28 Ergebnisse
Objekttyp: Bodenfliese
Fliese mit Rautenmuster
Kunstgewerbemuseum
Quadratische Fliese mit Rautenmuster. Aus der Salle des chevaliers in der Abtei Saint-Étienne in Caen.
Fliese mit steigendem Greif
Kunstgewerbemuseum
In einem quadratischen Rahmen steigt nach links ein Greif mit erhobener Flügelschwinge auf. Sein Körper ist länglich gestreckt, seine Brust hervorgewölbt, sein Kopf klein. Auf dem Haupt sind zwei spitze, leicht geschwungene Ohren und in seinem geöffneten Schnabel erscheint seine Zunge. Auf Schwinge und Brust sowie am Hals wird das Gefieder durch Dreiecke oder versetzte Rauten angedeutet. Der Schweif schwingt zwischen den Hinterläufen entlang nach oben; von ihm gehen mehrere Strähnen ab, das Ende ist nicht mehr erkennbar. Die starken Tatzen sind mit spitzen Krallen ausgestattet. In dem Freiraum unten befindet sich eine Blattranke. Der Rest ist mit Blüten gefüllt, die aus drei oder sechs Punkten gebildet werden. Die stilisierten Stängel gehen vom Rahmen ab. Vermutlich aus Kempten, vom Grundstück Rathausstraße 20.
Fliese mit Adlerwappen
Kunstgewerbemuseum
In der Mitte der quadratisch gerahmten Fliese befindet sich ein Rundschild, das einen nach links blickenden Adler zeigt. Er trägt einen Brustschild mit aufgelegtem Balken. Der Hauptschild wird von einem Knappen mit Barett gehalten, wobei der Schild fast den ganzen Körper verbirgt: Nur Kopf, Hals und Schulteransatz sowie das Schuhwerk sind sichtbar. Zu beiden Seiten des Schildes gehen je zwei Blüten, die aus sechs Punkten gebildet werden, an dünnen Stängeln ab. In den vier Ecken der Rahmenleiste befinden sich mit Maßwerkornament gefüllte Viertelkreise. Das Maßwerk besteht aus zwei genasten Fischblasenhälften und einem darüber in dem Zwickel stehenden, angeschnittenen Dreiblatt. Aus Kempten, vom Grundstück Rathausplatz 20.
Fliese mit heraldischem Adler
Kunstgewerbemuseum
Eine schmale Leiste rahmt das diagonal ausgerichtete Bildfeld quadratisch ein. Dargestellt ist ein nach rechts blickender Adler von schmaler, länglicher Gestalt. Die Flügel sind erhoben, das Gefieder, alternierend aus schmalen und breiteren Federn bestehend, ist strahlenförmig aufgespannt und biegt sich leicht nach außen. Der lang gezogene Schwanz ist symmetrisch in drei Strähnen gespaltet, die als Lilien enden. Die gespreizten Krallen sind links etwas zierlicher als rechts. Kopf und Hals sind durch die Drehung in einem S-Schwung angelegt. Der Schnabel ist geöffnet, die Zunge ist sichtbar. Am Hals geht nach links und rechts jeweils eine Feder ab, die sich einrollt. Eventuell aus dem Reichsaal im Aachener Rathaus.
Viertelrondfliese mit steigendem Löwen
Kunstgewerbemuseum
Das Viertelkreissegment wird durch eine Doppellinie gebildet. Im Zentrum des Rundes ein von drei Linien gerahmter Kreis (hier als Viertelsegment) mit einer diagonal gestellten Lilie, in deren Verlängerung wächst auf dem Mittelkreis eine kleine Lilie empor. Innerer und äußerer Kreis sind durch Radialstege verbunden, die das Rund in Viertel teilen, wodurch bei dieser Fliese zwei Kanten abgegrenzt werden. In dem Viertelrondfeld ist ein steigender Löwe nach rechts, eine Vordertatze dabei erhoben und das Maul geöffnet. Sein Schweif spaltet sich in drei Strähnen: zwei kurze enden in Kleeblattquasten, die längere bildet eine Kammquaste nach einer Verdickung. Eine stilisierte Lilie im Bogenfeld vorn oben, in der Nähe der Tatze des Löwen. Diagonal dem Zentralkreis gegenüber (im Bogenzwickel der Fliese) noch ein gleichgestaltiges aus drei Linien gebildetes Kreissegment mit Lilie. Aus dem Benediktinerkloster Weingarten (um 1276) oder aus dem Rathaus zu Ravensburg (um 1318).
Fliese mit Ritter zu Pferde
Kunstgewerbemuseum
In einem quadratischen Rahmen erscheint ein Ritter auf einem nach rechts galoppierenden Pferd. Er trägt einen Topfhelm, eine Lanze in der Linken und einen Spitzschild in der Rechten. Sein rechtes Bein ist diagonal nach vorn gestreckt. Das schematisch dargestellte Pferd hat lange, spitze Ohren, die Vorderläufe sind im Galopp erhoben. Eine Schabracke liegt auf dem Rücken des Pferdes, die durch den Sattel in zwei Teile getrennt erscheint. Sie endet in drei langen, spitzen, herabhängenden Zipfeln. Aus der Kirche des Kollegiatstifts St. Andreas zu Worms oder aus Bacharach.
Fliese mit Eiche im Kahn und Hundepaar
Kunstgewerbemuseum
Die Darstellung ist diagonal ausgerichtet. Aus der Mitte eines Kahns wächst ein Baum empor, der durch seine Blätter und die Eicheln als Eiche erkennbar ist. Zwei antithetisch angeordnete, stehende Hunde sind an den Baumstamm gekettet. Ihre Körper wenden sich vom Baum ab, wobei sie ihre Köpfe mit geöffnetem Maul zurück zum Baum wenden. Sie stehen im Kahn, ihre Hinterläufe sind von diesem verdeckt, die Vorderläufe halten sie erhoben. An den Enden des Kahns erscheint je ein Paar ineinander verschlungener Blüten. Vom Kahn gehen nach unten Strahlen ab, die als Wellen verstanden werden können. Aus dem Chor der Zisterzienserklosterkirche in Heilsbronn.
Viertelrondfliese mit Lilienornament
Kunstgewerbemuseum
Das Viertelkreissegment bildet sich aus einem außen und innen von konzentrischen Linien begleiteten, nach außen gerichteten Zinnenfries. Vom Mittelpunkt des Kreissegments steigt eine Pflanze auf, deren Spross lilienartig gebildet ist. Die unteren Blätter sind volutenartig eingedreht. Es folgen rhomboide Blätter, darüber biegen sich zwei flügelartige Blätter zur Seite, um der Lilienblüte Raum zu geben. Der Kreis ist einem breiten, hellen Rahmen eingeschrieben, sodass bei dieser Fliese zwei Kanten mit diesem versehen sind. In dem Zwickel zwischen Kreis und quadratischen Rahmen erscheint ebenfalls eine zur Ecke wachsende Lilie begleitet von zwei Keimblättern. Diese Pflanze steht auf dem äußeren Kreisbogen.
Fliese mit Fabeltier
Kunstgewerbemuseum
In einem quadratischen Doppelrahmen steht ein nach rechts gewendetes Fabeltier von schlanker, schwungvoller, pferdeähnlicher Gestalt. Die Hinterläufe bestehen aus jeweils zwei voneinander gespaltenen Klauen, das Röhrbein ist mit Widerhaken versehen. An den kürzeren Vorderläufen befinden sich große, gespreizte Krallen mit Widerhaken. Die Kammmähne am Halsrücken ist durch mehrere Strähnen angezeigt. Auf dem schmalen Kopf verbinden sich zwei gebogene Hörner. Aus dem Maul speit das Fabelwesen in fünf Strahlen Feuer. Der nach oben geschwungene, dünne und kurze Schweif ist in drei Strähnen geteilt. Auf der unteren Rahmenleiste sind Gräser skizziert. Aus dem Chor der Zisterzienserklosterkirche in Heilsbronn.
Viertelrondfliese mit Inschrift COLINS
Kunstgewerbemuseum
Das Viertelkreissegment besteht aus zwei konzentrischen Kreislinien, wobei die äußere in den Ecken der Fliese endet. Im Inneren ist ein Keimblatt dargestellt. In dem Bogenzwickel erscheint eine zur Ecke wachsende Lilie, begleitet von zwei Keimblättern. Diese Pflanze steht auf dem äußeren Kreisbogen. Zwischen den beiden Kreislinien die Inschrift COLINS.
Fliese mit Wappen des Kölner Bürgermeisters Johannes Maes
Kunstgewerbemuseum
Tartschenschild, geteilt. Oben ein wachsender Löwe nach links, unten ein gedrücktes Andreaskreuz. In den unteren Zwickeln ist die Jahreszahl 15 – 70 angebracht. Vermutlich Wappen des Johannes Maes (auch Johann Maß, Johann Maes), 1573—88 (mit Unterbrechungen) Bürgermeister von Köln. Aus Köln, vermutlich vom Grundstück Heumarkt 54.
Fliese mit Brustbild einer Frau mit Lilienkrone
Kunstgewerbemuseum
Diagonal gestellte Darstellung der Büste einer jungen Frau im Halbprofil nach rechts. Sie trägt Gebende und eine offene Lilienkrone. Ihre Haare sind am Hinterkopf zusammengeknotet. Ihr Gewand hat einen Fries am Saum mit Rauten oder Punktdekor. Ein dreiviertelkreisförmiger Doppelrahmen umgibt das Bildnis. Die Rahmenenden führen über die Fliesenkanten hinweg, d.h. diese Fliese war einst Teil eines größeren Bildzusammenhangs. Fleischige Blattausschnitte sitzen in den Zwickeln.
Fliese mit Segment eines Frieses
Kunstgewerbemuseum
Segment eines Frieses. Die obere und untere Begrenzung wird jeweils durch eine helle Linie gezeichnet. Der Fries besteht aus zwei Registern. Das eine besteht aus einer Rhombenreihe, wobei die Rhomben/Rauten sich an ihren Spitzen berühren. Das andere Register ist mit Ranken gefüllt. Wohl aus Clermont-Ferrand.
Fliese mit Darstellung eines Jägers
Kunstgewerbemuseum
Die Fliese zeigt einen nach links schreitenden Jäger. Sein Körper wird in Dreiviertelansicht, sein Kopf im Profil gezeigt. Er trägt ein Wams mit gefaltetem Rock über den Beinlingen. An seiner Taille trägt er ein Waidmesser. Die Rechte ist in der Bewegungsrichtung nach vorn geschoben und nach oben gewinkelt; die Hand umklammert ein Horn, welches der Jäger unmittelbar vor seinem Gesicht hält. In der Linken trägt er eine Hellebarde (oder Partisane), die auf seiner Schulter aufliegt und so fast die Bilddiagonale nach oben rechts bezeichnet. Auf seinem Haupt trägt der Jäger einen Hut mit Krempe.
Fliese mit Wappen des Aachener Dechanten Johann von Schönrath
Kunstgewerbemuseum
Diagonal gestellter, gespitzter Renaissance-Tartaschenschild, geviert: 1 und 4 Traubeneiche (aus dem Della-Rovere-Wappen von Julis II. entlehnt), 2 und 3: geschachter Schrägbalken. Galero (Kardinalshut) mit zweimal sechs Quasten. Es handelt sich um das Wappen des Johann von Schönrath, Protonotar unter Julius II. (1503—1513) und ab 1524 bis zu seinem Tod 1541 Dechant des Marienstiftes zu Aachen. Zu Seiten des Wappens erscheinen in den Ecken gedrückte Dreipässe. Aus der Dechanei zu Aachen.
Fliese mit Hauszeichen des Kölner Bürgermeister Johannes Maes (?)
Kunstgewerbemuseum
Die Fliese wird gänzlich von einer Tartsche eingenommen, deren obere Eckkartuschen gespaltet und gegenläufig eingerollt sind. Der Grund ist gestuft. In der Schildmitte ist eine auf dem Kopf stehende „1“, an deren Spitze ein „M“ angebracht ist. Von der Stabmitte der „1“ geht nach rechts ein annähernd griechisches Kreuz und nach links zwei geschwungene Linien, die mit dem Stab ein „K“ bilden. Auf Höhe dieser Abgänge ist rechts ein „C“ und links ein „M“. Unter diesen beiden Buchstaben ist durch Rauten und den Mittelteil getrennt die Datierung „1571“ angebracht. In den Zwickeln zwischen Schild und Fliesenecken sind kleine Dreipässe eingefügt. Aus Köln, vermutlich vom Wohnhaus des Johann Maes und seiner Gemahlin Catharina von Merhem.
Fliese mit steigendem, gekröntem Löwen
Kunstgewerbemuseum
Zwei konzentrische Kreise mit zwischenliegendem Zackenband dienen als Rahmen. Darin ein steigender, gekrönter Löwe. Seine Pranken sind gespreizt und sein Maul ist geöffnet. Der aufsteigende Schweif, mittig verdickt, kringelt sich am Ende und die Quaste spaltet sich palmettenartig. Vier Punkte zeigen den verzierten Reif der dreizackigen Krone an. Aus dem Stadionschen Domherrenhof in Konstanz.
Fliese mit einem Greifen
Kunstgewerbemuseum
In einem quadratischen Rahmen ein nach rechts gewandter Greif von schlanker Gestalt. Die Hinterläufe enden in Tatzen, die leicht erhobenen Vorderbeine sind mit weit gespreizten Krallen versehen. Die aufgeschwungenen Flügel bestehen jeweils aus drei Schwingen. Die Brust ist vorgestreckt, der große Schnabel geöffnet. Die spitzen Ohren fliehen nach hinten. Das Gefieder wird an der Rückseite von Kopf und Hals durch eine Zickzacklinie angedeutet. Der Schweif ist nach oben gebogen und endet in einer Herzblattquaste. Aus dem Stadionschen Domherrenhof in Konstanz.
Fliese mit antithetischem Vogelpaar
Kunstgewerbemuseum
In einem quadratischen Rahmen zwei antithetisch angeordnete Vögel mit gespreizten Krallen. Ihre Körper wenden sich von der Mitte ab, die Köpfe ihr zu. Den innenstehenden Flügel haben sie gesenkt, den äußeren in zwei Bogenlinien weit geschwungen. Ihre Schwänze vereinigen sich in der Mitte zu einer Pflanze mit fünf, symmetrisch angeordneten Herzblättern. Links und rechts sind die beiden unteren Blätter von den geöffneten Schnäbeln der ihnen zugewandten Vogelköpfe ergriffen. Aus dem Stadionschen Domherrenhof in Konstanz.
Fliese mit Kreuzornament
Kunstgewerbemuseum
In einem quadratischen Rahmen erscheint ein Doppelkreis. Zwischen den beiden Kreislinien ist ein Zackenband eingelassen, dessen Binnendreiecke erhaben sind. Im Kreis befinden sich vier Herzpalmetten, die mit ihren kurzen Stängeln auf dem Kreisrand stehen. Drei Blätter bilden den Palmettenkern, zwei äußere umschreiben diesen und bilden die Herzform. Die Zwickel zwischen den Herzen sind gefüllt. Die Herzlinien bilden ein Kreuz im Kreis, dessen Enden geschwungen auslaufen, ähnlich dem Deutsch-Ordens-Kreuz. Aus dem Stadionschen Domherrenhof in Konstanz.
Fliese mit Segment eines Frieses
Kunstgewerbemuseum
Segment eines Frieses. Die obere und untere Begrenzung wird jeweils durch eine helle Linie gezeichnet. Der Fries besteht aus zwei Registern. Das eine besteht aus einer Rhombenreihe, wobei die Rhomben/Rauten sich an ihren Spitzen berühren. Das andere Register ist mit Ranken gefüllt. Wohl aus Clermont-Ferrand.
Fliese mit Darstellung eines Falkners
Kunstgewerbemuseum
Die Darstellung ist diagonal auf der Fliese ausgerichtet und zeigt einen stehenden Mann. Sein rechtes Bein ist als Spielbein leicht eingeknickt, sein Rumpf leicht nach rechts gedreht, wohingegen der Kopf sich nach links wendet. Seine Linke ist ausgestreckt, auf ihr hat ein Greifvogel Platz genommen, der den Mann als Falkner kennzeichnet. Die Linke des Mannes, die einen Stab fest umfasst, ist gegen die Hüfte gestemmt. Seine Füße sind in höfischer Manier voneinander abgewendet. Er trägt einen Wams mit gefaltetem Rock. Sein Haar ist etwas überschulterlang. Auf dem Haupt ist ein Hut schräg aufgesetzt.
Fliese mit Wappen der Truchsessen von Waldenburg
Kunstgewerbemuseum
Zwei konzentrische Kreise, der breitere Äußere ist mit Punkten versehen. Im Inneren ist ein Spitzschild an einem Nagel aufgehängt. Die Randleiste des Schildes ist ebenfalls mit Punkten sowie einem feinen Zackenband an der Innenkante versehen. Der Schild zeigt drei leopardierte Löwen nach rechts mit s-förmig geschwungenem Schweif. In den Freiräumen sind Sterne: oben rechts ein achtzackiger, oben links ein vierzackiger und auf mittlerer Höhe rechts und links jeweils ein sechszackiger Stern. Aus dem Stadionschen Domherrenhof in Konstanz.
Fliese mit Wappen und Monogramm GM
Kunstgewerbemuseum
Die astroide Rahmung wird aus einem breiten Band, auf dem eine schmalere Leiste aufgebracht ist gebildet. In diesem Feld befindet sich ein Wappenschild. In seinem oberen Teil ist eine umgekehrt liegende Mondsichel, im unteren vier Hügel. Im Freiraum dazwischen erscheinen die Buchstaben G und M. Die Zwickel zwischen Wappen und Astroide sind mit der Jahreszahl „1—5—8—7“ gefüllt. In den Feldern zwischen Fliesenkanten und Bogenlinien ist ein vegetabiles Dekor eingebracht.
Fliese mit Wappen und Monogramm GM
Kunstgewerbemuseum
Die astroide Rahmung wird aus einem breiten Band, auf dem eine schmalere Leiste aufgebracht ist gebildet. In diesem Feld befindet sich ein Wappenschild. In seinem oberen Teil ist eine umgekehrt liegende Mondsichel, im unteren vier Hügel. Im Freiraum dazwischen erscheinen die Buchstaben G und M. Die Zwickel zwischen Wappen und Astroide sind mit der Jahreszahl „1—5—8—7“ gefüllt. In den Feldern zwischen Fliesenkanten und Bogenlinien ist ein vegetabiles Dekor eingebracht.
Fliese mit einem Kaninchen
Kunstgewerbemuseum
Ein breites Kreisband rahmt das Bildfeld und ist mit liegenden Ovalen, die einen Perlkreis bilden, versehen. An der Außenkante des Kreises gehen in die vier Zwickel jeweils drei Flammenstrahlen ab. In dem Bildfeld sitzt ein nach rechts gewandtes Kaninchen mit spitzen Ohren. Ein Auge sowie eine Ohröffnung wurden durch Auslassung in der Inkrustation gestaltet. Aus der Dechanei zu Aachen.
Fliese mit einem schreitenden Fabeltier
Kunstgewerbemuseum
In einem Rahmen ein nach links schreitendes Fabeltier. Es ist von schlanker und hoch gestelzter Gestalt. Die Hinterläufe sind pferdeähnlich, die vorderen enden in breiten Quasten, ähnlich der Entenfüße. Die Brust ist nach vorn gewölbt und bildet den Schwung für den Hals. Der Kopf ist hunde- oder fuchsartig mit spitzen, nach hinten fliehenden Ohren. Aus dem geöffneten Maul kommt eine lange Zunge hervor, sie ragt zunächst geradlinig nach links, um dann in einem Schwung sich nach unten zu biegen und in einer dreiblättrigen Palmette zu enden. Von der Schulter geht ein dreieckig spitzer Flügel nach hinten ab. Unmittelbar hinter dem Steiß spaltet sich der Schweif auf: Der längere Teil führt zwischen den Beinen hinab und endet in einer Palmette, der kürzere Teil biegt nach oben links und endet in zwei Herzblattquasten. Aus dem Stadionschen Domherrenhof in Konstanz.
Fliese mit einem schreitenden Fabeltier
Kunstgewerbemuseum
In einem quadratischen Rahmen schreitet ein Fabeltier mit hoch erhobener Vordertatze nach links. In seiner Gestalt ähnelt es einem Hund. Die aus dem geöffneten Maul herausragende Zunge ist gespalten. Der Hinterkopf endet in einem sich einrollenden Zipfel. Der Schweif mit S-Schwung endet in einer Blattquaste. Aus dem Stadionschen Domherrenhof in Konstanz.