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Objekttyp: Flachbild (Relief)
Steinurkunde (Kudurru) des Königs Marduk-apla-iddina II. über eine Landschenkung
Vorderasiatisches Museum
The stone monument commemorates legally binding that the Babylonian king Marduk-apla-iddina II. has granted royal land to a faithful servant in the seventh year of his reign. The central motif depicts the only known representation of the ruler and the beneficiary Bel-ahhe-eriba, the latter in suitably diminished scale, barefoot and with upraised hand in a gesture of respect. The men, neither of them distinguished by individual features, wear both the Babylonian robe with the typical drapery at the back. The cuneiform inscription commences with the king's praise, describes the donation and concludes with the invocation of divine punishment against any transgressor. Denoted by altogether sixteen symbols at the top gods like Marduk, Ea or Nabu had to guarantee the compliance. Stelae like this kudurru were essentially for display and usually set up in a temple where the transaction was announced and where the initial text could be studied in case of legal issues or questions of property. [Nadja Cholidis]
Amulett gegen die Dämonin Lamaschtu
Vorderasiatisches Museum
Amulett zum Schutz junger Mütter und Säuglinge vor Gefahren und Krankheiten, die mit der Dämonin Lamaschtu in Verbindung gebracht wurden.
Apotropäisches Relief mit Inschrift und Darstellung eines sechslockigen Mannes
Vorderasiatisches Museum
Die Inschrift lautet: "Komm herein, Wächter des Guten! Geh hinaus, Wächter des Bösen!"
Musikant mit Harfe
Vorderasiatisches Museum
Das obere Fragment einer Flachbild-Terrakotte zeigt das Relief einer antropomorphen Figur mit Harfe auf der linken Seite. Das ovale Gesicht, das auf der rechte Seite von einem nach außen schwingenden, schulterlangen Zopf eingerahmt wird, läßt noch eine sorgfältige Bearbeitung der Stirnlöckchen und der Augen erkennen, während andere Details des Gesichts nicht auszumachen sind. Die Arme sind angewinkelt und halten die Harfe. Weiterhin ist ein Rock zu erkennen, welcher oberhalb der Knie endet und im unteren Bereich horizontalen Borten als Dekoration aufweist.
Terrakotte einer Händefalterin
Vorderasiatisches Museum
Unbekleidete Frau, die ihre Hände über dem leicht gewölbten Bauch zusammengelegt hat. Das runde, fein gearbeitete Gesicht mit den sorgfältig modellierten Augen und dem geschlossenen Mund wird von einer mehrfach gestuften Lockenfrisur eingerahmt. Die unteren Extremitäten sind auf Kniehöhe abgebrochen.
Figur in sitzender Position
Vorderasiatisches Museum
Dieses vollständig erhaltene Flachbild zeigt im Relief eine weibliche Gewandstatuette in halbliegender Position. Die Figur trägt einen gegürteten Chiton und einen Überwurf, der locker nach vorn über das aufgestellte rechte Bein geschlagen ist. Eine spitz zulaufenden Tuckmütze mit langen Enden bedeckt die Haare.
Terrakotte einer Frau mit Kleinkind
Vorderasiatisches Museum
Weibliche Gewandstatuette mit Kind im Arm. Die kleine, sorgfältig modellierte Figur ist mit einem Chiton und einem wadenlangen Überwurf bekleidet, der über den Kopf gezogen wurde. Während die rechte Hand an die Brust faßt, ist der linke Arm um das fest in einen Tuch eingewickelte Baby gelegt.
Handgeformte weibliche Figur
Vorderasiatisches Museum
Fragment einer handgeformten, weiblichen Figur. Das Gesicht wird von einer haubenartigen Frisur oder Kopfbedeckung eingefaßt, die tief über die Stirn gezogen ist. Während die sehr große Nase aus dem Ton herausgekniffen wurde, markieren zwei aufgesetzte runde Scheiben die Augen. Die Arme sind angewinkelt und die Hände zur Brust geführt Die Finger, wie auch der Schamhügel sind durch Ritzungen gekennzeichnet. Der untere Teil der Terrakotte ist im mittleren Bereich der Oberschenkel abgebrochen.
Relief mit Darstellung des Königs Kilamuwa und seines Dieners
Vorderasiatisches Museum
Die relativ geringen Maße des Reliefs und die abgerundete Form scheiden das Denkmal deutlich von den Orthostatenplatten aus Sam'al und lassen es eher als eine Art Stele erscheinen, auch wenn der übliche Zapfen für die Aufstellung fehlt. Leider sagt der Fundort nichts über eine bestimmte Zugehörigkeit, womit die ursprüngliche Verwendung des Stückes nicht völlig klar wird. Ohne Zweifel diente es aber der bildlichen Repräsentation eines Herrschers, worüber die Darstellung selbst und die künstlerische Ausführung Auskunft geben. Dies wird gestützt durch die fast axiale Stellung der Hauptfigur, deren Anordnung dem Künstler so wichtig war, dass dadurch der Begleiter an den Rand gedrängt wird und die Proportion von Bild zu Fläche und Rahmen außer acht gelassen scheint. Auch die wahrhaft königliche Pose steht dem nicht nach, erinnert sie doch stark an die der assyrischen Könige auf vergleichbaren Kunstwerken. Nicht zuletzt gehören zu dieser erkennbar beabsichtigten Bildaussage auch der von der Bedeutung geprägte Unterschied der Körpergrößen, die zentral gelegte selbstbestimmte Aktion im Widerspruch zur eher abhängig-dienenden Haltung der Zweitfigur und die Gesamtausstattung der Dargestellten. Beide Personen erscheinen in fast gleich aufwendiger Kleidung mit Schalgewändern und reich applizierten Unterkleidern, fein gearbeiteten Sandalen sowie lotosähnlichen Blüten in den Händen. Mit grüßender Geste gibt sich so ein Herrscher des Staates von Sam'al zu erkennen, begleitet von einem Diener oder sogar seinem Sohn. Wer allerdings der bärtige Mann mit der tiaragleichen Kopfbedeckung ist, verschweigt das Bild – jede Inschrift fehlt. Ein Vergleich mit einem beschrifteten Orthostaten lässt jedoch die Wiedergabe des Fürsten Kilamuwa, aus der Mitte des 9. Jahrhunderts v. Chr. vermuten. [JM]
Beschriftetes Amulett gegen die Dämonin Lamaschtu
Vorderasiatisches Museum
Amulett zum Schutz junger Mütter und Säuglinge vor Gefahren und Krankheiten, die mit der Dämonin Lamaschtu in Verbindung gebracht wurden.
Apotropäisches Relief mit Darstellung eines sechslockigen Mannes
Vorderasiatisches Museum
Relief zur Abwehr von Unheil mit Darstellung eines sechlockigen Helden, möglicherweise des Talim. Die Inschrift auf dem rechter Arm lautet: "Geh hinaus, Wächter des Bösen!", die auf dem linken: "Komm herein, Wächter des Guten!"
Apotropäisches Relief mit Darstellung eines Stiermenschen
Vorderasiatisches Museum
Die Inschrift auf dem rechter Arm lautet: "Geh hinaus, Tod!", auf dem linken Arm steht: "Komm herein, Leben!"
Fragment von Herakles
Vorderasiatisches Museum
Oberkörperfragment einer unbekleideten männlichen Figur, die wegen der beigeordneten Keule als Herakles zu deuten ist. Das kleine Bildwerk ist durch eine sehr qualitätvolle, körperbetonte und realistische Modellierung gekennzeichnet. Das ausdrucksvolle Gesicht wird von einem gelockten Bart gerahmt.
Relieffragment mit Darstellung des Königs Barrakib und aramäischer Inschrift
Vorderasiatisches Museum