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Objekttyp: Erinnerungsteller
Aus großer Zeit - Weltkrieg 1914-1916
Museum Europäischer Kulturen
Den Souvenirteller (ohne Porzellanmarke) aus bemaltem und bedrucktem Porzellan zieren mittig die Portraits von Kaiser Wilhelms II. und Kaiser Franz Josephs I., umkränzt von Eichenlaub. Darüber steht zu lesen "Aus großer Zeit", unter dem Portrait mit dem deutschen sowie dem österreichischen Reichsadler "Weltkrieg 1914-16". Auf dem oberen Tellerrand ist Kapitänleutnant Weddigen abgebildet, unten Paul von Hindenburg. Auch auf dem Rand befinden sich Girlanden aus Eichenlaub sowie die Flaggenfarben schwarz-weiß-rot und schwarz-gelb. Gedenkteller dieser Art dienten als Zierde in Vitrinen oder Wandschmuck und sollten den patriotischen Geist der Bevölkerung bestärken. Dieser Teller stammt aus dem Besitz der Großmutter der Schenkerin. Er wurde zusammen mit dem Teller N (8 H) 88/2019 in einem Glasschrank im Schlafzimmer der Familie in Mittelfranken aufbewahrt. Zu ihrem Abitur 1969 erbat sich die Vorbesitzerin beide Teller zusammen mit einem "Weltkriegsgeschirr", die sie als Kuriositäten in den folgenden Jahren ab und an für Essenseinladungen nutzte. Anschließend standen sie bis zur Übergabe an das Museum in einem Vitrinenschrank im Wohnzimmer der Vorbesitzerin.
Tsingtau
Museum Europäischer Kulturen
Der Souvenirteller (ohne Porzellanmarke) aus glasierter und bemalter Keramik trägt als Motiv die wehende, an den Rändern eingerissene Kriegsflagge des Deutschen Kaiserreichs vor einer über einer grünen Landschaft aufgehenden Sonne. Über der Flagge ist der Schriftzug "Tsingtau" zu lesen, auf dem Rand der Vers "Was unsre Väter aufgebaut / Durch ihren Heldenmut / Das bleibt uns ewig anvertraut / als unser höchstes Gut." Mit "Tsingtau" wurde die Stadt "Qingdao" in China bezeichnet, die von 1898 bis 1919 dem Deutschen Reich als Kolonie diente. Dieser Teller stammt aus dem Besitz der Großmutter der Schenkerin. Er wurde zusammen mit dem Teller N (8 H) 88/2019 in einem Glasschrank im Schlafzimmer der Familie in Mittelfranken aufbewahrt. Zu ihrem Abitur 1969 erbat sich die Vorbesitzerin beide Teller zusammen mit einem "Weltkriegsgeschirr", die sie als Kuriositäten in den folgenden Jahren ab und an für Essenseinladungen nutzte. Anschließend standen sie bis zur Übergabe an das Museum in einem Vitrinenschrank im Wohnzimmer der Vorbesitzerin. Ob persönliche Bezüge der ursprünglichen Besitzer*innen zu der deutschen Kolonie bestanden, ist unbekannt.