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Objekttyp: Dirham (Silbermünze)
Museum für Islamische Kunst
Geprägte Silbermünze. Der Silberdirham stammt aus der Regierungszeit des abbasidischen Kalifen al-Mansur, der von 136 H./754 bis 158 H./775 regierte. Die Vorderseite zeigt das muslimische Glaubensbekenntnis. Die Münzstätte ist Madinat as-Salam (Bagdad, Irak), das Prägejahr 157 H./773-4. Als Dirham werden meist islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Dirham des abbasidischen Kalifen Harun ar-Raschid, der von 170 H./786 bis 193 H./809 regierte. Auf der Vorderseite finden sich das Glaubensbekenntnis sowie die Prägeangaben. Die Münzstätte ist Madinat as-Salam (Bagdad, Irak), das Prägedatum 193 H./809. In diesem Jahr ging das Kalifat nach dem Tod Harun ar-Raschids auf seinen Sohn und Nachfolger al-Amin über. Als Dirham werden islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Dirham des abbasidischen Kalifen Harun ar-Raschid, der von 170 H./786 bis 193 H./809 regierte. Auf der Vorderseite finden sich das Glaubensbekenntnis sowie die Prägeangeben. Die Münzstätte ist Madinat as-Salam (Bagdad, Irak), das Prägedatum 188 H./803-4. Als Dirham werden islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Der Silberdirham des Mamlukensultans al-Aschraf Salah ad-Din Chalil (1290 -1293) zeigt auf beiden Seiten Inschriften: auf der Vorderseite findet sich die Namensnennung mit ehrenden Titeln, auf der Rückseite das Glaubensbekenntnis. Auf Grund von Vergleichen kann als Münzstätte Damaskus angenommen werden; gefunden wurde die Münze bei Ausgrabungen in Kerak (Jordanien). Als Dirham werden islamische Silbermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Dirham des mamlukischen Sultans al-Mansur Saif ad-Din Qalawun al-Alfi, der von 678 H./1279 bis 689 H./1290 regierte. Auf der Vorderseite finden sich das Glaubensbekenntnis, auf der Rückseite der Name des Sultans. Die Münzstätte ist al-Qahira (Kairo, Ägypten), das Prägedatum ist 68? H./1281-90. Gefunden wurde die Münze in Kerak (Jordanien). Als Dirham werden islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Dirham des aiyubidischen Sultans al-Adil Abu Bakr, der von 596 H./1199 bis 615 H./1218 regierte. Auf der Vorderseite finden sich das Glaubensbekenntnis, auf der Rückseite der Sultansname sowie die schlecht erhaltenen Prägeangaben. Die Münzstätte ist Damaskus (Syrien), das Prägedatum 598 H./1201-2. Als Dirham werden islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Dirham des aiyubidischen Herrschers (Emir) an-Nasir Salah ad-Din Yusuf, der von 634 H./1236 bis 658 H./1260 in Aleppo regierte. Auf der Vorderseite finden sich der Kalifenname al-Mustaʿsim billah, auf der Rückseite der Name des Emirs sowie die Prägeangaben. Die Münzstätte ist Aleppo (Syrien), das Prägedatum 654 H./1256. Gefunden wurde die Münze in Kerak (Jordanien). Als Dirham werden islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Dirham des mamlukischen Sultans az-Zahir Rukn ad-Din Baibars, der von 658 H./1260 bis 676 H./1277 regierte. Auf der Vorderseite finden sich das Glaubensbekenntnis, auf der Rückseite der Name des Sultans sowie sein Wappentier, ein nach links gewandter Löwe. Münzstätte und Prägedatum sind nicht erhalten; die Münze stammt vermutlich aus dem Jahr 659 H./1261. Als Dirham werden islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Der Dirham wurde unter dem rumseldschukischen Herrscher Rukn ad-Din Sulaiman Schah geprägt, der von 592 H./1196 bis 600 H./1204 regierte. Die Vorderseite zeigt einen nach rechts gewandten Reiter, der einen Streitkolben geschultert hat. Die Münzstätte ist Kayseri (Türkei), das Prägedatum ist 598[?] H./1201-2. Als Dirham werden islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silberrmünze. Der Dirham wurde unter dem rumseldschukischen Herrscher Giyath ad-Din Kai-Chusrau III. geprägt, der von 663 H./1264 bis 681 H./1282 regierte. Die Münzstätte ist Siwas (Türkei), das Prägedatum ist 664 H./1266. Als Dirham werden islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Der Dirham gehört in die Regierungszeit des aiyubidischen Emirs und Sultans an-Nasir Salah ad-Din Yusuf II., der von 634 H./1236 – 658 H./1260 regierte. Die Münzstätte ist Hama (Syrien); das Prägejahr ist nicht lesbar. Als Dirham werden meist islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Dirham des mamlukischen Sultans as-Said Nasir ad-Din Berke Qan, der von 676 H./1277 bis 678 H./1279 regierte. Auf der Rückseite befindet sich unter dem Namen und der Titulatur des Sultans ein nach links schreitender Löwe, ein Wappenzeichen. Münzstätte ist vermutlich Kairo (Ägypten), das Prägedatum 676 H./1277-8. Gefunden wurde die Münze in Kerak (Jordanien). Als Dirham werden islamische Silbermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte und gelötete Silbermünze. Der Silberdirham wurde unter dem rumseldschukischen Herrscher Ghiyath ad-Din Kai-Chusrau II. in Konya geprägt. Auf der Vorderseite ist unter der Randlegende mit Erwähnung des abbasidischen Kalifen al-Mustansir ein nach rechts schreitender Löwe unter einem großen Sonnengesicht abgebildet. Am oberen Rand zeigen Lötspuren, dass dort eine Öse befestigt war, mit der man die Münze als Anhänger und Amulett tragen konnte. Als Dirham werden islamische Silbermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Silberdirham des umaiyadischen Kalifen Yazid II. mit der Münzstätte Wasit (Irak) und der Jahresangabe 103H./721-2. Nach der umaiyadischen Münzreform Ende des 7. Jahrhunderts tragen die Münzen auf Vorder- und Rückseite religiöse Texte. Auf der Vorderseite erscheint das Glaubensbekenntnis, auf der Rückseite Verse aus dem Koran. Zusätzlich sind Münzstätte und Prägedatum angegeben. Als Dirham werden islamische Silbermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Silberdirham nach sasanidischem Vorbild. Die Vorderseite zeigt die Büste des Königs mit der geflügelten Krone in einem doppelten Perlkreis. Auf der Rückseite ist in einem dreifachen Kreis ein Feueraltar abgebildet, der von zwei stehenden Personen flankiert wird. Das Prägedatum ist das Jahr 174 H./790. Auf Grund ihrer Verbreitung in Tabaristan, einer iranischen Provinz am Kaspischen Meer, heißen diese Münzen Tabari-Dirham. Als Dirham werden meist islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Der Silberdirham wurde unter dem rumseldschukischen Herrscher Ghiyath ad-Din Kai-Chusrau II. geprägt, der von 1237 bis 1245 regierte. Auf der Vorderseite ist unter der Randlegende mit Erwähnung des abbasidischen Kalifen al-Mustansir ein nach rechts schreitender Löwe unter einem großen Sonnengesicht abgebildet. Münzstätte ist Konya, das Prägejahr 641 H./1243-44. Eine vergleichbare Münze aus dem Jahr 640 ist I. 1988.71. Als Dirham werden islamische Silbermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Silberdirham des letzten aiyubidischen Sultans an-Nasir Salah ad-Din Yusuf II. mit der Münzstätte Hama (Syrien) und der Jahresangabe 651H/1253. Als Dirham werden islamische Silbermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Silberdirham des umaiyadischen Kalifen Walid I. mit der Münzstätte Wasit (Irak) und der Jahresangabe 89 H./707. Nach der umaiyadischen Münzreform Ende des 7. Jahrhunderts tragen die Münzen auf Vorder- und Rückseite religiöse Texte. Auf der Vorderseite erscheint das Glaubensbekenntnis, auf der Rückseite Verse aus dem Koran, hier aus Sure 112 und Sure 9. Zusätzlich sind Münzstätte und Prägedatum angegeben. Als Dirham werden islamische Silbermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Dirham aus der Regierungszeit der mongolischen Herrscherin Töregene Khatun, der in Tiflis geprägt wurde. Er zeigt auf der Rückseite einen rückwärtsgewandten berittenen Bogenschützen. Als Dirham werden meist islamische Silber- aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.
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Geprägte Silbermünze. Es handelt sich um einen Dirham des abbasidischen Kalifen al-Muktadir, der von 295 H./908 bis 320 H./932 regierte. Auf der Vorderseite befindet sich das Glaubensbekenntnis. Münzstätte ist Madinat as-Salam (Bagdad, Irak), das Prägedatum 304 H./917. Gefunden wurde die Münze in Jordanien. Als Dirham werden islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.