10 Ergebnisse
Objekttyp: Deckel (Gefäß)
Museum für Islamische Kunst
Freigeblasener Deckel aus farblosem Glas mit Applikation. Der kleine Deckel besteht aus einer runden Scheibe, an die in der Mitte ein Griffknopf angeschmolzen wurde. Um den Rand sind zwei Reihen von Glasfäden in Zickzackmuster appliziert, sodass ein durchbrochenes Muster entsteht.
Museum für Islamische Kunst
Reliefierte Platte aus Bein. Das Objekt zeigt zentral ein Rautenmotiv mit Perlenstabmuster, das mit einem Vierblatt gefüllt ist und sich der Rautenform anpasst. Weinblattranken sind symmetrisch um die Raute angeordnet und weisen dreigliedrige Weintrauben und –blätter auf. Umfasst ist die Komposition von einem gekerbten dünnen Rahmen. Es handelt sich hier wahrscheinlich um den Schiebedeckel eines rechteckigen Kästchens, da an der gebogenen Rückseite zwei Längskerben sichtbar sind.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Deckel aus Alabaster. Der Deckel hat die Form einer Glocke mit einem außen leicht abgesetztem Rand. Sein Griff ist scheibenförmig über einem schmaleren Schaft gearbeitet. Innen sind deutlich Drehspuren zu erkennen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Deckel aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der kuppelförmige Deckel mündet in einer langen Spitze, die von einer separat gegossenen und angesetzten Vogelfigur bekrönt wird. Dabei handelt es sich um einen Adler in heraldischer Pose mit ausgebreiteten Schwingen und nach links gedrehtem Schwanz. Das Brustgefieder und die Flügel sind recht sorgfältig angegeben. In der Spitze des Deckels ist eine Segensinschrift im Kufi-Duktus angebracht, die oben und unten von zwei winzigen Punktreihen eingefasst wird. An der Unterseite hat der Deckel einen kleinen, exakt gearbeiteten Falz.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener genieteter Deckel aus einer Kupferlegierung mit silbertauschiertem Dekor. Die Mitte des halbkreisförmigen Deckels zeigt zwei gegenständige Enten in einem Vierpassmedaillon, umgeben von Blätterranken. Der Dekor ist silbertauschiert, auch auf dem erhaltenen Beschlag. Der zweite Beschlag und die Öse fehlen, die Unterseite ist unverziert. Der kleine Deckel könnte zu einem Tintenfass oder einer Wasserkanne gehört haben. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Deckel aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Der kleine, zungenförmige Deckel ist auf beiden Seiten dicht mit gold- und silbertauschierten Mustern verziert. Die Innenseite zeigt ein Medaillon, das mit Swastikamotiven gefüllt ist, umgeben von Rankenfriesen mit spitzen Blättern. Auf der Außenseite sind Ranken mit goldtauschierten Flechtknoten dazwischen. Am Rand sind drei Löcher, an denen ursprünglich das Scharnier befestigt war. Der Deckel gehörte ursprünglich zu einem Tintenfass oder zu einer Kanne wie I. 6580. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Deckel aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der große, kuppelförmige Deckel mündet in einer langen Spitze, die von einer separat gegossenen und angesetzten Vogelfigur bekrönt wird. Dabei handelt es sich um einen Adler in heraldischer Pose mit ausgebreiteten Schwingen und nach links gedrehtem Schwanz. Das Brustgefieder und die Flügel sind sorgfältig angegeben; die Spitze seines rechten Flügels ist abgebrochen. In der Spitze des Deckels sind vier durch schmale Stege getrennte Friese eingraviert, drei von ihnen mit floralem Dekor; der vierte ist unverziert belassen. An der Unterseite hat der Deckel einen kleinen, exakt gearbeiteten Falz. Derartige Deckel gehörten zu Speiseplatten, wie sie in Miniaturen dargestellt sind. Sie kamen bei großen Festen und höfischen Banketten zum Einsatz.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Deckel aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der kuppelförmige Deckel mündet in einer langen Spitze, die von einer separat gegossenen und angesetzten Vogelfigur bekrönt wird. Dabei handelt es sich um einen Adler in heraldischer Pose mit ausgebreiteten Schwingen und nach links gedrehtem Schwanz. Das Brustgefieder und die Flügel sind recht sorgfältig angegeben; die Spitze des linken Flügels ist abgebrochen. In der Spitze des Deckels sind anstelle des sonst dort zu findenden Inschriftenfrieses zwei Löwen neben einem Lebensbaum dargestellt. An der Unterseite hat der Deckel einen kleinen, exakt gearbeiteten Falz. Derartige Deckel gehörten zu Speiseplatten, wie sie in Miniaturen dargestellt sind. Sie kamen bei großen Festen und höfischen Banketten zum Einsatz.
Museum für Islamische Kunst
Vier Fragmente eines gegossenen scheibenförmigen Deckels mit Knauf eines als Pyxis bezeichneten zylindrischen Gefäßes. Der Deckel aus einer bronzeartigen Kupferlegierung besitzt einen abgesetzten verdickten Rand und in konzentrischen Kreisen umlaufende Rippen. Es ist auch denkbar, dass es sich bei dem Objekt um einen Spiegel handelt. Der genaue Fundort des bei den Ktesiphon-Grabungen geborgenen Objektes ist nicht überliefert. Ein zugehörender Gefäßkörper wurde nicht gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines kleinen rechteckigen Deckels aus Chlorit. Der sorgfältig gearbeitete Falz spricht eher für eine Verwendung als Deckel denn als Kasten. Das Objekt stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.