160 Ergebnisse
Objekttyp: Dolch
Ethnologisches Museum
Historischer Hauptkatalog: "Dolch mit Scheide. Der Holzgriff des kleinen spitzen Messers ist mit Messingdraht umwickelt. Die lederbezogene Scheide z.T. ebenfalls. Sie verdickt sich unten knopfförming, schmale Lederstreifen hängen quastenförming über, doch sind ihre Enden fest umschnürt. D.lg. 22 cm Scheide lg. 16,5 cm. Bissagos"
Ethnologisches Museum
Historischer Hauptkatalog: "Messer mit Scheide. Letztere besteht aus Holz und Eisen, ist mit einem Lederüberzug versehen, der nur auf der einen Seite zwei Stellen frei lässt, und läuft in eine mit Eisendraht umwickelte Spitze aus. Messer 31,5 cm lg. (Klinge allein 22 cm) Scheide 28,5 cm lg. Irangi"
Ethnologisches Museum
Historischer Hauptkatalog: ""lukalla" (Rinyamw.) Messer mit Scheide. messergriff und Scheide mit dünnem Messing-Kupfer- und Eisendraht umwickelt; Scheide ausserdem mit eingeritzten Ornamenten verziert. Messer 20,5 Scheide 15,5 cm lg. Unyamwanga (Ritoa am Fisefluss)""
Ethnologisches Museum
Historischer Hauptkatalog: ""lukalle", Messer mit Scheide. Messergriff aus Holz mit aufgesetzter Patronenhülse, Rest des Griffs mit Eisen- u- Messingdraht bewickelt, desgl. eine Scheide.Messer 21,5 cm lg. Scheide 15,5 cm Ebendaher [Fipa (Ritugu am Ritugu- u. Ripanda-Fluss)]"
Museum Europäischer Kulturen
Der Dolch hat eine geschmiedete Clippointklinge mit Hohlkehle. An der Spitze sind auf jeder Seite vier Sterne eingraviert. Auf beiden Seiten der Hohlkehle gibt es eine eingravierte Linie, die links und rechts von je einem Stern in Klammern begrenzt wird. Auf der Stirnseite befindet sich ebenfalls ein kleines eingraviertes Ornament. Der Griff ist auf der Vorder- und Rückseite mit Silberfiligran und je vier Korallen verziert. Die Scheide ist aus Metall geformt und mit Leder ausgekleidet.
Ethnologisches Museum
Beschreibung des Dia: Dolch Mishmi mit Nietenbesetztem Gurt I C 10598 a,b Schwert und Griff Mishmi (Dschaklaga da)
Ethnologisches Museum
Klinge am Heft (Bein) mit Gold tauschiert (Schriftzeichen in ornamentiertem Rahmen). 27. 11. 1970 gereinigt B.(vermutlich Bruns). (... nicht lesbar). vgl. IB 5105 a: Zu beiden Dolchen Karteikarten und Fotos (KB 31/11 und 15) gefunden, jedoch gibt es nur einen Katalogeintrag: "IB 5105 a, b: Kurdischer Dolch mit Scheide". Ob beide Dolche bzw. welcher der beiden von Kasi stammen, bleibt unklar. I.Sch. 5.9.06.
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Dolch, Eisen mit eisenumwickeltem Griff L: 34 cm Makraka [doppelt]". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Makiri ist das Ainu-Wort für Messer. Es handelt sich meist um kleine zweischneidige Messer mit einem Holzgriff und einer Scheide, in die komplizierte Muster eingraviert sind. Sie haben typischerweise gebogene, einschneidige Klingen mit einer scharfen Spitze. Die Schneide hat nur eine einzige Fase, und zwar auf der rechten Seite. Das Griffstück folgt der gleichen Kurve wie die Klinge. Der Griff und die Scheide sind aus Holz, das in der Regel mit dekorativen Motiven beschnitzt ist. Die Scheiden können aus einem Stück oder aus zwei Teilen bestehen und mit Streifen aus Kirschbaumrinde verstärkt sein. Makiri wurden stets an der Taille getragen und waren ein wichtiges praktisches Werkzeug, das für alle möglichen Dinge wie Bergarbeit, Reinigung und Zubereitung von Wild und Selbstverteidigung verwendet wurde. Die Ainu-Männer benutzten ihr Makiri überwiegend zum Holzschnitzen und zur Zubereitung von Speisen. Die Frauen trugen eine etwas kleinere Version, das Menoko-Makiri, das sie zum Essen und zum Sammeln von Früchten und Rinde verwendeten. Die Herstellung eines Makiri galt als Männerarbeit, und die Männer entwarfen und schnitzten oft ihr eigenes Muster. Das Wort Makiri taucht zum ersten Mal in einem handgeschriebenen niederländischen Tagebuch des Obersteuermanns Cornelis Janszoon Coen auf, der auf dem Schiff Castricum segelte. Der Begriff taucht in Wörterbüchern und Berichten von Ethnographen aus dem 19. Jahrhundert wieder auf, was darauf hindeutet, dass er weiterhin unverändert verwendet wird.
Ethnologisches Museum
Makiri ist das Ainu-Wort für Messer. Es handelt sich meist um kleine zweischneidige Messer mit einem Holzgriff und einer Scheide, in die komplizierte Muster eingraviert sind. Sie haben typischerweise gebogene, einschneidige Klingen mit einer scharfen Spitze. Die Schneide hat nur eine einzige Fase, und zwar auf der rechten Seite. Das Griffstück folgt der gleichen Kurve wie die Klinge. Der Griff und die Scheide sind aus Holz, das in der Regel mit dekorativen Motiven beschnitzt ist. Die Scheiden können aus einem Stück oder aus zwei Teilen bestehen und mit Streifen aus Kirschbaumrinde verstärkt sein. Makiri wurden stets an der Taille getragen und waren ein wichtiges praktisches Werkzeug, das für alle möglichen Dinge wie Bergarbeit, Reinigung und Zubereitung von Wild und Selbstverteidigung verwendet wurde. Die Ainu-Männer benutzten ihr Makiri überwiegend zum Holzschnitzen und zur Zubereitung von Speisen. Die Frauen trugen eine etwas kleinere Version, das Menoko-Makiri, das sie zum Essen und zum Sammeln von Früchten und Rinde verwendeten. Die Herstellung eines Makiri galt als Männerarbeit, und die Männer entwarfen und schnitzten oft ihr eigenes Muster. Das Wort Makiri taucht zum ersten Mal in einem handgeschriebenen niederländischen Tagebuch des Obersteuermanns Cornelis Janszoon Coen auf, der auf dem Schiff Castricum segelte. Der Begriff taucht in Wörterbüchern und Berichten von Ethnographen aus dem 19. Jahrhundert wieder auf, was darauf hindeutet, dass er weiterhin unverändert verwendet wird.