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Objekttyp: Brotteller
Museum Europäischer Kulturen
Brotteller aus Wurzelspänen geflochten, Spiraltechnik; flache, runde Schale Der Teller wurde 1966 über Longin(us) Malicki, Gdanksk, VR Polen erworben. Das Inventarbuch des MEK verweist auf auch das Objekt mit der Inv. Nr. 79/1966, einen geflochtenen Brotteller von Helena Knut aus Wdzydze, Krs. Kościerzyna aus der Woiwodschaft Gdansk, Südkaschubei. Dies lässt vermuten, dass auch dieser Teller von Er Helena Knut, einer Spezialistin für diese Technik, geflochten wurde. Der Ort Wdzydzeist ein Zentrum des Flechthandwerks. Schalen und Körbe aus Fichten- und Kiefernwurzeln wurden in den 1960er Jahren auch in der Slowakei geflochten. Im Heft „Slowakisches Volkskunstschaffen" (Bratislava, 1965) wird von Gebäck und Obstkörbchen berichtet, „... die so fest sind, dass die Körbe selbst durch ein Gewicht von 100 kg nicht deformiert werden."
Museum Europäischer Kulturen
Aus geschälten und gespaltenen Kiefernwurzeln in Spiraltechnik geflochtener Teller. Auch der Rand wurde vollständig mit Wurzelstreifen umflochten. Diesen Teller hat Helena Knut aus Wdzydze, Kreis Koscierzyna bei Gdansk im Jahr 1965 angefertigt. Helena Knut (1916-1982) war eine anerkannte, 1984 ausgezeichnete Volkskünstlerin in Polen. Der Teller ist aus Kiefernwurzeln geflochten. Diese ergeben ein sehr haltbares, festes Geflecht. Die Wurzeln wurden geschält und die ca. 3-5 mm dicken Wurzelstränge dann spiralförmig mit feinen Streifen aus gespaltenen Wurzeln eng umflochten. Auch der Rand wurde vollständig mit Wurzelstreifen umflochten.