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Objekttyp: Bluse
Ethnologisches Museum
In der Erwerbungsakte befindet sich ein Schreiben von José Rizal an den damaligen Museumsdirektor, Adolf Bastian. Das Schreiben umfasst auch eine Objektliste. Ein Digitalisat der Akte befindet sich hier: https://dfg-viewer.de/show?id=9&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fem-archiv.smb.museum%2Fdata%2FI_MV_1090%2FI_MV_1090.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=134
Museum Europäischer Kulturen
Wolle, stahlblau mit grünen Streifen, Kragen und Paspel schwarzer Satin, Biesen in Vorder- und Rückteil gefüttert. Vorderverschluß: Druckknöpfe, 8 schwarze Glasknöpfe, langer Ärmel mit Bündchen. Vordere Futterteile lose und auf 15 Haken und Ösen wechselseitig geschlossen. Handgenähte Flickereien. Die Bluse stammt aus einem Landwirtschafts-/Lehrerhaushalt.
Museum Europäischer Kulturen
Bluse aus schwarz und blaugrau gestereiftem Baumwolle/Polyester-Gewebe. Weite Schnittform mit rundem Halsausschnitt und dreiviertel lange Kimonoärmel. Vorne sind zwei überkreuzte Schals in Patchworktechnik aus rot, schwarz, blau und blaugrauem Stoff angebracht. Derselbe gestreifte Stoff wurde auch für das Jackenkleid verwendet: Ident.Nr. I (26 H) 839/1987,a-b Die Modegruppe Dippoldiswalde unter der Leitung von Barbara Wachholz war Teil der staatlich geförderten Freizeitbetätigung in der DDR (damals „künstlerisches Volksschaffen“ genannt). Es war eine Gemeinschaft textil interessierter Frauen und Männer, die sich regelmäßig in ihrer Freizeit trafen, um eigene Modeentwürfe zu entwickeln und präsentieren. Die Mode-Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen getragen. Durch Materialien und Farben wurden in den Kollektionen Bezüge zur Region hergestellt, beispielsweise durch die Verwendung „bezirkstypischer“ Textilien wie Frottee aus Großschönau oder Blaudruck aus Pulsnitz. Über Kontakte zu den umliegenden Firmen konnten sie Mängelware, welche beispielsweise Druckfehler aufwies, als Kiloware von Stoffzuschnitten günstig erwerben. Die verfügbaren Materialien bestimmten die einzelnen Themen und Entwürfe der Modekollektionen, unter anderem auch die häufige Verwendung der Patchworktechnik.
Museum Europäischer Kulturen
Ärmellose Baumwollbluse in gerader Schnittform mit weitem Halsausschnitt und Brustabnähern sowie Seitenschlitzen. Die Bluse wird vorne mit zwei braunen Holzknöpfen geschlossen. Der naturfarbene Stoff wurde mit einem geometrischen Muster in Grün- und Brauntönen im Glasdruckverfahren bedruckt. Die Bluse ist im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam entstanden. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen.Die Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen getragen. Blusen, leichte Sommerkleider u.ä. waren auch im täglichen Gebrauch.
Museum Europäischer Kulturen
Kurzärmelige Baumwollbluse in Plangitechnik (gefaltet und gebunden) blau, braun, schwarz und weiß gefärbt. Gerade Form mit rundem Halsausschnitt. Die Bluse wird im Rücken mit 6 Knöpfen geschlossen und wurde über dem Rock getragen. Sie entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Die Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen getragen. Blusen, leichte Sommerkleider u.ä. waren auch im täglichen Gebrauch.
Museum Europäischer Kulturen
Kurzärmelige Baumwollbluse in Plangitechnik (gefaltet und gebunden) grün, braun und schwarz gefärbt. Gerade Form mit rundem Halsausschnitt. Die Bluse wurde über dem Rock getragen. Sie entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Alle Techniken wurden von Hand ausgeführt, unter Verwendung des handelsüblichen Materials. Die Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen getragen. Blusen, leichte Sommerkleider u.ä. waren auch im täglichen Gebrauch.
Museum Europäischer Kulturen
Die Bluse aus rotem Zellwollmischgewebe hat einen weiten Halsausschnitt und kurze, angeschnittene Ärmel sowie Seitenschlitze. Die Schulterteile sind mit je einer schwarzen Kordel geschnürt. Auf Bauchhöhe wurde eine Eingrifftasche in Muffform (an den Seiten offen) angebracht. Die Tasche sowie die Schulterpartie sind mit einem schwarzen Filmdruck verziert, der horizontal verlaufende Hagebuttenranken darstellt. Die Bluse entstand im Rahmen des Zirkels für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Die Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen des textilen Volkskunstschaffens getragen. Blusen, leichte Sommerkleider u.ä. waren auch im täglichen Gebrauch.
Museum Europäischer Kulturen
Baumwolle, weiß, Tupfenmull, etwas halsferner Ausschnitt mit großem, von Hand besticktem Kragen, Vorderschluß auf 2 Druckknöpfe, 5 Knöpfe und ein Haken und Öse, Raglanform, lange Ärmel mit kleinem Aufschlag, Taille geriehen, mit Zugeinrichtung versehen und mit 7 cm breitem Untertritt verbunden, Aufschläge und Kragen mit Valenciennespitze berandet.
Museum Europäischer Kulturen
Baumwolle, blau-weiß gestreift, in den Streifen noch zusätzlich gemustert; einfacher, nur gesäumter Umlegekragen aus weißem Pikee; Schulterpasse. Weite der Vorderteile an den Schultern nach Muster in Falten gelegt und ca. 10 cm abgesteppt, Vorderschlußpatte, Rückteil und Manschetten mit Stufenanordnungen nach Streifenmusterung, vorn auf 6 Permuttknöpfe geschlossen, falscher Saum für Gummidurchzug eingerichtet, lange Ärmel mit Manschetten auf je 2 Knöpfe geschlossen.
Museum Europäischer Kulturen
Zellwolle, braun-weiß gestreift, hinten geteilter Hemdkragen mit Bündchen, doppelreihige Patte auf 4 x 2 Knöpfe zu schließen, ein Kragenknopf, Raglanform, dreiviertellange Ärmel mit Doppelmanschette, geschlitzt, ein Knopf, Taillenabnäher bzw. Falten, Konfektionsware.
Museum Europäischer Kulturen
Kurzärmelige Bluse in Kimonoform aus Baumwolle/Polyester-Gewebe, schwarz, beige und weiß gestreift. Schwarze Ärmelaufschläge und schwarze Paspel am runden Halsausschnitt. Linksseitig Patchworkarbeit aus dem Blusenstoff sowie Bänder in rostrot und lachs. Die Bluse wurde von Barbara Wachholz, Leiterin der Modegruppe Dippoldiswalde, angefertigt. Die Modegruppe Dippoldiswalde war Teil der staatlich geförderten Freizeitbetätigung in der DDR (damals „künstlerisches Volksschaffen“ genannt). Es war eine Gemeinschaft textil interessierter Frauen und Männer, die sich regelmäßig in ihrer Freizeit trafen, um eigene Modeentwürfe zu entwickeln und präsentieren. Die Mode-Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen getragen. Durch Materialien und Farben wurden in den Kollektionen Bezüge zur Region hergestellt, beispielsweise durch die Verwendung „bezirkstypischer“ Textilien wie Frottee aus Großschönau oder Blaudruck aus Pulsnitz. Über Kontakte zu den umliegenden Firmen konnten sie Mängelware, welche beispielsweise Druckfehler aufwies, als Kiloware von Stoffzuschnitten günstig erwerben. Die verfügbaren Materialien bestimmten die einzelnen Themen und Entwürfe der Modekollektionen, unter anderem auch die häufige Verwendung der Patchworktechnik.
Cremefarbene Seidenbluse
Kunstgewerbemuseum
Langärmlige Seidenbluse, mit weit geschnittenen Ärmeln. Gerade gearbeitet. An einer Schulterpasse leicht gekraust angesetzt. Unter kleinem rundem Umlegekragen eine gleichfarbenes Bindeband, zur Schleife gebunden. Vorn Knopfleiste, stoffbezogene Kugelknöpfe. Die Ärmel mit kleinem Bündchen. Seidensatin mit Ton in Ton eingewebtem Paisleymuster
Beige-roséfarbene Abendbluse mit gebundener Schleife
Kunstgewerbemuseum
Bluse aus reinseidenem Satin, beige-roséfarben, hochgeschlossen, mit einfacher Knopfleiste und mit sechs mit dem Blusenstoff bezogenen runden Knöpfen. Statt Kragen eine großzügig gebundene Schleife aus dem Blusenstoff. Schulterpasse, an der die Vorder- und Rückteile leicht gerüscht ansetzen.Lange, etwas weiter geschnittenen Ärmel, die in einem Bündchen enden. Bluse ist vollständig auf Chiffon gearbeitet.