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Objekttyp: Flachrelief
Kreuzigung Christi
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
In der Mitte Christus am Kreuz zwischen den beiden Schächern. Vorn links die Gruppe der Frauen bei der ohnmächtigen Maria, rechts die würfelnden Soldaten.
Allegorie auf die Rechtsprechung
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
In der Mitte auf erhöhtem Throne sitzt ein Fürst, in der Rechten das Szepter, in der Linken eine Wage haltend. Rechts von ihm, von unten gesehen, ein Mann zum Richter sprechend, ein zweiter hinter ihm. Links vom Richter zwei Männer der Gegenpartei.
Perseus und Andromeda
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Perseus fliegt von rechts oben her auf dem Pegasus gegen das Ungeheuer. Rechts im Hintergrund die Königstochter. Vorn das Königspaar und eine Frau.
Chiron unter den Musen
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Eine Anzahl Frauen, teils aufgeschlagene Bücher, teils Musikinstrumente in den Händen, lagern links und rechts in zwei Gruppen: aus der Mitte des Hintergrundes tritt Chiton unter sie.
Christus in der Vorhölle
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
In der Mitte Christus mit einem Mantel bekleidet, in der Rechten ein Kreuz, eine Gruppe von Erzvätern anredend, die vor ihm in der Erde stehen. Rechts Eva kniend, neben ihr Adam; links vier andere Abgeschiedene, in anbetender Haltung. Oberhalb schweben zwei Dämonen.
Bildnis des Augsburger Rechtsgelehrten und Humanisten Konrad Peutinger (1465-1547)
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Die erhabene Umschrift: CHVONRADI . PEUTINGER . IVRIS CONSVLTI . AETAT . LII Es handelt sich hier um das Hauptwerk der frühen deutschen Renaissancemedaillenkunst. Es zeigt das eindrucksvolle Profil des 52 -Jährigen Humanisten, dessen bartloses Gesicht durch die große, breitflügelige Nase und das streng geschnittene, glatt herabhängende Haar bestimmt wird. Die füllige, leicht heruntergezogene Unterlippe mit der ausgeprägten Nasolabialfalte verleiht dem Gesicht ein Zug von gelassener, fast überheblicher Sicherheit, wozu auch das ruhig und konzentriert geradeaus blickende Auge beiträgt. Bemerkenswert bleibt jedoch der Verzicht auf jegliche Attribute. Weder trägt er die für seinen Stand übliche Kopfbedeckung, noch Kleidung oder Schmuck. Die nackte – all´antica – wiedergegebene Büste, weist geschickt auf Peutingers Leidenschaft für antike-römische Münzen hin. Es ist daher zu vermuten, dass die Darstellung auf eine Anregung des Dargestellten zurückgeht, wofür zumindest seine Vita spricht. Konrad Peutinger studierte in Padua und Bologna Jurisprudenz, bereiste jedoch auch Florenz und Rom, wo er mit zahlreichen Humanisten in Kontakt kam – wie u. a. Pico della Mirandola (1463-1494), Angelo Poliziano (1454-1494) oder Pomponius Laetus 1428-1498), der ihn für die Beschäftigung mit antiken Inschriften begeistern konnte. Nach Augsburg zurückgekehrt, war Konrad Peutinger zunächst Sekretär, 1497 erfolgte seine Berufung als Stadtschreiber. Sein Einfluss in dieser Stellung war enorm, nicht nur in politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen, sondern vor allem auch als Berater und Gutachter der beiden großen Augsburger Handelshäusern – der Fugger und in besonderem Maße bei den Welsern, an deren Geschäften er sogar größere Summen eigenen Kapitals investierte. Sein finanzielles Engagement erklärt sich vor allem durch seine Heirat (27. Dezember 1499) mit der vermögenden wie hochgebildeten, erst achtzehnjährigen Margarete Welser (1481-1552), die Tochter Anton Welsers I. (1491-1518) und ältere Schwester Bartholomäus Welsers V. Darüber hinaus gehörte Peutinger zu den engsten Vertrauten Kaiser Maximilians I., der in allen politischen, aber auch künstlerischen und wissenschaftlichen Belangen seinem Rat folgte. Somit war auch sein Einfluss an den meisten Werken zu dessen Ruhm – wie u. a. der „Theuerdank“ oder sein Grabmal in Innsbruck prägend. Bezeichnend für das enge Verhältnis zum Habsburgerkaiser gehört auch seine 1504 begonnene, jedoch unvollendet gebliebene humanistisch-historische Arbeit: „Vitae Imperatorum, Augustorum…“, die dem Leben seines Souveräns gewidmet werden sollte.
Hans Burgkmair d. Ä. (1473-1531)
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Zwischen zwei erhöhten Rändern, die vertieft geschnittene Umschrift: S . CAES . MAIESTAT . PICTVRIS . IOANN . BVURGKMAIR . AVGVSTANI: des heiligen Kaisers Majestät Maler Johann Burgkmair aus Augsburg) In zweiter Zeile, im Feld vertieft: ANNO M.D.XVIII.AETAT./SVE.XLIII (Im Jahre 1518, in seinem 44. Lebensjahr) Das Bildnismedaillon zeigt den Augsburger Maler und Zeichner Hans Burgkmair d. Ä. (1473-1531) im Profil nach links. Der Brustabschnitt ist dem Betrachter jedoch leicht zugewandt, womit eine gerade vollzogene Kopfwendung angedeutet wird. Seine markante Physiognomie zeichnet sich vor allem durch die hohe Stirn, die gerade Nase sowie durch die fein herausmodellierten wangenknochen aus. Über dem kurz geschnittenen Haar trägt der Dargestellte auf dem Hinterkopf eine netzartige, aus seidenbändern bestehende sogenannte Augsburger Haube, die ihn als Bürger ausweist. Hans Burgkmair d. Ä. gilt neben Hans Hollbein d. J. (1497/98-1543) als Wegbereiter der Renaissance, nicht allein als Maler, sondern auch als Zeichner für den Holzschnitt. Nachdem er in der Werkstatt seines Vaters Thoman Burgkmair (1444-1523) die Grundlagen der Malerei erlernt hatte, absolvierte er von 1488 bis 1490 seine Lehrzeit bei Martin Schongauer (1445/1450-1491) in Colmar, der ihn nachhaltig beeinflusste. ab 1490 ist er für mehrere Jahre in Augsburg tätig, wo er u.a. für den Drucker Erhard Ratdolt als Reißer für den Holzschnitt arbeitete. 1498 wird er dort in der Malerzunft aufgenommen und erhält zahlreiche Aufträge. Auf dem Augsburger Reichstag von 1500 lernte er durch die Vermittlung Konrad Peutingers den deutschen König und späteren Kaiser Maximilian I. kennen, was für seinen weiteren beruflichen Werdegang entscheidend wird. Ab 1508 entstehen in seinem Auftrag zahlreiche graphische Werke: 1512 die genealogie des Kaisers mit 92 Holzschnitten, ab 1516 der "Triumphzug Kaiser Maximilians" und 1517 der "Theuerdank", dem Burgkmair 14 Holzschnitte beisteuerte. Seine werke zeichnen sich vor allem durch italienische Renaissance-Motive aus, die er während einer Reise in den Süden kennenlernte und die ihn nachhaltig beeinflussten. Das hier vorgestellte Bildnismedaillon Hans Burgkmairs d. Ä. gehört zu einer Serie von Portraits bekannter Persönlichkeiten, die der Augsburger Bildschnitzer und Medailleur Hans schwarz 1518 während des Augsburger Reichstages schuf. Diese beichnen den Beginn der deutschen Portraitmedaille.
Jupiter mit einer Frau und Cupido
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Jupiter sitzt auf dem Rücken seines Adlers. Seine Linke umarmt die unbekleidet neben ihm stehende Frau. Rechts der Szene sitzt auf einer Säule ein Cupido; darunter in erhabener Schrift: CVPIDVS.
Christus von Engeln und Aposteln umgeben
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Das Relief zeigt eine mehrschichtige Komposition. Im mittleren, höchsten Streifen nimmt der jugendliche Christus (mit Kreuznimbus) in Halbfigur die Mitte ein. Er trägt Ärmeltunika und Mantel, der nur den rechten Arm freiläßt. Die Rechte hat er vor der Brust erhoben, im linken Arm hält er ein Buch. Die Beischrift IC XC benennt ihn als Jesus Christus. Er wird auf der einen Seite flankiert von der Halbfigur des bärtigen, mit Nimbus versehenen Bartholomaeus, der durch die Beischrift S BTOLOM identifiziert wird. Er hält ein Buch im linken Arm und hat die Rechte erhoben. Auf der anderen Seite Christi erscheint die Halbfigur des jugendlich dargestellten Marcus mit der Beischrift MARCVO, in gleicher Kleidung und im Gegensinne entsprechender Haltung wie Bartholomäus. Im unteren Streifen, ebenfalls durch Beischriften identifiziert, aber kleiner wiedergegeben, erscheinen die Halbfiguren der Heiligen Franziskus, Jakobus und Petrus.Den oberen Bildstreifen nehmen die Halbfiguren zweier mit Nimbus versehener Engel ein, die jeweils ein Lilienszepter in der einen und eine Kugel auf der anderen Hand tragen. Das Medaillon wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.