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Objekttyp: Bulle (Sonderform)
Museum für Islamische Kunst
Tonbulle mit Siegelabdrücken auf der abgerundeten Oberseite; Schnurkanal und -abdruck auf der breiten Unterseite. Auf der Oberfläche sind ein größerer Rundstempel mit weiblicher Büste und Namensinschrift sowie ein weiterer größerer Rundstempel mit administrativer Inschrift eingedrückt. Letzterer diente als Amtssiegel. Drei Spitzovale mit Steinbockkopf, Kamel und einer unkenntlichen Figur sind an die Seite gestempelt. Es wird angenommen, dass die Bullen Dokumente versiegelten und in Archiven aufbewahrt wurden.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Bulle mit zwei ovalen Stempelabdrücken. Die Abdrücke sind kaum zu erkennen. Auf der Rückseite hat sich der Gefäßabdruck erhalten, wohl ein Flaschen- oder Krughals. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Diese annähernd kreisrunde, nach oben und unten gewölbte Tonbulle diente als Gefäßverschluss. Auf der Oberseite sind in gleichmäßigen Abständen, sich wiederholende runde, ovale und rechteckige Siegel mit Tieren (Löwe und Fasan) und einer Inschrift eingedrückt. Die Unterseite ist undekoriert. Diese Bulle ist ungebrannt, aber gebrannte Bullen sind auch erhalten. Es wird vermutet, dass sie nach Gebrauch als Beleg aufbewahrt wurden. Sie stammt aus der Grabung des Deutschen Archäologischen Instituts in Tacht-e Soleiman, 1969.