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Objekttyp: Flötenvase
Gerippte Flötenvase mit figürlichen Chinoiserien
Kunstgewerbemuseum
Gegenstück zur Flötenvase Inv. Nr. M 1840: "Achteckige Form, gerippt, über dem breiten Wulst (als Nodus) kelchförmig ausschwingend. Fußzone leicht ausgestellt. Unter der Mündung, ausgespart aus blauem Grund ein weit herabhängendes Behangwerk in Lambrequinform. Auf dem Nodus ein Behangwerk aus gefältelten Palmetten auf blauem Grund mit girlandenförmig hängenden 'Petersilienblättern'. Auf der hohen Wandung die bekannten chinesischen Figurengruppen in freier Landschaft: 1. eine aus hoher Kanne eingießende weibliche Person und Diener mit Tablett oder Schale, 2. eine am Tisch sitzende Dame mit hinter ihr stehenden Dienerin, 3. eine Schirmträgergruppe ohne Schirm, 4. Landschaft mit Lochfelsen und Büschen. Die Malerei bereichert eine feine Binnen- und Umrißzeichnung in schwärzlichem Grün. Unter dem Wulst, auf der Fußzone, chinesische Figuren in Landschaftskulisse." (Kat. Berlin 2001, "Herrliche Künste und Manufacturen", Kat. Nr. 66) Eine im ersten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts in der Berliner Fayencemanufaktur von Gerhard Wolbeer entwickelte Spezialität waren gerippte Gefäße. Wie Christiane Keisch im Berliner Katalog von 2001 ausführt, war die die komplizierte Technik von der Delfter Fayencekunst nach Berlin übernommen worden. In Delft wurden mit dieser Form jedoch nur sehr selten figürliche Chinoiserien verbunden, da sich durch die Rippung gerade bei den Figuren bisweilen bizarre Verformungen ergeben. Keine Marke. Lit.: Kat. Berlin 2001, "Herrliche Künste und Manufacturen, S. 54, Kat. Nr. 66 (C. Keisch) ClKa
Gerippte Flötenvase mit figürlichen Chinoiserien
Kunstgewerbemuseum
Gegenstück zur Flötenvase Inv. Nr. M 1841: "Achteckige Form, gerippt, über dem breiten Wulst (als Nodus) kelchförmig ausschwingend. Fußzone leicht ausgestellt. Unter der Mündung, ausgespart aus blauem Grund ein weit herabhängendes Behangwerk in Lambrequinform. Auf dem Nodus ein Behangwerk aus gefältelten Palmetten auf blauem Grund mit girlandenförmig hängenden 'Petersilienblättern'. Auf der hohen Wandung die bekannten chinesischen Figurengruppen in freier Landschaft: 1. eine aus hoher Kanne eingießende weibliche Person und Diener mit Tablett oder Schale, 2. eine am Tisch sitzende Dame mit hinter ihr stehenden Dienerin, 3. eine Schirmträgergruppe ohne Schirm, 4. Landschaft mit Lochfelsen und Büschen. Die Malerei bereichert eine feine Binnen- und Umrißzeichnung in schwärzlichem Grün. Unter dem Wulst, auf der Fußzone, chinesische Figuren in Landschaftskulisse." (Kat. Berlin 2001, "Herrliche Künste und Manufacturen", Kat. Nr. 66) Eine im ersten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts in der Berliner Fayencemanufaktur von Gerhard Wolbeer entwickelte Spezialität waren gerippte Gefäße. Wie Christiane Keisch im Berliner Katalog von 2001 ausführt, war die die komplizierte Technik von der Delfter Fayencekunst nach Berlin übernommen worden. In Delft wurden mit dieser Form jedoch nur sehr selten figürliche Chinoiserien verbunden, da sich durch die Rippung gerade bei den Figuren bisweilen bizarre Verformungen ergeben. Keine Marke. Lit.: Kat. Berlin 2001, "Herrliche Künste und Manufacturen, S. 54, Kat. Nr. 66 (C. Keisch) ClKa
Achtkantige Flötenvase mit ostasiatisch inspiriertem Dekor aus Vögeln, Blüten- und Blattwerk
Kunstgewerbemuseum
Form und Dekor der Vase sind charakteristisch für die Berliner Fayencemanufaktur von Cornelius Funcke. Eine detaillierte Beschreibung mit Vergleichsbeispielen aus anderen Sammlungen hat Christiane Keisch im Katalog "Herrliche Künste und Manufacturen" von 2001 vorgenommen: "Achtseitige Kelchform auf hohem Fuß mit Nodus. Auf der Wandung ausgespartes dichtes Blüten-Blattwerk, darin je eine geschweifte Reserve. Diese Form der Flöte geht auf die früheste Variante der funckeschen Flötenvasen zurück. Der Dekor ist eine Abwandlung des Vogel-Sumpf-Motivs mit Bambusstab, Papageienvogel und Muschelfelsen [...]. Auf dem Nodus ein Wechsel aus Spitzblättern und Rundblüte, darunter auf dem Kelchboden ein Blattbehang. Die Fußzone zeigt längsovale Reserven, die profilierte Fußplatte eine Borte aus Dreipaßspirale und breitem gerippten Blatt." Das Pendant, die zweite Flötenvase (Inv. Nr. 1916,11), ist seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen. Keine Marke. Lit.: Otto von Falke: Altberliner Fayencen, Berlin 1923, Taf. 39d; Kat. Berlin 2001, "Herrliche Künste und Manufacturen". Fayence, Glas und Tapisserien aus der Frühzeit Brandenburg-Preußens 1680-1720, S. 222, Kat. Nr. 99 ClKa/MAKR
Achtseitige Flötenvase mit türkisblauem Fond und violetter Malerei
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: "Zwei Berliner Fayencevasen, zu 22,13 a,b gehörig. Achtseitig, sogenannte Becherform mit profiliertem Mittelstück, oben ausladend. Bemalung wie 22,13. Eine Vase ist schief. Mit türkisblauem Grund. Violett bemalt." Die Flötenvase ist, ebenso wie die dazugehörige Flötenvase, Inv. Nr. 1922,14 b, und die dazugehörige Deckelvase, Inv. Nr. 1922,13 a,b, seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Achtseitige Flötenvase mit türkisblauem Fond und violetter Malerei
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: "Zwei Berliner Fayencevasen, zu 22,13 a,b gehörig. Achtseitig, sogenannte Becherform mit profiliertem Mittelstück, oben ausladend. Bemalung wie 22,13. Eine Vase ist schief. Mit türkisblauem Grund. Violett bemalt." Die Flötenvase ist, ebenso wie die dazugehörige Flötenvase, Inv. Nr. 1922,14 a, und die dazugehörige Deckelvase, Inv. Nr. 1922,13 a,b, seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Flötenvase mit Blaumalerei in achtseitiger Kelchform
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: "Fayencevase mit blauer Scharffeuermalerei. Achtkantige Flötenform mit verschiedenen Ausbauchungen. Bemalt mit Blattgirlanden auf dunkelblauem Grund. Aus diesem ausgespart oben zwei Kartuschen, in denen chinesierende Malerei in der Art des Fels- und Vogelmusters. Am Fuß ebenfalls vier kleine Reserven mit kleinem Pflanzenmuster. Masse rötlich, Glasur klar." Die Vase ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. Möglicherweise ist ein Fragment erhalten geblieben. Die eindeutige Identifizierung dieses Fragmentes ist bis hier nicht möglich. Das Pendant zu diesem Stück, Inv. Nr. 1916,12, ist erhalten geblieben. MAKR