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Objekttyp: Dose (Gefäß)
Museum für Islamische Kunst
Dose aus Alabaster mit profiliertem Rand und Boden aus je drei feinen Rillen. Im Innern des Gefäßes sind Drehspuren erkennbar.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Dose mit graviertem und tauschiertem Dekor. Die Dose hat eine zylindrische Form, einen geraden Boden und einen niedrigen Pultdeckel mit Scharnier und einer blattförmigen Lasche als Verschluss. Die Wandung wird durch sechs Spitzmedaillons gegliedert, die durch kleine Rosetten untereinander verbunden sind. Oben und unten werden die Medaillons durch girlandenartige Blätterranken mit Dreiblattspitzen eingefasst. Der Deckel ist mit einem sehr feinen Netz aus miteinander verflochtenen Sternen verziert, während der schräge Rand ein mehrteiliges Flechtband zeigt. Den unteren Abschluss des Deckels bildet eine Wunschinschrift. Derartige Dosen dienten als Behältnisse für Duftstoffe und Seifen, die bei höfischen Festen mit aufwendigen Waschgeschirren zum Einsatz kamen (vgl. I. 6580 und I. 6581).
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Dose mit graviertem Dekor. Die große flache Dose mit übergreifendem Deckel steht auf drei zylinderförmigen, profilierten Füßen. Die Oberseite des Deckels ist vollständig verziert: umlaufend um den Rand ist eine Segensinschrift für den Besitzer eingraviert, deren Buchstaben vor schraffiertem Grund stehen. Die Mitte des Deckels ist durch eine Blüte in einem Quadrat aus gesäumten Bändern hervorgehoben. Diese Bänder gehen in Kreismedaillons und Flechtwerk über, deren freie Flächen mit Blättern und Voluten gefüllt sind. Das Innere des Deckels ist mit drei konzentrischen Doppelkreisen, der Schalenboden außen mit zwei konzentrischen Kreisen graviert. Deckel und Unterteil der Dose waren mit einem Scharnier verbunden, dessen lange Beschläge in Zierspitzen (stilisierte Vogelköpfe?) enden. Entsprechend ist der Beschlag des Verschlusses gearbeitet.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Dose aus Silber mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der Deckel der runden Dose ist durch konzentrische Kreise gegliedert. Im Zentrum erscheint in der Form eines magischen Quadrates die Basmala, die Anrufung Gottes „Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes“. Die Inschriften in den folgenden Kreisen geben innen Koranverse aus den Suren 112 und 61 wieder, während im großen Außenkreis Verse aus Sure 68 erscheinen. Auf der Wandung der Dose verläuft ein schiitisches Gebet. Der Deckel ist mit einem kleinen Scharnier befestigt; seitlich sind zwei herzförmige Ösen befestigt. Im Boden befindet sich der wohl später hinzugefügte Vermerk „Kerbela März 1849“. Die Stadt Kerbela im Irak zählt zu den heiligsten Orten der Schiiten. Derartige dosenförmige Behältnisse wurden für Miniaturkorane oder Gebete verwendet, die dann mit einem Riemen oder Band am Oberarm befestigt und von Männern als Amulett getragen wurden (vgl. I. 3618).
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Dose mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die runde Dose ist auf Ober- und Unterseite sowie auf dem Rand verziert. Oben und unten ist jeweils eine achtteilige Blüte mit Ranken und Blütenstauden eingraviert. Auf den Seiten sind umlaufend schmale Kartuschen mit Inschriften. Ober- und Unterteil sind jeweils gegenüberliegend zweifach gelocht, wohl zur Befestigung. Solche Behältnisse wurden für Miniaturkorane oder Gebete verwendet, die dann mit einem Riemen oder Band am Oberarm befestigt und von Männern als Amulett getragen wurden.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Dose mit goldtauschiertem Dekor. Die achteckige Dose ist auf allen Seiten, auf dem Deckel und den rechteckigen Ösen mit dichtem Golddekor verziert. Auf den Seiten zeigen sich Ranken, Medaillons und Blütenstauden in rechteckigen Rahmen. Der Deckel ist mit Ranken in einem sternförmigen Rahmen verziert und mit einem Scharnier am Unterteil befestigt. Solche Behältnisse wurden für Miniaturkorane oder Gebete verwendet, die dann mit einem Riemen oder Band am Oberarm befestigt und von Männern als Amulett getragen wurden. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.