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Objekttyp: Decke
Ethnologisches Museum
Karteikarte : Decke (halbfertig aud dem Webstuhl), aus weißer Wolle mit drei Streifen,: 2 schmäleren, einfachen an den Seiten, 1 breiteren in der Mitte mit komplizierten Mustern; Farben schwarz-braun und rot. Diese Decke ist unfertig (in der Mitte) und begleitet von dem Webstuhl und allen Webinstrumenten
Museum Europäischer Kulturen
Gipüregrund mit eingeklöppelten Hahnenmotiven und Blattmustern. Randkante in Leinenschlag. Die Decke ist auf eine mit dunkelgrünem Stoff bezogene Platte gespannt. Die Arbeit entstand im Haus der erzgebirgischen Volkskunst als Teil des "künstlerischen Volksschaffens" der DDR.
Decke mit magischen Zeichen
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Die an den Längsseiten durch blaue Doppelstreifen eingefasste, vollständig erhaltene Decke zeigt eine bislang einzigartige, mit Tinte aufgetragene Bemalung im unteren Viertel. Sie besteht aus vier Quadraten, die von links nach rechts in 25 (2 x), 16 und 20 Felder unterteilt und mit Buchstaben gefüllt sind. Zwischen das dritte und vierte Quadrat wurde ein Vogel mit dreieckigem, gerauteten Körper auf einem leicht gebogenen Sockel gezeichnet. Der darunter und parallel zum rechten Rand geschriebene Text ist bis auf das Kürzel für den Namen „Jesus Christus“ und einige lautmalerische Silben nicht zu entziffern. Die Anordnung von Buchstaben in Quadraten erinnert an magische Quadrate mit Satorformel. Bei dieser Formel handelt es sich um ein Palindrom, das als magisches Quadrat horizontal und vertikal sowie vorwärts und rückwärts gelesen werden kann. Auch die bizarr verformte Vogelgestalt in Verbindung mit einer unverständlichen Inschrift – womöglich eine verschlüsselte Botschaft – spricht für einen magischen Charakter dieser Decke. Cäcilia Fluck