27 Ergebnisse
Objekttyp: Bogenharfe
ennanga
Ethnologisches Museum
Wie Nr. 309. [III E 2310] Die Saiten und die Wirbel sind allerdings vollständig erhalten. Keine farbliche Absetzung der Spannschnüre. Der oberste Halsring fehlt. Die Spitze der Saitenhalterleiste ist mit einem Eisennagel fixiert. Kein Rindenfasertuch. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog) [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Ein ganz in ein auf der Korpusunter- und Rückseite zusammengenähtes Hautstück eingeschlagener, bootsförmiger Holzkorpus. Als Hals ein stark aufgebogener Holzstab mit annähernd rundem Querschnitt. Tüllenschäftungsform. Um die in Haut eingeschlagene Tülle Stoffstreifenwicklungen mit einer angeknüpften Trageschlaufe. Zwei von ursprünglich wohl fünf linksständigen Holzwirbeln mit langen, zylindrischen Wirbelköpfen und gespaltenen Spitzen sind erhalten. Zwei erhaltene Saiten aus gedrehtem tierischem Gewebe, die im Wirbelspalt festgeklemmt und um die Spitze herumgewickelt sind. In der Saitenhalterleiste sechs Perforationen. Zwei große, rechteckige, in der Dia-gonalen angeordnete Membranöffnungen. Auf der Korpusdecke Reste blauer Farbe. Der Halsansatz ist mit weißen und rosa Perlenketten, das freie Halsende mit einem roten Stoffstreifen umwickelt. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
ennanga
Ethnologisches Museum
Wie Nr. 309. [Objekt Ident. Nr. III E 2310] Jedoch alle alten Wirbel erhalten. Die Spannschnüre sind in Gruppen dreifarbig (hell-dunkel-rot) gegeneinander abgesetzt. Die Halsringe werden mit dünnen, untergeschobenen Holzstiften in ihrer Position fixiert. Kein Rindenfasertuch. Schallarchiv der Abteilung Musikethnologie: Aufnahmenr. M 19 050-19 064, 19 091-19 093. Videoarchiv der Abteilung Musikethnologie: AV 2 (1.—4.)/3 (1.-2.). aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
ngombi
Ethnologisches Museum
(NGOMBI. Harfe mit zehn Saiten (GINGI) Resonanzboden MGUGA kahnförmig ........) "Harfe wie IIIC29971, nur am Ende des Resonanzkastens ein Doppelkopf....." Farbe: Braun, gelb mit einem Tütchen Saiten Der lange, zum Boden und zur Rückseite hin gerundete Holzkorpus sowie der Ansatz der an der Stirnseite angeschnitzten, weit vorstehenden Doppelkopfplastik sind ganz in ein Antilopenhautstück eingeschlagen, das auf der Unter- und der Stirnseite zusammengenäht ist und nur partiell enthaart wurde. Als Hals ein nahezu senkrecht emporgebogener, mit Lederriemen auf den Stirnseitenfortsatz aufgeschnürter und in die Wand eingesetzter Rundholzstab. Zehn lange, dünne Flankenwirbel aus Holz. Das pflanzliche Saitenmaterial ist nur fragmentarisch erhalten (inzwischen ersetzt). Zwei runde Membranöffnungen in diagonaler Anordnung. An der Korpusrückseite ein kleiner, angeschnitzter, zylindrischer Holzzapfen. An dem unteren der beiden angeschnitzten Köpfe eine Ziernagelung. Harfe mit zehn Saiten gingi, Resonanzboden mguga kahnförmig, mit Antilopenfellbezug ndala,.... Die Saiten bestehen anscheinend aus den Stengeln einer Schlingpflanze und sind teils einfach, teils aus zweien zusammengedreht; das eine Ende ist an Wirbeln fanse befestigt .... Dorf Boganga.“ Baumann, H.: Afrikanisches Kunstgewerbe. In: Bossert, H. Th.: Geschichte des Kunstgewerbes, Bd. 2, Berlin 1929, S. 89, Abb. 6. Krieger, Kurt: Westafrikanische Plastik, Bd. 3, Berlin 1969, S. 43 u. Abb. 121 (= Veröffentlichungen des Museums für Völkerkunde Berlin, Neue Folge 18, Abt. Afrika V). aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
"rhabab"
Ethnologisches Museum
Saiteninstrument "rhabab" (Bogenharfe) Die beiden Längsseiten des bootsförmigen Holzkorpus sind zwischen zwei zapfenartigen Vorsprüngen stark nach innen geschweift. Eine den Resonator und den Halsansatz ganz umhüllende und auf der Schalenunterseite zusammengenähte Haut. Als Hals ein nur wenig aufgebogenes, im oberen Abschnitt gerade verlaufendes Rundholz. Schäftungsform. Fünf schlanke, linksständige Flankenwirbel aus Holz mit abgesetzten Wirbelköpfen. Die Originalsaiten aus pflanzlichem Material sind nur fragmentarisch erhalten (inzwischen ersetzt). Zwei diagonal angeordnete, runde Membranöffnungen. Am Halsende ein vollplastisch angeschnitzter menschlicher Kopf mit hoher Frisur. Unterhalb der Plastik eine flächendeckende, gegenläufige Kerbschnittmusterung. Ankermann: 14-16 (mit Abb.). Kubik 1983a: 390 (mit Abb.). Krieger, Kurt: Westafrikani- sche Plastik, Bd. 3, Berlin 1969, S. 99 u. Abb. 358 (= Veröffentlichungen des Museums für Völ¬kerkunde Berlin, Neue Folge 18, Abt. Afrika V). aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
Ethnologisches Museum
Der Resonator dieser Bogenharfe ist einschließlich des Halsansatzes umhüllt von einer Tierhaut. Der deutlich angewinkelte Hals in Form eines gerade verlaufenden Rundholzes ist mit fünf linksständigen Flankenwirbeln aus Holz ausgestattet. Er endet in einem vollplastischen menschlichen Kopf. Seinen überdeutlichen anthropomorphen Charakter erhält dieses Instrument durch die am unteren Ende des Resonanzkörpers angeschnitzten Beine, die es ermöglichen, die Harfe aufrecht abzustellen. / L.-C.K.
Ethnologisches Museum
Als Instrumentenkorpus ein länglicher, zur Rückseite hin sich etwas verbreiternder Kasten mit einem gerundeten Übergang zwischen Boden und Stirnseite. Eine mit Holzstiften einreihig angepflockte Membran, die die gesamte Kastenrück- und Stirnseite bedeckt, an den Längsseiten jedoch nur knapp umgeschlagen ist. Als Halsbogen ein relativ kurzer, annähernd vierkantiger Holzstab. Schäftungsform. Die Eintrittsöffnung ist um den Saitenträger herum mit Holzstückchen verstopft. Dort eine zusätzliche Nagelung des Halses. Vier linksständige Flankenwirbel aus Holz mit flachen, kreisförmigen Wirbelköpfen. Die oberen Enden der Saiten aus gedrehtem tierischem Gewebe sind durch Perforationen in der Wirbelspitze geführt. Keine Saitenhalterleiste. Auf dem Hals und der Korpusunterseite eine kreuzförmige Brandmusterung. Auf den Korpuslängsseiten eine eingebrannte Jagdszene und ein Tiermotiv. Für den Export produziert. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
ennanga
Ethnologisches Museum
Wie Nr. 309. [III E 2310] Die Halsringe jedoch aus pflanzlichem Material ohne Eidechsenhautbezug. In der Saitenhalterleiste zehn Perforationen. Die Spannschnüre nicht farblich gegeneinander abgesetzt. Kein Rindenfasertuch. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
ennanga
Ethnologisches Museum
Als Instrumentenkorpus eine längsovale Holzschale. Die Membran ist mit Spannschnüren aus gedrehten Hautstreifen, die in engen Windungen flächendeckend hin- und hergefuhrt und gruppenweise in Abständen dunkel eingefärbt sind, gegen ein viereckiges, auf der Schalenaußenseite ruhendes Hautstück gespannt. Als Hals ein Rundholzstab. ,Löffel-in-der-Tasse‘-Form. Acht rechtsständige Flankenwirbel aus Holz mit abgesetzten Wirbelköpfen (teilweise ergänzt). Zum Teil mit Originalmaterial ergänzte Saiten aus gedrehtem tierischem Gewebe. Die auf dem Schalenrand bzw. auf dem Halsansatz aufliegenden Enden der Saitenhalterleiste sind nach einmaliger Membrandurchbohrung über der Korpusdecke sichtbar. Das vordere Leistenende ist zugespitzt. Unterhalb jedes Wirbels ein dünner, den Hals umlaufender und in Eidechsenhaut eingenähter Ring. Der Halsansatz ist in ein Rindenfasertuch eingeschlagen. Eine seitliche, runde Membranöffnung. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
Ethnologisches Museum
Ein langer, zum Boden hin allseitig stark gerundeter Holzkorpus. Die Längsränder der Hautmembran sind mit Hautriemen, die in Zickzackführung über den Schalenboden laufen, gegeneinandergespannt. Als Hals ein kurzes, stark aufgebogenes Rundholz. Tüllenschäftungsform. Eine zylindrische, ganz in ein separates Hautstück eingeschlagene Tülle. Fünf kurze, zylindrische Flankenwirbel. Die oberen Enden der fünf Saiten aus gedrehtem tierischem Gewebe sind mehrmals um den Wirbel und ober- und unterhalb desselben um den Hals geschlungen. Zwei lange, an der Saitenhalterleiste gewendete Saitenschnüre und eine einzeln aufgezogene Saite. Eine in die Haut eingesteckte Saitenhalterleiste aus Holz. In dem kurzen, auf der Membran ruhenden, hochkantigen Abschnitt sechs eingebrannte Perforationen. In der Korpusdecke zwei Paare kleiner, runder Perforationen. Am hinteren Korpusrand ein kleiner, angeschnitzter Zapfenfortsatz. Im Zentrum des Korpusbodens eine runde, eingebrannte Öffnung. „Verlobungsharfe oudjila; ungebraucht, . . . Kirdi, Kamerun.“ „Nordkamerun, Mandara- Ebene. Verlobungsharfe bei den Oudjillas.“ aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)