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Objekttyp: Eimer (Gefäß)
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Eimer aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die Wandung des zylindrischen Eimers mit gerundetem Boden ist auf der Außenseite mit einem breiten Fries aus kreuzförmigen Rosetten mit herzförmigen Palmettblättern verziert. Dieser ist von zwei kleinen Perlreihen eingefasst, oben gefolgt von einer Segensinschrift im Kufi-Duktus. Die Buchstaben sind vor einem schraffierten Hintergrund glatt belassen. Am Boden befindet sich eine Wellenranke zwischen zwei weiteren Perlreihen. Der Henkel fehlt. Derartige Eimer gehörten in Ägypten im 10. und 11. Jahrhundert zur Ausstattung gehobener Haushalte und waren häufig Bestandteil der Mitgift. Dieses Exemplar fasste etwa 2 Liter.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Eimer aus einer Kupferlegierung mit gegossenem Henkel und graviertem/ziseliertem Dekor. Die Wandung des zylindrischen Eimers ist außen mit einem hohen Flechtfries aus Medaillons und Rauten verziert. Dieser ist zwischen zwei Inschriftenbändern in Kufi-Duktus angeordnet und gibt Segenswünsche wieder. Die Rauten sind aus winzigen Punktreihen gebildet. Der Eimer hat einen leicht ausgestellten Rand und zwei nach oben gezogene Ösen, in denen der schwere, gegossene Henkel befestigt ist. Derartige Eimer gehörten in Ägypten im 10. und 11. Jahrhundert zur Ausstattung gehobener Haushalte und waren häufig Bestandteil der Mitgift. Dieses Exemplar fasste mehr als 6 Liter.
Museum für Islamische Kunst
Zu einem Eimer umgearbeiteter Kannenkörper. Aus einer Kupferlegierung gearbeitet, getrieben, mit graviertem/ziseliertem und ehemals tauschiertem Dekor. Der Kannenkörper ist zwölfseitig gearbeitet und verjüngt sich nach unten. Er ist in drei horizontale, gleich große Friese eingeteilt, die jeweils mit jeder Seite eine figürliche Szene zeigen. Dargestellt sind thronende Herrscher, Musikanten, Zecher, Reiter und Tiere. Die Motive waren ehemals tauschiert, sind aber stark abgenutzt. Der Boden mit drei angesetzten Füßchen sowie der obere Rand mit Lippe sind bei der Umarbeitung zu einem Eimer angenietet worden. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber weitgehend ausgefallen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Eimer aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und punziertem Dekor. Der zylindrische Körper steht auf horizontal gerillten Kugelfüßen mit kegelförmigem Schaft. Die Wandung ist fast gerade und glatt belassen. Ein halbrunder, gravierter Griff mit tropfenartigen Schlaufen und vierfachem Kugelabschluss ist durch Laschen am Körper geführt. Ein zusätzlicher Ring diente der Aufhängung. Die Gravuren am Griff sind unkenntlich, hingegen kann man am Boden ein zentrales wirbelndes Motiv schwach erkennen. Der Eimer wurde, wie die Kanne I. 3553, bei Ausgrabungen Anfang des 20. Jahrhunderts in Abu Sir al-Malak in Ägypten gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Eimer aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die Wandung des zylindrischen Eimers mit geradem Boden ist auf der Außenseite unter dem Rand mit einem schmalen Mäanderfries verziert. Dieser ist von einer kleinen Perlreihe begrenzt, gefolgt von einer Segensinschrift im Kufi-Duktus. Die Buchstaben sind vor einem schraffierten Hintergrund glatt belassen. Darunter schließt sich ein sehr schmaler Fries aus herzförmigen Blättern an. Der Henkel ist zu drei Vierteln erhalten, aber abgebrochen. Derartige Eimer gehörten in Ägypten im 10. und 11. Jahrhundert zur Ausstattung gehobener Haushalte und waren häufig Bestandteil der Mitgift. Dieses Exemplar fasste knapp 2,7 Liter.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Eimer aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor und gegossenem Henkel. Die Wandung des zylindrischen Eimers mit geradem Boden ist auf der Außenseite mit einem Inschriftenfries zwischen zwei Zickzackfriesen verziert. Die Buchstaben sind vor einem schraffierten Hintergrund glatt belassen. Der Henkel ist in der Mitte und an den beiden Enden durch Längs- und Querrillen mit Punktmustern zu einem würfelartigen Dekor gestaltet. Derartige Eimer gehörten in Ägypten im 10. und 11. Jahrhundert zur Ausstattung gehobener Haushalte und waren häufig Bestandteil der Mitgift. Dieses Exemplar fasste etwa 2,5 Liter.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Eimer aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die Wandung des zylindrischen Eimers mit geradem Boden ist auf der Außenseite mit einer Segensinschrift im Kufi-Duktus verziert. Die Buchstaben sind vor einem schraffierten Hintergrund glatt belassen. Der Schriftfries wird von zwei schmalen Zickzackfriesen eingefasst, gefolgt von einem Fries aus Palmettblättern. Der Henkel fehlt. Derartige Eimer gehörten in Ägypten im 10. und 11. Jahrhundert zur Ausstattung gehobener Haushalte und waren häufig Bestandteil der Mitgift. Dieses Exemplar fasste knapp 2 Liter.