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Objekttyp: Brettspiel
Die Rheinreise.
Museum Europäischer Kulturen
Originalverpackung. Der Karton aus Pappe mit farbigem Papier überzogen; auf dem Deckel Germaniadarstellung. Spiel bestehend aus: Spielfeld zusammenklappbar, rückseitig mit rotem, vorderseitig in 100 Zahlenfelder, teilweise mit Ansichten von Städten o.ä. Sechs Standfiguren aus Zinn, bemalt. Sie stellen Reisende mit Reiseattributen (Fernglas, Spazierstock u.a.) dar. Eine Figur ist beschädigt (der Kopf fehlt).# 44 verschieden große rechteckige Pappkärtchen, die mit farbig bedrucktemPapier beklebt sind. Abb z.B.: Boot, Billet, Fernglas, Bade-Karte. Spielanleitung klebt im Deckel, mit Firmenzeichen versehen. Weiteres Firmenzeichen auf dem Verpackungsdeckel.
Über Land und Meer, Lehrreiches Gesellschaftsspiel für Jung und Alt
Museum Europäischer Kulturen
Originalverpackung. Karton aus Pappe, teilweise beschädigt. Deckel innen und außen geklebt; auf dem Verpackungsdeckel befindet sich die Fabrikmarke von Adolf Sala. Spiel bestehend aus: sechs Spieltafeln, rückseitig mit beigem, einfachem Papier, vorderseitig mit farbigem Papier überzogen: die sechs Erdteile. 190 Fähnchen, an Aluminiumnadeln befestigt; 200 Papiermarken mit Fluß-, Städte-und Gebirgsnamen, sowie einer Anzahl geographischer Fragen. Spielanleitung als loser Zettel vorhanden.
Neues Briefmarken-Spiel – Ein Lottospiel für die Jugend
Museum Europäischer Kulturen
Originalverpackung. Karton aus Pappe mit farbigen Papier überzogen, Etikett auf dem Deckel des Kartons farbig bedruckt. Es enthält das Firmenzeichen und ausgeschriebene Angaben über den Hersteller. Das Spiel bestehend aus: acht Spieltafeln aus Pappe mit farbig bedrucktem Papier überzogen; Darstellung: jeweils sechs szenische Darstellungen, die die Postzustellung in den verschiedenen Ländern der Erde beinhaltet. In den Ecken der jeweiligen Bilder sind vier Briefmarken der jeweiligen Länder abgebildet. 192 rechteckige Spielmarken aus Pappe mit farbig bedrucktem Papier überzogen, auf dem die verschiedenen Briefmarken abgebildet sind; die Rückseite der Spielmarke ist jeweils mit dem Namen und Wert der entsprechenden Briefmarke beschriftet. Eine Spielanleitung klebt im Deckel der Verpackung.
Mega Tavla
Museum Europäischer Kulturen
Brettspiel, wird wie Backgammon gespielt, Plastikkasten zum Aufklappen mit 2 Scharnieren und einem kleinen Metallverschluss , äußere Bemalung des Kasten zeigt ein Schachbrett; Innenseite ein Backgammon/Tavli-Brett, dazugehörig: 15 schwarze und 15 beigfarbene Spielsteine und 2 kleine weiße Würfel. Das Spiel wird in orientalischen Cafés in Berlin nur von Männern gespielt.
Lustiges Reisespiel
Museum Europäischer Kulturen
Brettspiel für maximal 6 Personen. Großes Spielbrett mit 73 verschiedenen Städten in Europa. Start ist Wien – Ziel ist die Nr. 73: Berlin. Je nach gewürfelten Augen kann der Spieler laufen und muss an den Stationen verschiedene Aktion durchführen. Spielfiguren aus Zinn: 3 weibliche, 3 männliche in einer roten Schachtel; 1 Würfel. Das dazu gehörige Spielgeld und der Spielteller fehlen. Blatt mit den Spielregeln ist in den Deckel eingeklebt und handschriftlich ergänzt. Karton ist sehr instabil.
Tricktrack- und Pikierspielbrett aus dem Pommerschen Kunstschrank
Kunstgewerbemuseum
Doppelseitiges Spielbrett für Tricktrack und Piquierspiel im Spielkasten Inv. Nr. P 77 a verborgen. Der Tricktrack-Plan ist durch eine bildhaft ausgeschmückte Mittelleiste in zwei Hälften geteilt, in denen je zwölf spitze Spielfelder in zwei unterschiedlichen Formen alternierend aufgereiht sind. Die Felder sind hier alternierend als aufgesockelte Obelisken mit Maskaronfuß und Blattkelche tragende menschliche Hermen auf Maskensockeln gestaltet. Die Mittelleiste stellt ein Landschaftsausschnitt dar, in dessen Zentrum Orpheus, vor Baum- und Strauchwerk sitzend, inmitten der zahlreich herbeikommenden Tiere die Leier schlägt. An den Enden des Streifens sind Memento mori-Verweise eingefügt: links ein sitzender Mann mit Stundenglas, der sich auf das pommersche, rechts ein anderer mit Schädel, der sich auf das schleswig-holsteinische Wappen stützt. Auf der Rückseite ist der Plan zu einem hochformatigen Pikierbrett eingelegt. Die Fläche wird durch gestelzte rundbogige Arkaden auf liniendünnen Hermenpfeilern in drei schmale hohe Felder geteilt. Oberhalb der Rundbögen sind leere Kartuschen aus großen C-Bögen mit kleinem Segmentabschluß eingefügt, die Zwickel zieren Puttenbüsten mit Blumenvasen. Zwischen den Füßen der Pfeiler wenden sich Vogelpaare einer Eule bzw. kleinen Fontänen zu. dazu die Spielsteine Inv. Nr. P 77 e (1–26) Die Spielbretter Inv. Nr. P 77 b und P 77 c können zusammengeschoben werden, dazu der Aufsatz Inv. Nr. P 78 a–c und die Kugeln Inv. Nr. P 78 d–f zum Tafelspiel. unbezeichnet Lit.: Julius Lessing / Adolf Brüning: Der Pommersche Kunstschrank im Königlichen Kunstgewerbe-Museum, Berlin 1905, S. 45, Nr. P 77. Barbara Mundt: Der Pommersche Kunstschrank des Augsburger Unternehmers Philipp Hainhofer für den gelehrten Herzog Philipp II. von Pommern, München 2009, S. 243f., Nr. P 77.7 und S. 245f., Nr. P 77.8.
Spielekasten aus dem Pommerschen Kunstschrank
Kunstgewerbemuseum
Offener Kasten für 10 Spiele mit Spielplänen auf Außen- und Innenseite des Bodens, in den sich zwei doppelseitige Spielbretter (Inv. Nr. P 77 b und c) einlegen lassen. Die niedrigen Wandungen des Spielekastens sind durch Einlegearbeiten mit verschiedenen exotischen Hölzern in geometrische Figuren gegliedert, die an der ursprünglich zur Vorderseite des Schrankes zeigenden Seite die Fronten von zwei nebeneinander liegenden größeren und einer seitlich gelegenen schmaleren Schublade mit Knäufen vortäuschen. Lange schmale Kästchen zur Aufnahme der Spielsteine (Inv. Nr. P 77 d [1–27], P 77 e [1–26], P 77 f [1–15], P 77 g [1–13]) begleiten die Außenseiten des Kastens. Sie besitzen Schiebedeckel, die jeweils in gravierten Silbereinlagen ein quadratisches Eckfeld mit Erdteil-Allegorie und ein langrechteckiges mit dem Triumphzug eines Elements zeigen. Schiebt man den Deckel über das Eckfeld mit Europa, Africa, Asia oder America zur Seite, so kommt ein doppelstöckiges mit rotem Samt gefüttertes Kästchen zum Vorschein, dessen Einsatz Abteilungen für die Spielsteine enthält. Seine Außenseiten sind mit Marmorpapier beklebt. In der Mitte das quadratische Spielfeld mit den vorgeschriebenen 8 x 8 Feldern für Schach aus schwarzen Ebenholzfelder und weißen Elfenbeinplättchen, die szenische Gravuren zeigen. Auf der Rückseite zweigeteiltes Brett mit einem Schach- oder Dame-Spielplan in Rhombusform mit rautenförmigen Einzelfeldern aus Ebenholz- und Perlmuttplättchen. Daneben ein Gänsespiel mit Silber in den hölzernen Grund eingelegt. Um ein großes Mittelfeld mit einer Darstellung der Fortuna zieht sich eine doppelte Reihe nummerierter Spielfelder, von denen manche leer, eine geringere Zahl mit bedeutsamen Miniaturdarstellungen ausgelegt sind. Beide umgeben von reichem ornamentalem und figürlichem Schmuck aus gravierten Silbereinlagen in den Zwickeln. Groteske Mischwesen, Schwäne, in Festons schaukelnde Vögel, Tuchgehänge, Perlschnüre und Bänder sind zu amüsantem ornamentalem Beiwerk verbunden. Beide Spielbretter zusammen zum Turmspiel zu verwenden. unbezeichnet Lit.: Julius Lessing / Adolf Brüning: Der Pommersche Kunstschrank im Königlichen Kunstgewerbe-Museum, Berlin 1905, S. 45, Nr. P 77. Barbara Mundt: Der Pommersche Kunstschrank des Augsburger Unternehmers Philipp Hainhofer für den gelehrten Herzog Philipp II. von Pommern, München 2009, S. 230–234, Nr. P 77, P 77.1, S. 238f., Nr. P 77.2 und P 77.3 sowie S. 240f., Nr. P 77.4.
Mühle- und Turmspielbrett aus dem Pommerschen Kunstschrank
Kunstgewerbemuseum
Doppelseitiges Spielbrett für Mühle-und Turmspiel im Spielkasten Inv. Nr. P 77 a verborgen. Turmspiel in grotesker Ornamentrahmung mit Fruchtkorb tragenden Löwensphingen, Vogelpaaren um Vasen, Tuchgehängen, Baldachinen, Perlschnüren und Masken. In je zwei links und rechts übereinander angeordneten Ovalen sind „Däuser“ (Zweien) des deutschen Kartenspiels eingestellt, jeweils mit einem Paar des Kartenfarb-Symbols zu Haupten eines Tieres: Eicheln mit Sau, Blatt (Grün) mit Papagei, Herz mit Falke, Schelle mit Lamm. Am oberen Rand im Queroval eine Gruppe von drei Hirschen mit einem einzigen Kopf (Drittgleich), am unteren ebenso zwei Lanzenreiter, von denen der eine seine Waffe auf sich selbst gerichtet hält (der letzte Stich). Diese sechs Spielfelder rahmen die im Zentrum stehende Figur der barfüßigen Kronbraut, die im Schmuck ihrer hüftlangen offenen Haare unter einem Lorbeerbogen steht. Die Ovale ergeben sich aus Schlingen eines schmalen fortlaufenden Bandes. Auf der Rückseite ein Mühlespiel. Die drei konzentrischen Quadrate des Spielplans sind aus langen Blattkelchen, Rosetten und Kugeln gebildet. Eine phantasievolle Groteskenrahmung vermittelt zu den Rändern des querrechteckigen Brettes: seitlich durch weibliche, Fruchtkörbe balancierende Hermen mit Schmetterlingsflügeln unter Baldachinen, oben durch liegende Fabeltiere und schaukelnde Papageien zu Seiten einer Flammenvase, unten durch von Fröschen bedrohte Pelikane neben einer geflügelten weiblichen Figur. zugehörig die Spielsteine Inv. Nr. P 77 f (1–15) Die Spielbretter Inv. Nr. P 77 b und P 77 c können zusammengeschoben werden, dazu der Aufsatz Inv. Nr. P 78 a–c und die Kugeln Inv. Nr. P 78 d–f zum Tafelspiel. unbezeichnet Lit.: Julius Lessing / Adolf Brüning: Der Pommersche Kunstschrank im Königlichen Kunstgewerbe-Museum, Berlin 1905, S. 45, Nr. P 77. Barbara Mundt: Der Pommersche Kunstschrank des Augsburger Unternehmers Philipp Hainhofer für den gelehrten Herzog Philipp II. von Pommern, München 2009, S. 241f., Nr. P 77.5 und Nr. P 77.6.
Kopfteil zum Tafelspiel aus dem Pommerschen Kunstschrank
Kunstgewerbemuseum
Aufsatzteil. Brettchen mit kurzen Nuten und flacher Zapfen, das Mittelstück in Form eines Kästchens mit 13 kleinen Abteilen, die sich nach vorn in eine Arkadenreihe öffnen. Über den Bögen auf Vorder- und Rückseite in Silber eingelegte Ziffernreihen X - III - IX - IV - II - XI - M - XII - I - VI - VII - V - VIII. Diese „Pergola“ hat einen geschweiften Giebel, dessen Zentrum beidseitig ein graviertes Silberplättchen mit der Darstellung eines Narren ziert. Zum Narrenspiel mit dem Piquierbrett Inv. Nr. P 77 c. Zum Tafelspiel mit Piquierbrett Inv. Nr. P 77 c zusammengesteckt und mit dem Mühlebrett Inv. Nr. P 77 b, dazu die Kugeln Inv. Nr. P 78 d-o. unbezeichnet Lit.: Julius Lessing / Adolf Brüning: Der Pommersche Kunstschrank im Königlichen Kunstgewerbe-Museum, Berlin 1905, S. 45, Nr. P 78 a,b. Barbara Mundt: Der Pommersche Kunstschrank des Augsburger Unternehmers Philipp Hainhofer für den gelehrten Herzog Philipp II. von Pommern, München 2009, S. 246f., Nr. P 78.
Über Land und Meer, Geographisches Lotto
Museum Europäischer Kulturen
Originalverpackung; Karton aus Pappe, teilweise beschädigt. Deckel innen und außen geklebt. Auf der Vorderseite der Spielschachtel abgebildet ein Globus und vier der sechs Spielkarten. Sowie eine Papiertüte mit diversen Fähnchen. Groß, über die ganze breite geschrieben: "Über Land und Meer" und darunter "Geographisches Lotto". Unten rechts die rote Fabrikmarke von Adolf Sala. In der Deckelinnerseite, aufgeklebt die Spielanleitung. Spiel bestehend aus: sechs Spieltafeln aus Karton, rückseitig mit roten Papier, vorderseitig mit farbigem Papier überzogen: die sechs Erdteile. 190 Fähnchen, an Aluminiumnadeln befestigt; 200 Papiermarken mit Fluss-, Städte-und Gebirgsnamen, sowie einer Anzahl geographischer Fragen.
Die Biene Maja
Museum Europäischer Kulturen
Würfelspiel. Das Spiel besteht aus einem aufklappbaren Spielbrett mit diversen Illustrationen aus dem Buch "Biene Maja". Zum Spielmaterial gehören weiterhin sechs bunt angemalte Bäume aus Metall, diverse Spielmarken aus Metall und zwei Holzwürfel.Auf der Fronseite des originalen Spielkartons Darauf sind abgebildet: eine Sonnenblume, mit mehreren musizierenden Insekten, im Hintergrund Wolken, ein Sternenhimmel mit Mond sowie ein geschwungenes Band mit dem Originaltitel des Spiels in deutscher Schrift "Die Biene Maja". Auf der Innenseite des Deckels ist eine Spielbeschreibung eingeklebt. Der Karton ist stark beschädigt.Die Figur der Biene Maja wurde vom deutschen Schriftsteller Waldmar Bonsels (1880-1952) Anfang des 20. Jahrhunderts erschaffen und in zwei Romanen mit Leben erweckt. Sie erfuhr in der Folgezeit zahlreiche Adaptionen in unterschiedlichen Sparten: bei Kinderspielen, Kinderbüchern, einer Zeichentrickserie (1975-1980), beim Film und dem Bühnentheater.
Brettspielkassette mit Horn- und Perlmuttmarketerie für Tric-Trac und Dame mit 29 Spielsteinen (15 dunkle, 14 helle)
Kunstgewerbemuseum
Die Brettspielkassette enthält Innen ein kunstvoll verziertes Spielfeld für Tric-Trac (deutsch: Wurfzabel oder Puff), die Frühform des Backgammon. Eine der Außenseiten zeigt ein Spielfeld für Dame, die andere ein reiches Grotesken-Ornament. Erhalten sind alle 15 schwarze und 14 weiße Spielsteine, jedoch keine Würfel. Die aufwändige Einlegetechnik sowie der Ornamentstil sprechen für eine Entstehung der Kassette in Augsburg, dem damals führenden Zentrum der Möbelkunst in Deutschland. LL
Unser Hindenburg.
Museum Europäischer Kulturen
Brettspiel vom Klee-Verlag. Deckelbild und Spielbrett von Richard Borrmeister. Ein schwarz-weißer Holzwürfel. Auf Deckelbild ist Hindenburg vor seinem Palais in der Wilhelmstraße zu sehen. Spielanleitung, sowie biografische Details im Deckel des Spieles.
Neues Gänsespiel
Museum Europäischer Kulturen
Brettspiel für drei Personen vom ABC Verlag. Drei Spielfiguren in blau, rot und grün. Ein schwarz-weißer Würfel. Ein Spielfeld zum Ausklappen. Deckelbild von Richard Borrmeister, darauf ein Mädchen mit sieben Gänsen.
Brettspielkassette mit Horn- und Perlmuttmarketerie für Tric-Trac und Dame
Kunstgewerbemuseum
Die Brettspielkassette enthält Innen ein kunstvoll verziertes Spielfeld für Tric-Trac (deutsch: Wurfzabel oder Puff), die Frühform des Backgammon. Eine der Außenseiten zeigt ein Spielfeld für Dame, die andere ein reiches Grotesken-Ornament. Erhalten sind alle 15 schwarzen und 14 weiße Spielsteine, jedoch keine Würfel. Die aufwändige Einlegetechnik sowie der Ornamentstil sprechen für eine Entstehung der Kassette in Augsburg, dem damals führenden Zentrum der Möbelkunst in Deutschland. LL