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Objekttyp: Flasche (Gefäß)
Museum für Islamische Kunst
Formgeblasene Flasche aus dunkelblauem Glas mit weißer Email- und Goldbemalung. Die viereckige Flasche ist auf allen Seiten mit gleichen weißen Stauden aus einer Art Fächerblumen bemalt und mit Gold gemalten Rahmen eingefasst. Der Hals ist gestaucht und mit Gold bemalt; darüber und auf der Schulter finden sich weitere weiße Blumen und Palmetten. Der Boden ist etwas hochgewölbt und zeigt die diagonale Naht der dreieckigen Form, in die die Flasche ursprünglich geblasen wurde. Setzte man die beiden dreieckigen Flaschenhälften zusammen, verliefen die Nähte über die Ecken des Gefäßes und konnten durch die Goldbemalung aus Punkten und Streifen leicht kaschiert werden. Gefäße dieser Art waren wohl mit kostbarem Inhalt wie Parfüm gefüllt und wurden in Reiseparfümerien aufbewahrt. Die Form der Flasche imitiert europäische Ginflaschen (aus den Niederlanden), die häufig undekoriert nach Indien geliefert wurden. Meist wurden die Flaschen erst dort mit der Bemalung versehen. Hier allerdings gehen auch die Blütenstauden auf europäische Vorbilder zurück.
Museum für Islamische Kunst
Frei geblasene Flasche aus transparentem farblosem Glas. Über einem breiten Ringfuß erhebt sich ein Körper mit flachem Boden, der zum Hals steil zuläuft. Über der Schulter sitzt ein schmaler, sich leicht weitender Hals auf. Der Boden ist hochgestochen.
Museum für Islamische Kunst
Kleine, schwere Flasche mit kugeligem Körper aus farblosem Glas; grob abgearbeitete Heftnarbe. Leicht konisch zulaufender Hals mit trichterförmig verbreitertem Rand, dessen Lippe zugeschliffen wurde. Das Gefäß ist wohl aus zwei separat gearbeiteten Teilen zusammengesetzt worden, die in unterschiedlichen Techniken dekoriert wurden: Während das Muster des unteren Gefäßteils mit einem Formeisen eingestempelt wurde, könnte das des Schulterfrieses eingezwickt worden sein. Der Dekor im unteren Bereich besteht aus sechs konzentrischen Ringpaaren um einen spitzen kleinen Buckel. Diese Flasche zeichnet sich besonders durch das farblose klare Glas und die sorgfältige Ausführung des Halses und des breiten Randes aus. Parallelstücke aus Ägypten sind gewöhnlich aus einem grünlichen Glas hergestellt, sodass eine iranisch-irakische Provenienz in Frage kommt.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Flasche aus farblosem, stark irisiertem Glas; flache Fußplatte mit kleiner Vertiefung. Auf der Wandung sechs plastische Kreise mit zentralen Buckeln.
Museum für Islamische Kunst
Kleine intakte Flasche mit kugeligem Körper aus manganrotem Glas; die Schlieren erscheinen spiralig von rechts unten nach links oben. Dicklicher konischer Hals mit napfartig verbreiterter Mündung mit glattem Rand; am Boden Reste der abgearbeiteten Heftnarbe. Über horizontalen Rippen erscheint ein Muster aus konzentrischen Kreisen mit einem Buckel im Zentrum, und vertikalen Ovalen, deren oberer Abschluss nicht mehr deutlich zu erkennen ist. Kleinere Flaschen dieses Typs wurden in der gesamten Region zwischen Ägypten und Iran hergestellt. Sehr häufig sind kreisförmige Muster, die formgeblasen, geschnitten, geschliffen oder mit Stempel- und Zwicktechniken gefertigt wurden. Auch die Form des napfartig verbreiterten Randes und des dicklichen Halses ist weit verbreitet und findet sich sowohl in Ägypten als auch im Irak. Der formgeblasene Dekor ist charakteristisch für verschiedene Glasformen in Ägypten; er findet sich nur selten in anderen Regionen.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Flasche mit kugeligem Körper aus grünem Glas; auf der Wandung Doppelkreise, darüber tief eingedrückte vertikale Rippen, die mit einer Punktreihe abschließen. Breiter Hals; am Boden vier konzentrische Kreise und die Heftnarbe.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Flasche mit zylindrischem Körper aus grünem Glas; auf der Wandung Doppelkreise, darüber tief eingedrückte vertikale Rippen, die mit einer Punktreihe abschließen. Schmaler Hals mit einem breiten tellerförmigem Rand; am Boden vier konzentrische Kreise und eine grobe Heftnarbe.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Flasche mit kugeligem Körper aus farblosem Glas mit manganfarbenen Schlieren; der Dekor besteht aus konzentrischen Ringen um einen Buckel; darüber eine horizontale Reihe von quadratischen Vertiefungen.
Museum für Islamische Kunst
Kleine schwere Flasche aus hellgrünem Glas mit kugeligem Körper und breitem Hals; auf dem Körper ein Kreismuster, darüber tief eingedrückte schmale Ovale; am Boden Reste der Heftnarbe.
Museum für Islamische Kunst
Flasche mit gestempeltem oder gezwicktem Dekor aus farblosem Glas, mit langem zylindrischem Hals. Am flachen Boden eine grobe, schlecht abgearbeitete Heftnarbe. Der Hals und die obere Körperpartie wurden separat gefertigt und an der Nahtstelle an den unteren Teil angeschmolzen. Verziert ist die Flasche mit einer umlaufenden Doppelreihe von oben acht, unten neun versetzten, sich teilweise überschneidenden Ringen mit einem Buckel in der Mitte; auf der Schulter befindet sich eine Reihe von neun kleinen Noppen. Die Flasche, die vielleicht für Duftöl oder flüssige Schminke genutzt wurde, besitzt durch die starke Irisierung auf der äußeren Glasschicht einen besonderen Glanz, der allein durch die Bodenlagerung hervorgerufen wurde. Zeitweise wurden Gläser gerade wegen dieses Glanzes, der eigentlich aus einem Zerstörungsprozess resultiert, gesammelt.
Museum für Islamische Kunst
Freigeblasene Flasche aus dickem und schwerem grünem Glas mit geschliffenem Dekor. Der kugelförmige Körper ist mit zwei Friesen verziert: der untere zeigt eine Art Flechtband, der obere Rauten, die von kurzen und längeren Strichen gerahmt werden. Von der Schulter zum konisch zulaufenden Hals findet sich eine Art Sternmuster; der Hals selbst ist mit zwei Zickzackfriesen verziert, zwischen denen schmale vertikale Striche verlaufen. Der Rand fehlt; am Boden eine abgearbeitete Heftnarbe.
Museum für Islamische Kunst
Frei geblasene Flasche aus leicht gelblichem Glas mit geschnittenem und geschliffenem Dekor auf dem Körper und dem Hals. Der kugelförmige Körper ist mit verschiedenen Ranken verziert, die in herzförmigen Blättern enden. Oben und unten begrenzen schmale Stege diesen Fries. Der lange zylindrische Hals ist über der Schulter in rechteckige Felder geschliffen; darüber ist ein von zwei Stegen eingefasster Rankenfries. Der Boden ist glatt und ohne Heftnarbe.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Flasche aus farblosem Glas mit kugelförmigem Körper und geschliffenem Dekor. Der Bauch ist auf vier Seiten durch geschliffene konzentrische Kreise verziert, jeweils mit einer Noppe im Zentrum. Der Hals ist längs in sechs Felder geschliffen; am Boden der Rest der abgearbeiteten Heftnarbe.
Museum für Islamische Kunst
Frei geblasene Flasche aus farblosem Glas mit geschliffenem Dekor. Der eiförmige Körper ist mit einem Fries aus Blattranken und auf der Spitze stehenden Quadraten verziert; oben wird der Fries von einem schmalen Band aus x-förmigen Mustern eingefasst, unten von einer einfachen Linie. Der lange Hals ist fast vollständig ergänzt. Der Boden ist glatt und ohne Heftnarbe.
Museum für Islamische Kunst
Frei geblasene Flasche aus farblosem Glas mit geschliffenem Dekor. Der kugelförmige Körper ist mit einem Fries aus abwechselnd drei Ranken und drei Rauten verziert, der von je zwei Doppelrillen eingefasst wird. Der lange zylindrische Hals ist über der Schulter in sechs rechteckige und darüber in sechs rhombenförmige Felder geschliffen. Im Boden ist ein Ring eingeschliffen.
Museum für Islamische Kunst
Zylindrische kleine Flasche aus hellgrünem Glas; der Körper ist durch zwei horizontale Reihen von Ovalen verziert, die zur Schulter hin mit einer Punktreihe abschließen; am Boden eine Heftnarbe.
Museum für Islamische Kunst
Kleine formgeblasene Flasche aus transparentem grünem Glas, irisierend. Auf einem hohen zylindrischen Körper sitzt ein trichterförmiger Hals auf. Die Wandung weist 12 breite Kanneluren auf. Am Boden findet sich eine Heftnarbe.
Museum für Islamische Kunst
Kleine, konisch zulaufende Flasche aus manganrotem Glas; der Hals ist zu zwei Wülsten gestaucht. Der Dekor des Körpers besteht aus Reihen versetzter Punkte. Grobe Heftnarbe.
Museum für Islamische Kunst
Frei geblasene Flasche aus farblosem Glas mit farblosen und blauen Applikationen. An eine kugelförmige Flasche mit kurzem, weitem Hals wurden farblose und blaue Glasfäden so angeschmolzen, dass sie eine Kamelfigur bilden, die die Flasche als Last auf dem Rücken zu tragen scheint. Derartige Gefäße waren in der frühislamischen Zeit sehr beliebt; sie dienten wohl der Aufbewahrung von Parfüms oder Ölen.
Museum für Islamische Kunst
Schmale zylindrische Flasche aus blauem Glas mit trichterförmigem Hals und grober Heftnarbe, die nicht abgearbeitet ist. Der Dekor besteht aus plastischen, von rechts oben nach links unten verlaufenden spiraligen Rippen. Dieser spiralige Dekor scheint auf der Rückseite gegenläufig durch. Identische Flaschen sind vor allem aus Ägypten in großer Anzahl bekannt. Vermutlich dienten solche Fläschchen zum Transport und zur Aufbewahrung von kostbaren Flüssigkeiten wie Parfüm- oder Salbölen, da das Fassungsvermögen nur etwa 70 ml betrug.
Museum für Islamische Kunst
Frei geblasene Flasche aus farblosem (?) Glas mit Applikationen. Die sehr leichte, kugelförmige Flasche ist am Bauch mit vier Glasflächen bedeckt, die zu Dreiecken ausgezogen wurden. Um den Hals liegt ein Glasfaden in unregelmäßigem Zickzackmuster. Die Flasche hat einen kurzen weiten Hals. Am Boden mit Standring ist die abgearbeitete Heftnarbe zu erkennen.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Flasche aus manganrotem Glas. Die Flasche und die dazugehörige dreiteilige Model I. 1995.6.2 waren Bestandteil experimenteller Archäologie zur antiken Glastechnologie und wurden 1995 von einem Glasbläser in Damaskus (Syrien) angefertigt.
Museum für Islamische Kunst
Kleine formgeblasene Flasche aus farblosem Glas mit kugelförmigem Körper, kurzem Hals und erweitertem, nach innen umgeschlagenem Rand. Über den Körper verläuft ein Rippenmuster.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Flasche aus farblosem Glas, deren zylindrischer Hals fehlt. Der Dekor des Körpers besteht aus acht vertikalen Feldern, in die jeweils zwei übereinander gestellte, herzförmige Motive eingeschrieben sind. Am Boden ein Adler mit ausgebreiteten Flügeln in einem Kreis.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Flasche aus dickem grünlichem Glas mit kugelförmigem Körper und zylindrischem Hals; der Körper ist gerippt, der Hals ist unter dem Rand zu einem Wulst gestaucht. Der Boden läuft spitz zu und ist grob abgekniffen.
Museum für Islamische Kunst
Intakte Flasche mit flach gedrücktem Körper aus hellgrünem Glas; kurzer schmaler Hals mit tellerförmigem Rand. Das Gefäß ist mit einem weiten Bienenwabendekor verziert.
Museum für Islamische Kunst
Intakte kleine Flasche aus leicht gelblichem Glas mit bauchigem Körper; Boden hochgestochen; grobe Heftnarbe. Das Gefäß ist mit vertikalem Rippen verziert, die auf der Schulter besonders plastisch erscheinen.
Museum für Islamische Kunst
Flasche mit bauchigem Körper aus blauem, stark irisiertem Glas. Der Bienenwabendekor ist schwach und kaum erkennbar; eine größere Fehlstelle.
Museum für Islamische Kunst
Glockenförmige, frei geblasene Flasche aus farblosem Glas mit geschnittenem und geschliffenem Dekor. Am Körper sind neun ovale Felder herausgeschliffen. Dieser Fries wird oben und unten von schmalen Borten aus schrägen Strichen eingefasst. Der Hals ist längs in sieben Felder geschliffen; am Boden ist der Rest der Heftnarbe sorgfältig abgeschliffen.
Museum für Islamische Kunst
Schwere Flasche aus farblosem Glas mit geschnittenem Dekor am Hals: Dieser ist längs in sechs Felder geschnitten. Der Boden wurde wohl auf einer sandigen Fläche geglättet, wie körnige Spuren auf der Unterseite zeigen. Dort auch Reste der abgearbeiteten Heftnarbe. Die Flasche soll angeblich aus Südrussland stammen.