215 Ergebnisse
Objekttyp: Buch
Das Baltische Dichterbuch. Eine Auswahl deutscher Dichtungen aus den Baltischen Provinzen Rußlands.
Museum Europäischer Kulturen
Hochformat. Das Baltische Dichterbuch. Eine Auswahl deutscher Dichtungen aus den Baltischen Provinzen Rußlands mit einer literarhistorischen Einleitung und biographisch-ktitischen Studien / herausgegeben von Jeannot Emil Freiherrn von Grotthuß. Mit 24 Holzschnittporträts und einem Titelbilde. Zweite durchgesehene und bearbeitete Auflage. Reval 1895. Verlag von Franz Kluge. 492 Seiten. Jedes Gedicht ist eingefasst in einen zarten roten Rahmen mit leichten ornamenten an den Ecken.
Pessach-Haggadah
Museum Europäischer Kulturen
Hochformatiges Buch in Hebräisch und Deutsch, mit farbigen Illustrationen zur Geschichte des Auszuges der Juden aus Ägypten. Hg.: Jos. Schlesinger, übersetzt und erklärt von Dr. Philipp Schlesinger und Josef Güns, Wien 1929, 3. Aufl.
Große Enzyklopädie Zhenjiu dacheng
Ethnologisches Museum
Buch mit 6 Bände. Große Enzyklopädie Zhenjiu dacheng (Nachdruck der Ausgabe von 1601)
Allerlei Kräuter.
Museum Europäischer Kulturen
Hochformat. Ort: Königstein im Taunus und Leipzig, Verlag der eiserne Hammer. Karl Robert Langewiesche. Jahr: 1805-1875. Blumen und Gestalten von Adolf Schrödter, mit Liedern deutscher Dichter. Illustrationen von Adolf Schrödter, 1805-1875, Broschüre.
Die Königin Luise in 50 Bildern für jung und Alt
Museum Europäischer Kulturen
Verfasser: C. Röchling, R. Knötel, W. Friedrich, Querformat, 50 Seiten mit 50 Bildern von den oben angegebenen Verfassern.
Die Zerstörung der Sonette
Kunstbibliothek
Wil Frenken hat für sein Buchobjekt Die Zerstörung der Sonette ein gedrucktes Buch in seine Bestandteile zerlegt. Der Buchdeckel wurde von ihm schwarz eingefärbt und als Druckstock verwendet, um alle Seiten des Buches zu überdrucken und unlesbar zu machen. Die Buchdeckel und die Buchseiten wurden auf ein zwei Meter langes Baumwolltuch geklebt, erneut mit schwarzer Farbe eingefärbt und auf die jeweils frei verbliebene gegenüberliegende Stelle des Tuches abgedruckt. Das lange Tuch ist wie ein Leporello gefaltet.
Li Bencao gangmu 本立堂 本草綱目, Heft 3
Ethnologisches Museum
Publ. im Ausstellungskatalog: Le Voi du Dao, Paris 2010
Johannes von Tepl: Ackermann von Böhmen (Bamberg, bei Albrecht Pfister)
Kupferstichkabinett
Etwa zehn Jahre nach der Erfindung des Buchdruckes durch Johannes Gutenberg in Mainz erschienen 1462/63 bei dem Bamberger Drucker Albrecht Pfister die ältesten mit beweglichen Lettern gedruckten Bücher, die mit Holzschnittillustrationen ausgestattet waren: Ulrich Boners Fabelsammlung »Edelstein« und »Der Ackermann aus Böhmen« des Johannes von Tepl. Während beim »Edelstein« Text und Illustrationen auf ein und derselben Seite vereinigt sind, stehen beim »Ackermann« die fünf Holzschnitte den Textseiten gegenüber, auf deren Satzspiegel sie hinsichtlich ihres Formates engen Bezug nehmen. Auch mit den von Gutenberg übernommenen großen Schrifttypen, die zuvor bereits für die in Bamberg gedruckte 36zeilige lateinische Bibel verwendet wurde, harmonisieren die Bilder gut. Die Umrißholzschnitte, in der Qualität den Illustrationen in den anderen Pfister-Drucken überlegen, waren für die Kolorierung durch Briefmaler bestimmt. Johannes von Tepl (um 1350-1414), ein studierter Jurist aus dem böhmischen Saaz, verfaßte den »Ackermann«, die erste große Prosadichtung in Neuhochdeutsch - und ein wichtiges Dokument des deutschen Frühhumanismus am Ausgang des Mittelalters - im Jahre 1401. Zahlreiche Handschriften gingen den gedruckten Textversionen voraus, Vorbilder ' für die Illustrationen finden sich in der Überlieferung aber nicht. Der Ackermann, dessen Frau in der Blüte ihres Lebens gerade verstorben ist, tritt klagend vor den Tod und fordert ihn auf, sich für seine Tat zu rechtfertigen. Beide führen ein Streitgespräch, in dem der Kläger sich auf das Leben auf Erden beruft, der Tod seine Rolle im göttlichen Weltplan darlegt. Die abgebildete Seite zeigt den personifizierten Tod; er erläutert dem Ackermann die Sterblichkeit der Menschen aller Stände: »Wir thun als die sunn, die do scheint über gut unde poß, wir nemen gut und poß in unsern gewalt.« Gott beendet schließlich mit seinem Urteil das sich lange hinziehende Streitgespräch: »Ir habt peid wol gevochten... Darumb clager hab ere, tot sige.« Die illustrierte Pfister-Ausgabe von 1462/63 ist nur in drei Exemplaren und wenigen verstreuten Einzelblättern überliefert. Das Exemplar im Kupferstichkabinett ist bis auf ein Blatt und eine Fehlstelle in der Schlußillustration vollständig und von seltener Erlesenheit in der Erhaltung. Text: Holm Bevers in: Das Berliner Kupferstichkabinett. Ein Handbuch zur Sammlung, hg. von Alexander Dückers, 2. Auflage, Berlin 1994, S. 71, Kat. II.3 (mit weiterer Literatur)