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Objekttyp: Fliese (Baukeramik)
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese mit weißer, schwarzer und blauer Bemalung unter transparenter Glasur. Dargestellt ist ein doppelköpfiger Adler in heraldischer Pose mit ausgebreiteten Schwingen, der die gesamte Fläche der Fliese einnimmt. Sein Körper ist frontal wiedergegeben, seine beiden Köpfe seitlich. Zwischen diesen erscheint eine Blüte. Auf der Oberfläche sind mehrere, beim Brennen entstandene Fehlstellen erkennbar; eine Ecke fehlt.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen. Die reliefierte Darstellung zeigt eine Reiterszene
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Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen. Die reliefierte Darstellung zeigt eine geflügelte Wildkatze, die einer Sphinx hinterherläuft. Oberhalb verläuft eine Bordüre mit Blütenmotiven. Vergleichbar mit I.13/62
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Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen. Die reliefierte Darstellung zeigt eine Wildkatze, die eine Gazelle jagt. Oberhalb verläuft eine Bordüre mit Blütenmotiven.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen. Die reliefierte Darstellung zeigt zwei Reiter, die eine Wildkatze jagen.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen. Die reliefierte Darstellung zeigt eine geflügelte Wildkatze, die einer Sphinx hinterherläuft. Oberhalb verläuft eine Bordüre mit Blütenmotiven. Vergleichbar mit I.3905c
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese mit opaker türkisfarbener Glasur überzogen. Der reliefierte Dekor zeigt ein geometrisches Muster, das aus Oktagonen besteht, durch das sich ein Endlosmuster aus Ranken mit Mohnkapseln fädelt.
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Rechteckige Fensterfliese aus Quarzfritte. Das Fenster ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen und in Form eines achtstrahligen Sterns durchbrochen. Die vier Eckfelder sind jeweils mit einer Lilienblüte dekoriert, die von zwei sich gegenüber stehenden Vögeln flankiert wird. Vergleichbar mit I. 16/67
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fensterfliese aus Quarzfritte. Das Fenster ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen und in Form eines achtstrahligen Sterns durchbrochen. Die vier Eckfelder sind jeweils mit einer Lilienblüte dekoriert, die von zwei sich gegenüber stehenden Vögeln flankiert wird. Vergleichbar mit I. 29/66
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Schmale längliche Fliese mit Tulpen- und Blütenranken sowie einer blauen Ranke. Zum selben Fries gehört wohl die größere Fliese 1877,523.
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Quadratische Fliese mit einer Bordüre aus stilisierten großen Blüten auf weißem Grund. Den unteren Abschluss bildet ein Mäandermuster. Die Fliese soll aus der Eyüp Sultan Moschee in Istanbul stammen.
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Rechteckige Fliese mit Blütenranken auf weißem Grund. Durch einen erhaben geformten Steg mit Pfeilmuster ist ein rotgrundiges Feld getrennt, aus dem weiße Ranken mit blauen gerollten Details ausgespart sind.
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Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die reliefierte Darstellung zeigt eine Jagdszene. Zwischen zwei nach links galoppierenden Reitern ist ein Reh abgebildet. Beide Reiter sind mit einem Nimbus versehen. Der rechte Jäger hält in seiner rechten Hand die Zügel und in seiner Linken ein Schwert, während der sich nach rückwärts wendende, linke Reiter Pfeil und Bogen in seinen Händen hält und auf das Reh zielt. Umgeben sind die Reiter von verschiedenen Arten von Blüten und Blättern. Entlang des oberen und unteren Randes verläuft eine schmale Borte, die mit sich wiederholenden Blütenmotiven verziert ist. Die Fliese war Teil eines Frieses, der die Innenwände von Palästen und monumentalen Bauten schmückte.
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Hochkantige rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die reliefierte Darstellung zeigt zwei ineinander verschachtelte Gebetsnischen mit Spitzbogen. Jeder Bogen ruht auf zwei Kapitellen und Pfeilern. Im Nischenfeld der inneren Gebetsnische ist eine hängende Moscheeampel abgebildet von vegetabilen Motiven umgeben. Entlang des Spitzbogens der Außennische verläuft eine Inschrift und entlang der Pfeiler Flechtbänder. Die Darstellung wird von einer Inschrift umrahmt, in der ein Vers aus der Sure 3 des Korans erwähnt wird. Die Fliese war entweder Teil einer Gebetsnische, die aus einer Moschee stammt, oder eines Sarkophags.
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Rechteckige Fliese aus Quarzfritte, reliefiert durch Modelprägung. Im Zentrum ist eine Gebetsnische fargestellt, die von zwei Säulen flankiert und durch eine Muschelkonche hervorgehoben ist. Oberhalb der Konche verläuft eine Inschriftenzeile. Innerhalb der Nische ist eine Moscheeampel zu erkennen. Die Darstellung mitsamt Inschrift wird von einer weiteren Inschrift umrahmt.
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Rechteckige Fliese einer Bordüre. Zwischen zwei schmalen türkisfarbenen Streifen sind sich überlagernde florale und vegetabile Ranken sowie rote Wolkenbänder in einer geschweiften Kartusche angeordnet.
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Fragment einer Fliese mit floralem Dekor. Erhalten haben sich Blattkompositionen auf grünem Grund.
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Rechteckige Fliese aus einem Paneel oder einer Bordüre. Große Ranken aus Nelken, Wolkenbändern und verschiedenen Blattformen sind auf blauem Grund angeordnet. Eine Außenkante ist mit einem kleinen blauen Zinnenfries verziert.
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Quadratische kleine Fliese aus einem Paneel. Große, sich überschneidende Ranken aus Phantasieblüten, Tulpen und Wolkenbändern sind auf blauem Grund angeordnet. Eine abgeschrägte Kante ist mit kleinen roten Dreiecken und blauen Kreisen auf weißem Grund verziert.
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Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen. Die reliefierte Darstellung zeigt zwei Reiter, die eine Wildkatze jagen.
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Große rechteckige Fliese die wahrscheinlich zu einem Grabmal gehörte. Die reliefierte Fliese zeigt eine Nische mit kleeblattförmigen Bogen, die mit einer ursprünglich vergoldeten Inschrift versehen ist, in der die Sure 112 (al-ichlas) erwähnt wird. Eine reliefierte, rot-konturierte Blattranke erstreckt sich über das Nischenfeld, während eine filigrane weiße Ranke den Hintergrund verziert. Die Nische ist von einer Inschriftenbordüre umrahmt. In den Zwickeln sind ebenfalls Blattranken zu erkennen.
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Hochrechteckige Fliese aus Quarzfritte. Der reliefierte Dekor zeigt eine spitzbogige Nische, die durch eine Lüsterinschrift auf weißem Grund umrahmt ist. In der Inschrift wird der Name des Erbauers genannt: Sultan Abu al-Muzaffar Sultan Abu Saʿid Bahadur Chan. Der Name des Schreibers Nusra wird ebenfalls erwähnt. Das Nischenfeld ist mit einer kobaltblauen, reliefierten Blumenranke, die aus einer Vase entsteht geschmückt. Sie hebt sich von einem lüsterbemalten Grund ab, der mit weiß ausgesparten Blüten dekoriert ist. Die Zwickel sind jeweils mit verschiedenen Blüten verziert. Der Bau aus dem die Fliese stammt ist unbekannt; bei dem Bauherrn handelt es sich um den Timuridenherrscher Abu Saʿid. Er bestieg 1451 den Thron in Samarkand und herrschte über weite Teile Mittelasiens, Chorasan (Iran) und Afghanistan.
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Annähernd quadratische Eckfliese eines größeren Paneels. Das Mittelfeld mit aubergine-farbenen Zweigen wird von blauen, weißen und roten Blüten- und Blattranken auf grünem Grund gerahmt.
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Kleine rautenförmige Fliese mit einfacher geometrischer Bemalung. Vgl. I. 6/68 i – k.
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Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die reliefierte Darstellung zeigt einen nach links galoppierenden Reiter auf einem blauen Pferd. Der Hintergrund ist mit einer Lüsterbemalung aus Ranken und Blüten verziert. Die erhöhte dreigeteilte Kopfbedeckung weist auf einen Fürsten hin. Er hält eine Art Stab in seiner rechten Hand und ein blau gerahmter Nimbus umgibt den Kopf. Es handelt sich bei der Darstellung wohl um eine Szene aus dem Schahname, dem Buch der Könige, der eine wichtige Rolle unter den Herrschern im persischen Raum spielte. Oberhalb der Darstellung verläuft eine ebenfalls reliefierte Schriftborte. Die Fliese war Teil eines größeren Fliesenfeldes, wie sie die Innenwände von Palästen schmückten.
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Rechteckige Fliese aus Quarzfritte, reliefiert durch Modelprägung und Teil einer Gebetsnische aus einer Moschee. Das Nischenfeld ist mit einem lüsterbemalten Rankendekor bedeckt, der von einem spitzbogigen Rahmen mit Wellenranken umfasst ist. Jeder Zwickel ist mit einer Palmette versehen. Die ganze Komposition wird durch ein Flechtband umrahmt.
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Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die reliefierte Darstellung zeigt ein nach links galoppierendes Paar auf einem türkisfarbenen Kamel, von Tieren und Pflanzen umgeben, auf einem, mit Ranken und Blumen lüsterbemalten Grund. Es handelt sich um eine Szene aus Firdausis Schahname, dem Buch der Könige, in der die Geschichte des sasanidischen Königs Bahram Gur und seiner Geliebten Azadeh erzählt wird. Azadeh sitzt hinter Bahram Gur auf einem Kamel und spielt Harfe, während Bahram Gur mit Pfeil und Bogen ein Reh jagt. Die Fliese war Teil eines größeren Fliesenfeldes, wie sie die Innenwände von Palästen schmückten.
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Ovale Fliese mit figürlichem und floralem Dekor. Im Spiegel ist eine Komposition aus drei großen rosa Pfingstrosenblüten wiedergegeben, um die herum drei Vögel und weitere Blüten und arrangiert sind. Eine Wellenranke mit Blüten ziert den Rahmen.
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Nischenförmige Fliese mit floraler Bemalung auf dunkelblauem Grund. Der Rand und das Zentrum der Fliese sind in türkisfarbener Farbe betont. Die Fliese soll von der Hauptkuppel der Großen Moschee in Hala, Pakistan stammen.