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Objekttyp: Bildteppich
Der Tod des Ananias
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Vermutlich im Mai 1945 im Leitturm des Flakbunkers im Berliner Friedrichshain vernichtet. ________________________________________________________________ Most likely destroyed in May 1945 in the control tower of the flak tower in Berlin Friedrichshain.
Der Zauberer Elymas mit Blindheit geschlagen
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SIGNATUR / INSCHRIFT: Mitte (als Inschrift) L SERGIVS PAVLLVS ASIAE PROCOS CHRISTIANAM FIDEM AMPLECTITVR SAVLI PREDICATIONE Vermutlich im Mai 1945 im Leitturm des Flakbunkers im Berliner Friedrichshain vernichtet. ________________________________________________________________ Most likely destroyed in May 1945 in the control tower of the flak tower in Berlin Friedrichshain.
Paulus und Barnabas in Lystra
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Vermutlich im Mai 1945 im Leitturm des Flakbunkers im Berliner Friedrichshain vernichtet. ________________________________________________________________ Most likely destroyed in May 1945 in the control tower of the flak tower in Berlin Friedrichshain.
Die Bekehrung des Paulus
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Vermutlich im Mai 1945 im Leitturm des Flakbunkers im Berliner Friedrichshain vernichtet. ________________________________________________________________ Most likely destroyed in May 1945 in the control tower of the flak tower in Berlin Friedrichshain.
Weide meine Schafe / Berufung Petri
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Vermutlich im Mai 1945 im Leitturm des Flakbunkers im Berliner Friedrichshain vernichtet. ________________________________________________________________ Most likely destroyed in May 1945 in the control tower of the flak tower in Berlin Friedrichshain.
Paulus predigt zu Athen im Areopag
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Vermutlich im Mai 1945 im Leitturm des Flakbunkers im Berliner Friedrichshain vernichtet. ________________________________________________________________ Most likely destroyed in May 1945 in the control tower of the flak tower in Berlin Friedrichshain.
Die Steinigung des heiligen Stephanus
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Vermutlich im Mai 1945 im Leitturm des Flakbunkers im Berliner Friedrichshain vernichtet. ________________________________________________________________ Most likely destroyed in May 1945 in the control tower of the flak tower in Berlin Friedrichshain.
Die Heilung der Lahmen
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Vermutlich im Mai 1945 im Leitturm des Flakbunkers im Berliner Friedrichshain vernichtet. ________________________________________________________________ Most likely destroyed in May 1945 in the control tower of the flak tower in Berlin Friedrichshain.
Der wunderbare Fischzug
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Vermutlich im Mai 1945 im Leitturm des Flakbunkers im Berliner Friedrichshain vernichtet. ________________________________________________________________ Most likely destroyed in May 1945 in the control tower of the flak tower in Berlin Friedrichshain.
Die Bekehrung Pauli
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SIGNATUR / INSCHRIFT: oben Mitte . SAVLE [...]LE. QVID. ME. PERSEQVERIS. Vermutlich im Mai 1945 im Leitturm des Flakbunkers im Berliner Friedrichshain vernichtet. ________________________________________________________________ Most likely destroyed in May 1945 in the control tower of the flak tower in Berlin Friedrichshain.
Fragment eines Bildteppichs mit stilisiertem mit Wolkenmuster
Kunstgewerbemuseum
"Fragment mit stilisierten Wolkenbändern. Berlin, Stoffsammlung des Kunstgewerbe-Museums. Fränkisch, zweite Hälfte des XV. Jahrhunderts H. 0.34-0.41 m, B. 0.49-0.52 m. Wolle, alle hellweißen Stellen in Leinen. 6 Kettfäden. Erhaltung: Zerrissenes und geflicktes Fragment. Beschreibung: Rot-grün-blaue Wolken auf blauem Grund, dazwischen gelbe Sterne. Links eine grüne Bordüre mit Blüten und roten Blättern." aus B. Kurth, Die deutschen Bildteppiche des Mittelalters, 1926, Taf. 281 b Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Zwei Paare mit Schriftbändern
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: Gobelin. Auf blaugrünem Grund mit Granatmuster zwei Paare mit Schriftbändern. Das erste Paar: "ich harr uf gnad", Frau: "virget und vest, har uf das lest". Zweites Paar hat zwischen sich einen Brunnen. Schriftband Frau: "mag ich des von dir sicher sin" Mann: "du erfreuwest mir das herz min". Das Werk ist seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verschollen.
Szenen aus der Geschichte der Susanna
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: Langer Bildstreifen mit der Geschichte der Susanna, in 7 Abtheilungen dargestellt. Mit Schriftbändern. Von links angefangen 1. Susanna rüstet sich zum Bad, 2. die Greise besprechen sich, 3. Versuchung Susannas, 4. Susanna vor Gericht, 5. Frage nach dem Baum, 6. Verurtheilung der Greise, 7. Steinigung. Das Werk ist seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verschollen. Die erhaltene fotografische Abbildung zeigt die Szenen 1 bis 3.
Flucht nach Ägypten
Kunstgewerbemuseum
Vor einer hügeligen Landschaft ist mit großen Figuren die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten dargestellt. In der Bildmitte sitzt Maria mit dem Jesusknaben seitlich auf einem nach rechts ziehenden Esel. Sie ist dem Betrachter frontal zugewandt. Joseph, mit einer Keule bewaffnet, führt den Esel an einem Strick. Im linken Hintergrund findet sich die seltene Darstellung des „Kornwunders“: Der Legende nach ließ Gott auf einem Felde, von dem aus die heilige Familie beobachtet wurde, das Korn so schnell wachsen, dass es die Bauern schon nach einem Tag schneiden konnten und die Verfolger, die auf unserem Teppich gerade die Stadt Bethlehem verlassen, durch die Aussage verwirrten, Flüchtende seien zur Zeit der Aussaat vorbeigekommen. Der Bildteppich besticht durch seine exquisite Farbigkeit, die durch die reiche Verwendung von Seidenfäden in den Gesichtern und von Metallgespinstfäden in den Gewändern kostbar und preziös wirkt. Die Anordnung der Heiligen Familie auf dem Blütenfeld im Vordergrund verrät noch die Anklänge an die Kunst der Spätgotik, doch die Tiefe des räumlichen Aufbaus verweist auf den neuen Geist der Renaissance. Neu ist auch die umlaufende Borte, die dem Bildteppich den Charakter eines Bildes verleiht. Ein Hinweis darauf, dass gegen Ende des 15. Jahrhunderts Wandbehänge zu einem festen Bestandteil der Raumkultur wurden. Es handelt sich um die originale Bordüre, die noch verhältnismäßig schmal ist und die Marien-Symbole: Weintrauben und Rosen zeigt. Diese waren über Jahrzehnte die Hauptmotive der Brüssler Borten der Frührenaissance. Handwerkliche Vollkommenheit, Reichtum an Einzelheiten und prächtige dekorative Wirkung zeichneten die Brüssler Teppiche der Spätgotik und der Renaissance aus.
Fragment eines Minneteppichs
Kunstgewerbemuseum
Vor dunkelgrünem Granatapfelfond stehen auf einem Wiesenstreifen drei Edelleute, zwei Damen und ein Herr, mit Spruchbändern in den Händen. Zwischen ihnen erscheint ein Greif als Symbol der Untreue. Wie das durchschnittene Schriftband der Dame am rechten Rand zeigt, ist der Bildteppich das Fragment einer ehemals längeren Bildwirkerei mit fortlaufenden Szenen. Mit den Worten »Schöne Frau begnadet mich mit rechter Liebe« bittet der rot gekleidete Jüngling die ihm gegenüberstehende Dame um ihre Liebe, doch skeptisch weist sie ihn mit ihrer Antwort zurück: »Der Greif bedeutet mir die List, dass rechte Liebe nimmer auf Erden ist«. Liebe und Treue zählten zu den zentralen Themen profaner Bildwirkereien, sie standen in der hochmittelalterliche Tradition ritterlicher Minne (mittelhochdeutsch: ›Liebe‹). ChrW
Der Apfelschimmel
Kunstgewerbemuseum
Faszination und Interesse an fernen Ländern kommen in diesem Gobelin aus der ›Neuen Indienfolge‹ zum Ausdruck. Tiere und Pflanzen unterschiedlicher Kontinente sind auf ihm zu einem lichtdurchfluteten Tableau von höchster malerischer Qualität zusammengestellt und geben eine ideale exotische Landschaft wieder. Ein antikisch gewandeter Afrikaner führt den rassigen, mit einer kostbaren Samtdraperie bedeckten Apfelschimmel herbei, Lama und Dromedar beäugen die Situation, umgeben von Vögeln, Fischen und üppig wuchernden Pflanzen. Die Bordüre des Bildteppichs gleicht einem geschnitzten und vergoldeten Rahmen. 1741 hatte der Tiermaler François Desportes (1661–1743) die Vorlagen zur beliebten Teppichserie der ›Indienfolge‹ modernisiert und sie dem Geschmack des Rokokos angepasst. CW
Wandbehang "Menschen I"
Kunstgewerbemuseum
Fünf menschliche Silhouetten, seitlich und frontal, stehen vor lachsfarbenem Hintergrund und werden von einem Raster aus ockerfarbenen horizontalen Linien überlagert, zwischen welchen kleine geometrische Muster in Rot stehen. Dies weckt Assoziationen von Menschen hinter Gittergeflecht. Seitlich begrenzen zwei vertikale grüne Streifen die Darstellung. Die Kettfäden enden unten in losen Fransen. CW
Bildteppich mit einer Parkszene nach Rubens
Kunstgewerbemuseum
Eintrag Konzeptbuch: Wandteppich, querrechteckig. Wirkerei in farbiger Wolle und Seide. In einer Landschaft mit weitem Ausblick ruhen im Vordergrund zwei Paare, links davon ein liegender, Figuren auf ihm und ein stehender Flötenspieler, der von einer Frau von hinten umfaßt wird. Von rechts schreiten nach der Mitte zwei Paare. Im Mittelgrund an einem Flusse spielende Paare. Im Hintergrunde rechts Schloß und links Wald durch Figuren belebt. Breite Randborte: An den Senkrechten auf bekränzten Postamenten Vasen mit reichem Blumenstrauß. Auf den Querborten in der Mitte Kartuschen, in der oberen die Jahreszahl 1664. Rechts und links von den Kartuschen Hunde. Vögel, Früchte aller Art. Im Kunsthistorischen Mus. Wien Gemälde v. Rubens Gesellschaft im Park Der Bildteppich ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Parklandschaft mit Reitern
Kunstgewerbemuseum
Eintrag Konzeptbuch: Wandteppich, querrechteckig. Wirkerei in farbiger Wolle u. Seide. Rechts zwei Edelleute zu Pferde, einer zu Fuß und ein (historische Beschreibung "Neger") vor einem Schloßportal. Links drei Frauen und ein Knabe an einem Springbrunnen unter großem Blätterbaum. Borte: Längsstreifen, Ranken aus Blumen verschiedenster Art und Weintrauben. Querstreifen aus Akanthuskelchen wachsen Blumenzweige und Früchte. Der Bildteppich ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Abschied der Apostel (Divisio Apostolorum)
Kunstgewerbemuseum
Vor einem von Burgen, Bäumen und Blumen belebten Hintergrund erscheinen die sechs Paare der voneinander abschiednehmenden Apostel, die zur Missionierung aufbrechen. Der apokryphen Überlieferung zufolge waren den zwölf Aposteln ihre jeweiligen Missionsgebiete durch Los zugewiesen worden. Die Abschiedsszene bot Gelegenheit zu genrehaften und emotionalen Darstellungen.
Bildteppich mit der Allegorie des Herbstes
Kunstgewerbemuseum
Eintrag Konzeptbuch:Wandteppich, querrechteckig. Wirkerei in farbiger Wolle u. Seide. Allegorie des Herbstes. In einem Garten auf einem Teppich sitzende Frau im Haar Weinlaubkranz, in der Linken hält sie einen mit Wein umwundenen Stab. Rechts von ihr geflügelte weibl. Figur mit Fruchtkorb in der Linken und auf einem Kentauren, der einen Pfeil abschießt, reitende geflügelte weibl. Figur mit einem Fruchtkorb in der Rechten. Links von ihr geflügelte weibl. Figur eine Waage haltend. Links im Hintergrund Winzer beim Keltern und offene Säulenhalle. Rechts echter Kastanienbaum. Breite Borte aus Blumenranken, Fruchtbündeln, musikalischen Emblemen, Vasen, Kübeln, schnäbelnden Tauben, Papageien u. Hund u.s.w.. Oben in d. Mitte in einer Kartusche das Wort „AUTUMNUS“ Der Bildteppich ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Teil des sogenannten Kirchenväter-Teppichs
Kunstgewerbemuseum
Durch ihre noch immer kräftige und harmonische Farbigkeit beeindruckt die größte der mittelalterlichen Bildwirkereien im Berliner Kunstgewerbemuseum, der sogenannte Kirchenväterteppich, auch den heutigen Betrachter. Vor üppig mit ornamenthaftem Blattwerk und zahlreichen darin verwobenen dekorativen Vogeldarstellungen gefüllten Hintergrund stehen auf gotischen Konsolen im paarweisen Disput begriffene Figuren, die von geschwungenen Spruchbändern umfangen werden. Die an farbig gefasste Skulpturen erinnernden, lebhaft gestikuliernden Männer sind über ihren Köpfen bezeichnet: Der hl. Augustinus, einer der vier Kirchenväter, die alttestametlichen Weisen Hiob und Salomo sowie die antiken stoischen Philosophen Cato und Seneca sind auf dem erhaltenen, der Kirchenvater Gregor der Große, der mittelalterliche deutsche Dichter Freidank, die alttestamentlichen Gestalten Elias und David sowie der Scholastiker Thomas von Aquino waren auf dem anderen - seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verschollenen - Teilstück des Bildteppichs (Inv. Nr. 1879,33 a) dargestellt. 2013 hat das Metropolitan Museum New York zwei weitere, in Teilen der Darstellung identische Bildwirkereien erworben, die nach gleicher Vorlage entstanden sind (Acc. 2014.66 a,b). Die paarweise Anordnung lässt darauf schließen, daß einst mindestens zwölf Figuren vorhanden gewesen sein müssen. Leonie von Wilckens rekonstruierte ein insgesamt sogar 16 Figuren umfassendes Bildprogramm. Sie vermutete, daß alle vier lateinischen Kirchenväter und analog dazu je vier Weise des Alten Testaments, vier Vertreter der antiken Philosophen und vier bedeutende Geister des Mittelalters dargestellt waren. Die literarischen Quellen der meisten Texte in den Spruchbändern sind bislang nicht nachgewiesen. Einzelne Verse entstammen der um 1230 vollendeten "Bescheidenheit" (Lebensweisheit) des auf dem verschollenen Berliner Teilstück des Kirchenväter-Teppichs dargestellten Dichters Freidank, einem Werk, das im Spätmittelalter eine bemerkenswert intensive Rezeption erfuhr. "Freidanks Bescheidenheit" wurde 1508 durch Sebastian Brant in Straßburg in einer gedruckten Ausgabe verlegt, die bis 1583 in sieben Auflagen erschien. LL
"Triumph des Ruhmes" aus der Serie "Trionfi"
Kunstgewerbemuseum
Flankiert von Fama, der Allegorie des Ruhms, löst sich König David, seine Harfe spielend, aus dem langen Zug illustrer Männer und Frauen, die einer gewaltigen Schlossarchitektur im Bildhintergrund zustreben. Reich gekleidet mit Lorbeerkränzen oder Kronen auf den Häuptern und mit Siegespalmen ausgezeichnet, erkennt man in ihnen berühmte Persönlichkeiten aus Geschichte und Mythologie. Alexander der Große und Karl der Große, aber auch Moses und Josua, Kleopatra und Penthesilea, Plato und Aristoteles, um nur einige zu nennen, sind Teil des Zuges, denn sie haben sich im Leben ausgezeichnet, haben Ruhm erworben und bleiben dadurch in der Erinnerung lebendig. Dieser Bildteppich illustriert zusammen mit fünf weiteren Tapisserien das berühmte sechsteilige Versepos „I Trionfi“ des italienischen Dichters Francesco Petrarca (1304–1374). Er verklärt darin Laura, seine verstorbene Geliebte, und geleitet sie über die sinnliche und die keusche Liebe, über Tod, Ruhm und Zeit hin zu Gottes Ewigkeit. Die Bildteppiche zeigen diese einzelnen Stadien als Sinnbilder, in denen ein Zustand über den anderen triumphiert, erkenntlich an den über den Szenen schwebenden allegorischen Triumphwagen, die von geflügelten Tieren durch die Lüfte gezogen werden. Petrarcas Dichtung wird hier in monumentalen Darstellungen wiedergegeben, mit körperlich empfundenen Figurengruppen in weiten, tiefen Landschaften. Die Vorlagen zu unserer Serie werden dem Kreis des Brüsseler Hofmalers Bernard von Orley (1491/92–1542) zugeschrieben, der sich intensiv mit der Kunst der italienischen Hochrenaissance auseinandersetzte, was auch in der Gestaltung dieser Teppiche zum Ausdruck kommt. Ihre Ausführung zeigt allerdings nicht die extreme Feinheit der Brüsseler Wirkereien, so dass man eher an eine südniederländische Werkstatt denkt. CW
Darstellung aus der Simsonlegende
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: Wandteppich, Gobelinwirkerei in farbiger Wolle. Figurenreiche Darstellung aus der Simsonlegende: Vor einer Gruppe von Frauen und Männern werden eine Anzahl von Panzern und Gewändern zusammengetragen. Im Hintergrunde Kampfszene. In der Randborte Hermen, die Inschrifttafeln tragen, ferner Fruchtbündel, Tiere und allegorische Figuren mit lateinischen Sprüchen. Das Werk wurde am 08.01.1934 an den Reichsminister Dr. Joseph Goebbels entliehen, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist der Bildteppich verschollen.
Der Triumph der Fama (nach Petrarca)
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: Wandteppich, Gobelinwirkerei in farbiger Wolle mit Goldfäden gehöht. Figurenreiche Darstellung, bezeichnet: "Triumphus Famae"; auf einem von drei Elefanten gezogenen Wagen sitzt die geflügelte Gestalt der Fama, in zwei Posaunen blasend, nach rechts gewendet. Den Wagen umgeben männliche und weibliche Begleiter zu Fuß und Roß in reicher Tracht, einige aus Gräbern hervorsteigend. Viele derselben durch Inschriften gekennzeichnet: Sara, Debbora, Pompejus le grant, Judas Macabaeus, Charlegran, Olivier, Artus, Nero, Roipriant, David, Jason und andere. Randborte aus Blütenzweigen mit Bändern auf schwarzem Grund. Das Werk wurde 1935 in die Reichskanzlei (Palais Schulenburg) entliehen, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist der Bildteppich verschollen.
Himmelfahrt und Krönung der Maria
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: Gobelin in farbiger Seide und Gold: die heilige Jungfrau von Engeln gen Himmel getragen, wird von Gott Vater, Jesu und heiligem Geist empfangen und gekrönt. Daneben singende und musizierende Engel, die Zeichnung aus der Schule des van Eyck 1480-1490. Niederländische Arbeit. In Holzrahmen. Das Werk ist seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verschollen.
Simson reißt das Haus der Philister ein
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: Wandteppich, Gobelinwirkerei in farbiger Wolle. Figurenreiche Darstellung: Simson reißt das Haus der Philister in Gaza ein. In der Randborte Hermen, die Inschrifttafeln tragen, ferner Fruchtbündel, Tiere und allegorische Figuren mit lateinischen Sprüchen. Victor victusque etc. Das Werk wurde 1935 in die Reichskanzlei (Palais Schulenburg) entliehen, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist der Bildteppich verschollen.
Rya-Teppich mit geometrischem Muster
Kunstgewerbemuseum
Größere und kleinere Dreiecke in Weiß, Hellbraun, Mittelbraun, Orange und Rostrot bilden das fast hochrechteckige Zentrum des Bildteppichs. Sie werden eingerahmt von weiteren Dreiecksformen in hellem und dunklem Grau, Lila, Blau, Grün und Schwarz.
Querrechteckiger Behang "Pflanzenformen"
Kunstgewerbemuseum
Acht abstrahierte florale Formen auf extrem breitem Rechteckformat. Umlaufend bogige Wellenform als Randzone. Rot-Grünkontrast: Grund Grün (hell-dunkel), Pflanzenformen und Randzone in Rotvarianten, dazu Orange, Ocker und Braun. Mehrfädiger Schuß.
Fragment eines Bildteppichs nach dem Vorbild orientalischer Gewebe
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: Bruchstück eines Teppichs, Gobelinwirkerei; der Grund besteht aus runden Feldern, jedes derselben ist eingefaßt von einer breiten weißen Borte. In dem Feld befindet sich die Figur eines Greifen, welcher ein Tier gepackt hat, auf grün gemustertem Grund. Zwischen den Feldern Rosetten und Zwickel mit reich ornamentierten Tiermasken. Die Borte enthält auf weißem Grunde Rankenwerk mit Tiermasken. Kommt aus St. Gereon in Köln. Orient IX.-X. Jh." Das Werk ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschollen.