18 Ergebnisse
Objekttyp: Fliese (Inschriftenfries)
Museum für Islamische Kunst
Fliese eines Inschriftenfrieses aus Quarzfritte. Die reliefierte Inschrift ist rot konturiert und ist vergoldet. Der Hintergrund ist mit einer filigranen weißen Ranke dekoriert. Entlang der unteren Kante verläuft ein einfaches filigranes Flechtband, während die obere Bordüre, sich wiederholende, vergoldete Schwertlilien- und Granatapfelblüten (?) zeigt. Bei der Inschrift handelt es sich um einen Ausschnitt des Verses 32/33 der Sure 36 (Yasin) aus dem Koran, ein Indiz dafür, dass der Fries aus einem religiösen Gebäude stammen könnte. Weitere Fliesen I.5372 und I. 5373 gehören dem gleichen Fries an.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese, die Teil eines Inschriftenfrieses war, ist mit einer opaken kobaltblauen Glasur überzogen. Oberhalb der reliefierten Inschrift im Thuluth-Duktus verläuft eine Bordüre mit fliegenden Phönixen. Bei dem Text handelte es sich wohl um einen Koranvers. Die Fliese soll aus dem Grabmal des Pir-i Bakran (gest. 1303) in Isfahan stammen.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese mit Teil einer religiösen Inschrift. Zwischen zwei schmalen türkisfarbenen Streifen sind die Buchstaben in einem roten Feld weiß ausgespart und teilweise in Blau akzentuiert. Die Fliese soll vom Incili Köşk in Istanbul stammen.
Museum für Islamische Kunst
Fliese eines Inschriftenfrieses. Auf Spiralrankengrund ist ein Teil einer arabischen Inschrift erhalten. Die hellen Spiralranken und Buchstaben heben sich vom blauen Grund ab. Die erhaltenen Buchstaben (l-maul) lassen darauf schließen, dass es sich hierbei um den Beginn der Wiedergabe des Titels eines Bauherrn (li-maulana = unser Herr) handelt. Eine weitere Fliese, die ebenfalls diesem Fries zugehörig scheint, wurde 1907 in ar-Raqqa erworben (I. 3998). Ar-Raqqa wurde ab der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts von der Dynastie der Zengiden beherrscht. Nur ad-Din Zangi (1146-1174) veranlasste u.a. dort ein umfangreiches Bauprogramm. Auch der Duktus der Inschrift lässt sich mit zeitgenössischer Buchkunst in Verbindung bringen. Üblicherweise wurden in dieser Zeit jedoch Bauinschriften aus Stein, Backstein oder Stuck gefertigt. Inschriftenfelder aus glasierter Keramik setzten sich erst ab dem 13. Jahrhundert durch. Damit bilden die beiden glasierten Fliesen die frühesten Zeugnisse für einen monumentalen Bauinschriftenfries aus diesem Material.
Museum für Islamische Kunst
Fliese eines Inschriftenfrieses aus Quarzfritte. Die reliefierte Inschrift ist rot konturiert und ist vergoldet. Der Hintergrund ist mit einer filigranen weißen Ranke dekoriert. Entlang der unteren Kante verläuft ein einfaches filigranes Flechtband, während die obere Bordüre, sich wiederholende, vergoldete Schwertlilien- und Granatapfelblüten (?) zeigt. Bei der Inschrift handelt es sich um einen Ausschnitt des Verses 14 der Sure 36 (Yasin) aus dem Koran, ein Indiz dafür, dass der Fries aus einem religiösen Gebäude stammen könnte. Weitere Fliesen I.5372 und I. 5374 gehören dem gleichen Fries an.
Museum für Islamische Kunst
Fliese eines Inschriftenfrieses aus Quarzfritte. Die reliefierte Inschrift ist rot konturiert und vergoldet. Der Hintergrund ist mit einer filigranen weißen Ranke dekoriert. Entlang der unteren Kante verläuft ein einfaches filigranes Flechtband, während die obere Bordüre sich wiederholende, vergoldete Schwertlilien- und Granatapfelblüten (?) zeigt. Bei der Inschrift handelt es sich um einen Ausschnitt des Verses 19 der Sure 36 (Yasin) aus dem Koran, ein Indiz dafür, dass der Fries aus einem religiösen Gebäude stammen könnte. Weitere Fliesen (I.5373 und I. 5374) gehören dem gleichen Fries an.
Museum für Islamische Kunst
Fliese eines Inschriftenfrieses. Auf Spiralrankengrund ist ein Teil einer arabischen Inschrift erhalten. Die hellen Spiralranken und Buchstaben heben sich vom blauen Grund ab. Die erhaltenen Buchstaben (l-ʿabd l-) lassen darauf schließen, dass es sich hierbei um das Ende einer Widmungs- oder Stiftungsinschrift (amal al-ʿabd al-faqir = [ausgeführt von dem demütigen] Diener) handelt. Eine weitere Fliese, die ebenfalls zu diesem Fries zu gehören scheint, gibt den Beginn einer Stifterinschrift wieder (I. 7/72). Diese Fliese wurde 1907 in ar-Raqqa erworben. Ar-Raqqa wurde ab der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts von der Dynastie der Zengiden beherrscht. Nur ad-Din Zangi (1146-1174) veranlasste u.a. dort ein umfangreiches Bauprogramm. Auch der Duktus der Inschrift lässt sich mit zeitgenössischer Buchkunst in Verbindung bringen. Üblicherweise wurden in dieser Zeit jedoch Bauinschriften aus Stein, Backstein oder Stuck gefertigt. Inschriftenfelder aus glasierter Keramik setzten sich erst ab dem 13. Jahrhundert durch. Damit bilden die beiden glasierten Fliesen die frühesten Zeugnisse für einen monumentalen Bauinschriftenfries aus diesem Material.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Inschriftenfrieses aus Quarzfritte. Oberhalb der reliefierten, blau bemalten Inschrift im Naschi-Duktus verläuft eine reliefierte Bordüre mit weißen vegetabilen Motiven auf lüsterbemaltem Grund. Die Inschrift hebt sich von einem, mit Rankenmotiven lüsterbemalten Hintergrund ab. Ähnliche Inschriftenfriese sind aus der Stadt Kaschan bekannt, die eines der wichtigsten Produktionszentren von Lüsterkeramik im Iran des 12. -14. Jahrhunderts war. Diese Art von reliefierter Baukeramik schmückte nicht nur Gebetsnischen und Grabsteine sondern auch Wände von Bauten.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen. Der reliefierte Dekor besteht aus einer Inschrift und einer Borte aus Blütenmotiven, die oberhalb der Inschrift verläuft
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen und ist Teil eines persischen Inschriftenfrieses. Oberhalb verläuft eine Bordüre mit Blütenmotiven. Gehört wahrscheinlich zu I.6221b
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen und ist Teil eines persischen Inschriftenfrieses. Oberhalb verläuft eine Bordüre mit Blütenmotiven. Gehört wahrscheinlich zu I.6221a
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese mit weißer arabischer Schrift vor türkisen Spiralranken auf dunkelblauem Grund. Die Fliese war Teil eines größeren Inschriftenfrieses und soll vom Felsendom in Jerusalem stammen. Der Felsendom wurde um 1560 durch den osmanischen Sultan Süleyman den Prächtigen renoviert. Im Zuge dessen wurde ein insgesamt 160 m langer Inschriftenfries, der die Sure 36 wiedergibt, angebracht.
Museum für Islamische Kunst
Quadratische Fliese mit weißer arabischer Schrift vor türkisen Spiralranken auf dunkelblauem Grund. Die Fliese war Teil eines größeren Inschriftenfrieses und soll vom Felsendom in Jerusalem stammen. Der Felsendom wurde um 1560 durch den osmanischen Sultan Süleyman den Prächtigen renoviert. Im Zuge dessen wurde ein insgesamt 160 m langer Inschriftenfries, der die Sure 36 wiedergibt, angebracht.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese aus einem Inschriftenfries. Zwischen schmalen rot-weißen Bändern ist der Dekor in zwei horizontale Zonen auf dunkelblauem Grund geteilt: unten befindet sich die Inschrift mit weißen Buchstaben in floralem Kufi-Duktus. Darüber verläuft ein türkisfarbenes Flechtband, das mit gelb und rot gefüllten Vierpässen und einem Kreismedaillon verwoben ist. Der Dekor ist in der cuerda seca Technik gearbeitet, bei der Begrenzungslinien aus Manganoxid, gemischt mit öligen Substanzen, das Ineinanderlaufen der Glasuren verhindern sollen.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese eines Inschriftenfrieses mit geschnittenem Dekor. Die rot bemalten, vegetabilen Ornamente und die schwarze Inschrift heben sich hoch vom Hintergrund ab. Im Zentrum erscheint das Wort Allah, das viermal vom Wort ʿAli umgeben ist, während den äußeren Rahmen viermal das Wort Muhammad bildet. Es ist nicht bekannt, zu welchem Gebäudekomplex die Fliese gehörte. Es wurde eine Zuordnung zu einem religiösen Gebäude, vielleicht eines Mystiker-Ordens, erwogen.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen und ist Teil eines persischen Inschriftenfrieses. Oberhalb verläuft eine Bordüre mit einem sich wiederholenden Motiv, welches sehr stark an Hasten erinnert.
Museum für Islamische Kunst
Fliese eines Inschriftenfrieses mit einem Teil einer Inschrift, die in weißen Buchstaben vor blauem Grund wiedergegeben ist.