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Objekttyp: Florschnalle
Museum Europäischer Kulturen
Zwei vielschichtige palmettenförmige Teile werden durch rückwärtigen Haken und Öse verbunden. Über der Verbindungsstelle eine doppelte Filigranblüte mit Steinrosette. Diese besteht aus opak blauen Steinen um einen großen roten Stein. Die obere Blütenscheibe ist vergoldet. Die Gleiche Blüte mit gleicher Steinrosette auf den Seitenteilen. Dort sitzt sie auf dem Treffpunkt dreier schmaler vergoldeter Bügel. An den Aussenseiten ein einzelner roter Stein.
Museum Europäischer Kulturen
Die Florschnalle besteht aus zwei unterschiedlichen mehrschichtig gewölbten Filigranpalmetten mit Haken und Öse, die nicht zusammengehören. Haken und Öse sind unter einer Filigranblüte mit Steinrosette verborgen. Bis auf die Steinverzierungen stimmen die Palmetten im Aufbau überein. Alle größeren Mittelsteine sind rot. Die Steine der Mittelrosette sind alternierend grün und farblos. Die Steine der Schnalle mit Öse sind türkis, die der mit Haken sind farblos und grün. Florschnallen bestehen grundsätzlich aus zwei gewölbten plastischen Filigranpalmetten mit Glassteinen, die unter einer Filigranblüte mit Haken und Öse rückseitig miteinander verbunden sind. Sie wurden eng am Hals getragen und verbanden die Enden eines schwarzen Tuches oder Samtbandes miteinander. Feingehaltszeichen 3 (Klein Nr. 18) und Beschau Gmünd nicht bei Klein. C. Literatur: Sigfried Kehmann: "Deutsche Volkskunst", Seite 18 Konrad Hahm: Deutsche Volkskunst (Jedermann), Abb. 77 Dort ist die Schnalle noch einheitlich, während jetzt der Ösenteil von einer anderen Schnalle stammt.
Museum Europäischer Kulturen
Auf zwei gestanzten Blechpalmetten sind gestanzte, viellöchrige Blechbänder montiert, die an die vielschichtigen Filigranflorschnallen erinnern sollen. Drei vergoldete Blechblüten mit je einem rotem Stein zieren die Oberfläche. Auf der Rückseite beider Palmetten ist außer den üblichen Ösen zum Annähen jeweils ein Steg quer gelötet. Florschnallen bestehen grundsätzlich aus zwei gewölbten plastischen Filigranpalmetten mit Glassteinen, die unter einer Filigranblüte mit Haken und Öse rückseitig miteinander verbunden sind. Sie wurden eng am Hals getragen und verbanden die Enden eines schwarzen Tuches oder Samtbandes miteinander.