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Objekttyp: Doppelreihige Halskette
Museum Europäischer Kulturen
Doppelreihige Kette mit am Hals anliegender Schließe Die eine Kette ist etwas länger als die andere und endet auf beiden Seiten in einem Scharnier, an dem je eine Zunge angebracht ist, die in die Schließe hineingesteckt wird. Die Schließe besteht aus Silberfiligran, das auf eine Messingplatte montiert ist. In der Mitte der Schließe befindet sich ein Monogramm: I.C.H. Das gleiche Monogramm wiederholt sich auf der einen Zunge. Auf den Verschlüssen und der Schließe sind mehrfach Kreuze eingeritzt. Vermutlich wurde der Halsschmuck in der Goldschmiede Gustav Burkhardt in Herrnhut/Lausitz gefertigt. Als Vergleichsstück ist ein Objekt aus dem Kunstgewerbemuseum Prag erwähnenswert, welches im Buch von Gislind Ritz „Alter bäuerlicher Schmuck“ S.186, Abb. 222 veröffentlicht ist.
Museum Europäischer Kulturen
Doppelreihige Kette mit Silberfiligran-Schließe. Die Ketten liegen eng am Hals an. Sie enden an einer Seite mit einem Schanier, auf der anderen Seite in einer Zunge, die in die Schließe gesteckt wird. Die Schließe besteht aus Silberfiligran mit Messingunterlage und silbergefaßten Granat- und Türkissteinen (11 Granaten und 4 Türkise) Vermutlich wurde der Halsschmuck in der Goldschmiede Gustav Burkhardt in Herrnhut/Lausitz gefertigt. Die Granaten stammen aus Böhmen. Die Türkise brachten Herrnhuter Missionare aus Tibet mit.