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Objekttyp: Fliese (Fliesenfeld)
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese. Ausgehend von einem zentralen Stern gliedern helle Flechtbänder die Fliese in weitere polygonale Flächen.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese, die Teil eines größeren Fliesenfeldes war. Im Zentrum der Fliese ist eine zentrale Blüte wiedergegeben, die von einem Kreis, gefüllt mit Blattwerk, umfangen wird. In den Ecken ist eine dreieckige Dekorfläche eingelassen, die mit weiteren anschließenden Fliesen auf Eck stehende Quadrate bildeten.
Museum für Islamische Kunst
Fliese mit einer Darstellung des heiligen Bezirkes in Mekka, dem wichtigsten Heiligtum im Islam und Ziel der jährlichen Pilgerfahrt. In einem rechteckigen, von weißen Zinnen besetzten Feld ist das schwarze würfelförmige Gebäude der Kaʿba wiedergegeben, umrundet von einer niedrigen weißen Mauer, und weitere Gebäude der Anlage wie der Minbar (Predigtkanzel) und Minarette. Am rechten Rand ist der Zamzam-Brunnen zu erkennen, auf dessen Wasser vielleicht die zahlreichen blauen Krüge verweisen. Den oberen Rand nehmen zwei Zeilen mit Versen aus der 3. Sure des Korans ein, die sich auf Mekka und die Pilgerfahrt beziehen. Das Datum nennt das Jahr 1073 der Hidschra (1662-3). Unten schließt ein Flechtband die Darstellung ab. Fliesen mit den Darstellungen der Hauptheiligtümer in Mekka und Medina (vgl. 1891,145) erfreuten sich unter den Osmanen großer Beliebtheit; es gab einzelne Fliesen oder größere, aus mehreren Fliesen zusammengesetzte Paneele.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese eines Fliesenfeldes mit blauer, auberginefarbener und grüner Bemalung. Der weiße Grund ist mit Weinranken, –blättern, Trauben und kleinen blauen Blüten bedeckt. Darüber liegen versetzt angeordnete mandelförmige Ornamente aus breiten türkisfarbenen Streifen, verbunden mit blütengefüllten Rosetten. Vgl. die sehr ähnlichen Fliesen 1884,882, 1884,883 und 1884,884.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische große Fliese mit Bemalung. Der blaue Grund ist mit Weinranken, -blättern, Trauben und Tulpen bedeckt. Darüber liegen versetzt angeordnete mandelförmige Ornamente aus breiten grünen Streifen, verbunden mit blütengefüllten Rosetten. Vgl. die sehr ähnlichen Fliesen 1884,883, 1884,884 und 1884,876.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Eckfliese mit einem Dekor aus breiten Stängeln, Blättern und Ranken auf weißem Grund. Ein türkisfarbener Streifen begrenzt das Bildfeld; darauf folgt außen ein Rankenfries aus abwechselnd Blüten und Fiederblättern (saz-Blätter) auf blauem Grund.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese mit dichtem Dekor auf weißem Grund; erkennbar sind verschiedene Blätter- und Blütenranken sowie Trauben. An einer Seite wird das Bildfeld von einer ovalen Blütenborte auf blauem Grund begrenzt. Den unteren Abschluss bildet eine Bordüre mit einem einfachen stilisierten Zinnenfries.
Museum für Islamische Kunst
Fliese mit einem Dekor aus großen und kleinen grünen Wolkenbändern auf weißem Grund. Eine Seite der Fliese ist abgeschrägt, was auf die Verkleidung einer Nische oder eines Fensters deutet.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer rechteckigen Fliese mit Rankendekor auf blauem Grund. Erkennbar sind große Mohnkapseln.
Museum für Islamische Kunst
Hexagonale Fliese mit dem Chintamani-Motiv, das aus drei Kugeln zwischen zwei gewellten Streifen besteht, die als Wolkenbänder oder Tigerstreifen gedeutet werden. Dazwischen sind einfache Punkte gesetzt.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese aus einem größeren Fliesenfeld, das rot gezeichnete Kelchblüten in versetzter Reihung enthält, in denen Blumenstauden sind (Tulpen, Nelken und andere). Die Fliese zeigt rechts eine halbe solche Kelchblüte und links die Ansätze zweier weiterer. Dazwischen erscheinen aufsteigende Ranken mit verschiedenen Blüten. Die Fliesen 1889,180 a und c gehören zum selben Paneel.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese mit stilisierten Blättern und Blüten. Die Fliese gehört zu Fliesenfeldern, wie sie in einem Audienzsaal des Topkapı Palastes zu finden sind. Der Dekor des Paneels ergibt ein Rautenmuster aus vegetabilen Elementen auf blauem Grund. Der Dekor ist in der cuerda seca Technik gearbeitet, bei der Begrenzungslinien aus Manganoxid, gemischt mit öligen Substanzen, das Ineinanderlaufen der Glasuren verhindern sollen.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese mit drei Musterstreifen: außen verläuft eine Borte aus weißen Flechtranken mit Nelken, Päonien und Fiederblättern auf blauem Grund, die durch ein Flechtband vom größeren Paneel getrennt ist. Darunter erscheinen blaue und türkisfarbene Flechtranken auf weißem Grund.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese aus einem größeren Fliesenfeld. Mehrere Blumenranken sind mit großen Phantasieblüten, kleinen Knospen und Fiederblättern besetzt. Oben und unten begrenzen türkisfarbene Streifen den Dekor. Vgl. die Fliese 1889,179.
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Schmale rechteckige Fliese aus einem größeren Fliesenfeld. Begrenzt von einer Borte mit stilisierten blauen Blättern zwischen roten Streifen sind Blumenranken mit Nelken und Veilchen zu erkennen.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese aus einem größeren Paneel. Zwei Blumenranken sind mit großen Phantasieblüten und Fiederblättern (saz-Blätter) besetzt. Auf beiden Seiten begrenzen rote Streifen den Dekor.
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Quadratische Fliese aus einem größeren Fliesenfeld. Mehrere Blumen- und Blätterranken sind mit großen Phantasieblüten, kleinen Knospen und Fiederblättern besetzt. Oben und unten begrenzen türkisfarbene Streifen den Dekor. Vgl. die Fliese 1889,178.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese eines Fliesenfeldes mit blauer und grüner Bemalung. Der weiße Grund ist mit einem dichten System aus Blätter- und Blütenranken bedeckt, die um achtblättrige Rosetten angeordnet sind. Vgl. die ähnliche Fliese I. 7450.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese eines Fliesenfeldes. Erhalten sind Reste einer weißgrundigen Bordüre und des blaugrundigen Innenfelds. Beide Felder sind mit floralem Dekor gefüllt. Nach Angaben des Vorbesitzers wurde das Stück bei der Grabkuppel des Scheich Zayd in Isfahan gefunden. Der Dekor ist in der cuerda seca Technik gearbeitet, bei der Begrenzungslinien aus Manganoxid, gemischt mit öligen Substanzen, das Ineinanderlaufen der Glasuren verhindern soll.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese eines floralen Fliesenfeldes. Zwischen zwei sich überlagernde Rankensysteme mit abgehenden Blättern sind Kompositblüten gestellt. Der Dekor ist in der cuerda seca Technik gearbeitet, bei der Begrenzungslinien aus Manganoxid, gemischt mit öligen Substanzen, das Ineinanderlaufen der Glasuren verhindern soll.
Museum für Islamische Kunst
Aus zwei Teilen zusammengesetzte rechteckige Fliese aus einem Paneel. Spitzovale blaue Kartuschen umfassen Blütenstauden mit Tulpen, Nelken und kleine Knospen auf weißem Grund. Die Kartuschen sind in versetzten Reihen angeordnet. Dazu gehört die Fliese 1877,512 b.
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Quadratische Fliese aus einem Paneel. Phantasieblüten und Fiederblätter sind in zarten Flechtranken auf weißem Grund versetzt angeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese aus einem Paneel. In einem rot konturierten Vielpass sind sechs Blüten als Wirbel um eine zentrale Blüte auf weißem Grund angeordnet. In den Zwickeln erscheinen Blüten- und Blätterranken auf grünem Grund. Die Fliese soll von der Türbe (Mausoleum) der Haseki Hürrem Sultan, auch bekannt als Roxelane, stammen, die zwischen 1554-1559 geplant wurde.
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Quadratische Fliese aus einem Paneel. Gleichförmige Blüten sind in vertikalen und horizontalen Reihen auf weißem Grund angeordnet. Sie sind von wirbelförmigen zarten Ranken mit Fiederblättern umgeben.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese aus einem Paneel. Spitzovale blaue Kartuschen umfassen Blütenstauden mit Tulpen, Nelken und kleine Knospen auf weißem Grund. Die Kartuschen sind in versetzten Reihen angeordnet. Dazu gehören die Fliesen 1877,512 a-b.
Museum für Islamische Kunst
Oberer Teil eines Fliesenfeldes mit einer Darstellung des Hauptheiligtums der Stadt Medina, nach Mekka das zweitwichtigste Heiligtum im Islam und ebenfalls Ziel der jährlichen Pilgerfahrt. Unter einem vielpassigen Bogen erscheint in zwei Kartuschen das Glaubensbekenntnis sowie das Datum 1062 H. /1651-2. Darunter sind zwei Minarette der „Prophetenmoschee“ und eine Kuppel zu erkennen, vermutlich des dort befindlichen Grabes des Propheten Muhammad. Dazwischen ist eine Kartusche mit einer dreizeiligen osmanischen Inschrift. Um den Rand umlaufend folgt eine weitere osmanische Inschrift mit den Namenskartuschen von Abu Bakr und Umar in den Ecken; außen schließt ein Flechtband die Darstellung ab. Fliesen mit den Darstellungen der Hauptheiligtümer in Mekka (I. 6220) und Medina erfreuten sich unter den Osmanen großer Beliebtheit; es gab einzelne Fliesen oder größere, aus mehreren Fliesen zusammengesetzte Paneele.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese mit blauem floralem und vegetabilem Dekor auf weißem Grund. Im Spiegel der Fliese ist eine vielblättrige Rosette von dichten Blüten- und Blattornamenten umgeben.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese mit einem blauen Dekor aus dreiteiligen Gabelblattranken, außen umgeben von Blüten mit wirbelförmig angeordneten Blättchen. Fliesen mit identischem Dekor wurden bei der Renovierung des Felsendoms in Jerusalem um 1560 durch den osmanischen Sultan Süleyman den Prächtigen verwendet.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese eines Fliesenfeldes mit einem Muster aus versetzt angeordneten stilisierten Blüten auf weißem Grund. Alle Blüten sind in dunkelblaue Kartuschen eingestellt, die ihrerseits ein fortlaufendes Muster ergeben. Vgl. I. 8001.1.
Museum für Islamische Kunst
Linke Hälfte eines zweiteiligen Fliesenbildes. Das Hauptfeld wird durch einen rechteckigen Rahmen mit rundem oberem Abschluss begrenzt, der mit Blütenranken verziert ist. Im Zentrum des Bildfeldes steht eine figürliche Szene aus der im Koran und in der Bibel erzählten Josephsgeschichte. Wiedergegeben ist der Moment, in dem Joseph von den Händlern für wenig Geld auf dem Sklavenmarkt verkauft wird, während seine Brüder von ferne zusehen. Die äußere Umrandung zeigt einen breiten Rahmen auf blauem, blütenbedecktem Grund mit mehrpassigen Kartuschen, in denen Reiter abwechselnd wilde Tiere und schlangenförmige Drachen jagen. In den unteren Ecken erscheint spiegelbildlich das Wappen der Qadscharen, ein Löwe mit der hinter ihm aufgehenden Sonne. Die Kartuschen sind symmetrisch wiedergegeben und wiederholen sich auf beiden Seiten. In der inneren Umrandung verläuft eine Blütenranke und unterhalb des Bildfeldes eine persische Inschrift. Die Zwickel zeigen jeweils einen Kranich (?). Vgl. I. 9/80.b.