104 und I. 1105 zur selben Garnitur.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Beschlag aus Silber mit geprägtem Dekor. Der schildförmige Beschlag hat einen gewellten oberen Rand und war mit drei Nieten befestigt. Sein Dekor besteht aus einer Rosette mit Flechtmuster und Strahlenkranz. Zusammen mit I. 1106 und I. 1108 diente er wohl als Gürtelbeschlag. Vermutlich gehörten die etwas größeren Beschläge I. 1104 und I. 1105 zur selben Garnitur.
Museum für Islamische Kunst
Viereckiger Beschlag aus Elfenbein, oder Bein. Die hochkantig verzierte Platte zeigt eine reliefierte Tierdarstellung: ein nach links schreitender Hase, über den ein Vogel zu sehen ist, mit rückwärtsgewandtem Kopf. Ein Rankenwerk umgibt die Tiere. Die Darstellung wird von einem dünnen abgeschrägten Rahmen umfasst. Der Beschlag schmückte wahrscheinlich Möbel und ist vergleichbar mit I. 639, wobei dieses Stück grober geschnitzt ist.
Museum für Islamische Kunst
Dekorativer Zierbeschlag in leicht gestauchter, heraldischer Lilienform mit Durchbohrung. Das dünne Blech aus einer Kupferlegierung kann als dekorativer Besatz eines Kästchens oder von Mobiliar gedient haben, bei dem sich das Motiv in Friesform entlang einer Kante oder um eine Fläche reihte. Der genaue Fundort des bei den Ktesiphon-Grabungen im östlichen Stadtgebiet oder Palastbereich geborgenen Beschlags ist nicht überliefert.
Museum für Islamische Kunst
Zierbeschlag mit symmetrisch ausgreifendem, stilisierten Blattwerk und Durchbohrung. Das Blechfragment aus einer bronzeartigen Kupferlegierung kann als dekorativer Besatz eines Kästchens oder von Mobiliar gedient haben, bei dem sich das Motiv in Friesform entlang einer Kante oder um eine Fläche reihte. Der genaue Fundort des bei den Ktesiphon-Grabungen im östlichen Stadtgebiet oder Palastbereich geborgenen Beschlags ist nicht überliefert.
Museum für Islamische Kunst
Massiver knaufartiger Fuß aus einer bronzeartigen Kupferlegierung mit rundem Abschluss unter einem schmalen Schaft und einem Ansatzwinkel mit kräftigem Dorn. Die ehemals polierte Oberfläche ist grün korrodiert. Der an einer Bodenkante ansetzbare Knauf dürfte als dekorativer Fuß eines Gefäßes wie etwa eines Kessels gedient haben. Der aus der Verlötung mit dem Gefäß gelöste Bronzekauf wurde wegen seines Materialwertes aufbewahrt. Das Objekt wurde mit einem identischen zweiten Stück geborgen und ist zusammen mit diesem archiviert (Kt I. 361.36). Der genaue Fundort der bei den Ktesiphon-Grabungen geborgenen Knäufe ist nicht überliefert. Nähere Informationen zum Fundzusammenhang sind nicht verfügbar.
Museum für Islamische Kunst
Blatt- bzw. rosettenförmig ausgearbeitete Beschlagplatte oder Riemenzunge aus einer bronzeartigen Kupferlegierung mit Dekor von sieben im Kreis angeordneten Kreisaugen sowie einem mittigem -auge. An den Ecken einer Bruchkante setzt ein in fünf Blättchen aufgefächerter Rand an, so dass auf eine längliche, zur Befestigung mit Nieten dienende Platte geschlossen werden kann. Der genaue Fundort des bei den Ktesiphon-Grabungen auf Tell Dhahab geborgenen Beschlags ist nicht überliefert.
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Fragment eines spitz zulaufenden Beschlags aus einer bronzeartigen Kupferlegierung mit gezackter, an der Spitze eichelförmiger Randgestaltung. Die der Spitze gegenüberliegende Bruchkante deutet einen Fortsatz an, welcher der Befestigung des dekorativen Besatzes etwa als Riemenzungenabschluss dienen konnte. Der genaue Fundort des bei den Ktesiphon-Grabungen geborgenen Beschlags ist nicht überliefert.
Museum für Islamische Kunst
Relativ massiv ausgeführter, schildbuckelähnlicher Beschlag oder Deckel aus einer bronzeartigen Kupferlegierung. Der fragmentierte runde Gegenstand erhielt ein ausgetriebenes kuppelförmiges Zentrum. Das Material ist weitestgehend durchkorrodiert und weist partiell, vor allem im Zentrum Fehlstellen auf. Das Objekt wurde bei den Ktesiphon-Grabungen im Bereich von Haus IV der islamischen Siedlung Salman Pak geborgen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Ziernagel aus Eisen und einer Kupferlegierung. Ein großer pilzförmiger Kopf aus einer Kupferlegierung war mit einem dünnen Eisenstift verbunden, von dem nur noch ein kleines Stück erhalten ist. Es könnte sich um einen Zierbeschlag oder einen Griff handeln.
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Länglicher Beschlag aus Bein. Das Objekt ist auf der Oberseite etwas angeschrägt und ist dreifach durchbohrt; die Unterseite ist flach. Vermutlich handelt es sich um den Beschlag eines Messergriffes. Das Objekt wurde während der Ausgrabungen 1932-1939 in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Länglich-ovaler Beschlag aus Bein. Das Objekt läuft an einer Seite schmal zu und ist dort durchbohrt; daneben sind drei Kreisaugenmotive eingeschnitten. Vermutlich handelt es sich um den Beschlag eines Messergriffes. Das Objekt wurde während der Ausgrabungen 1932-1939 in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner lanzett- bzw. dolchförmiger Beschlag aus einer Kupferlegierung. Das Miniaturobjekt mit einer länglichen, in einem nur fragmentarisch erhaltenen Ringknauf auslaufenden Angel weist Dekorkerben und eine runde Befestigungsöse an der Spitze auf. Es könnte als Bestandteil eines Gürtelgehänges gedient haben. Der genaue Fundort des bei den Ktesiphon-Grabungen im Haus IV des islamischen Stadtgebiet Salman Pak geborgenen Objekts ist nicht überliefert.
Museum für Islamische Kunst
Gewölbtes Blech aus einer Kupferlegierung. Das Objekt ist stark gebogen und oben nach außen eingerollt. Etwa in der Mitte ist ein korrodierter Eisennagel befestigt. Das Objekt stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Flacher Beschlag aus dünnem Metallblech aus einer getriebenen Kupferlegierung. Das Objekt ist rund und in der Mitte durchbohrt; außen sind drei kleinere Durchbohrungen. Das Objekt stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Schmaler rechteckiger Beschlag aus gegossenem Eisen mit einem kleinen Nagel aus einer Kupferlegierung. Die Objekte stammen aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurden nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
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Rechteckiger Beschlag aus einer dünnen getriebenen Kupferlegierung. Die Oberfläche ist mit fellartigen kleinen Punkten versehen, ein Teil der Oberkante ist schräg als Mähne geritzt. Der Beschlag ist als Löwe mit aufgerissenem Maul und einer langen Zunge zwischen spitzen Reißzähnen gearbeitet. Das Objekt stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Beschlag aus dünnem Metallblech aus einer getriebenen Kupferlegierung. Das Objekt ist rund und kapselartig gearbeitet. Das Objekt stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Aus dünnem Blechdraht gehämmerter Kupferring, der an einem Ende durchbohrt ist. Es könnte sich um einen Teil eines Beschlags handeln. Er wurde während der Ausgrabungen des Westpalastes in ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Beschlag aus einer Kupferlegierung, der auf einer Seite drei kleine Löcher aufweist, während auf der anderen Seite ein kleiner, runder Buckel sichtbar ist. Der Beschlag wurde während der Ausgrabungen des Nordkomplexes in ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung. Der große, mehrfach profilierte Kopf könnte zu einem Zierbeschlag oder einem Griff gehört haben; der Befestigungsstift fehlt.
Museum für Islamische Kunst
Leicht gewölbte Beschlagplatte aus Bein. Die Platte zeigt Weinranken mit Trauben, die ein verflochtenes Palmblattpaar umgeben. Die Komposition wird von einem dünnen rechteckigen flachen Rahmen eingefasst. Bohrlöcher, die womöglich zur Befestigung der Platte dienten sind sichtbar. Vergl. I. 5898, I.5899, I. 5920. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.
Museum für Islamische Kunst
Leicht gewölbte Beschlagplatte aus Bein. Die Platte zeigt ein Spiralrankenmotiv, dessen Ranken in Weinblätter enden. Die Komposition wird von einer Arkade umfasst, deren Bogen aus einem Perlstabmotiv besteht. Bohrlöcher, die womöglich zur Befestigung der Platte dienten sind sichtbar. Ursprünglich haben diese Platten wohl Möbel verziert.