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Objekttyp: Doppelarmleuchter
Messingleuchter
Kunstgewerbemuseum
Doppelarmleuchter aus einem Paar (das zweite Exemplar Inv. Nr. 1909,134 b). Über rundem, mehrfach profiliertem Fuß mit Tropfschale vierkantiger Schaft, der sich in Form einer Raute teilt und einen Querarm mit zwei durchbrochenen Lichttüllen trägt. Die strenge tektonische Form ist unter den erhaltenen und von zeitgenössischen Darstellungen her bekannten Leuchtern des 15. Jhrhunderts ohne Parallele. KP
Messingleuchter
Kunstgewerbemuseum
Doppelarmleuchter aus einem Paar (das zweite Exemplar Inv. Nr. 1909,134 a). Über rundem, mehrfach profiliertem Fuß mit Tropfschale vierkantiger Schaft, der sich in Form einer Raute teilt und einen Querarm mit zwei durchbrochenen Lichttüllen trägt. Die strenge tektonische Form ist unter den erhaltenen und von zeitgenössischen Darstellungen her bekannten Leuchtern des 15. Jhrhunderts ohne Parallele. KP
Leuchter
Kunstgewerbemuseum
Der Leuchter gehört zu einer Gruppe zwei- oder dreiarmiger Tischleuchter, die eine seitlich steil ansteigende Fußplatte, einen konischen Nodus sowie außen achtseitige Tüllen aufweisen. Vergleichbare Beispiele befinden sich unter anderem im Berliner Kunstgewerbemuseum (Inv. Nr. 1887,434), im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (Inv. Nr.HG 1092) im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt/Main (Inv. Nr. X 25752) und im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg (Inv. Nr. 1959,303). Bei einigen von ihnen ist der Nodus gesondert gegossen und auf den Schaft aufgeschoben, bei diesem Berliner Exemplar ist er jedoch wie beim Hamburger Beispiel mit dem Schaft gemeinsam gegossen. Als Herstellungsort dieser Werkgruppe gilt Nürnberg. LL