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Objekttyp: Foto mit Spielszene
Eine Frau begießt den Paparuda
Museum Europäischer Kulturen
Kontextfoto zu den Objekten, die Küppers im Auftrag des damaligen Museums für Völkerkunde, Abt. Eurasien, durchgeführt hat.Es handelt sich um das Regenritual "Paparuda", das in ganz Bulgarien - zum Teil unter anderen Namen - gefeiert wurde. Diese Aufnahme stammt aus dem Ort Troyan im Zentrum des Landes.
Ein Kind als Paparuda
Museum Europäischer Kulturen
Kontextfoto zu den Objekten, die Küppers im Auftrag des damaligen Museums für Völkerkunde, Abt. Eurasien, durchgeführt hat.Es handelt sich um das Regenritual "Paparuda", das in ganz Bulgarien - zum Teil unter anderen Namen - gefeiert wurde. Diese Aufnahme stammt aus dem Ort Troyan im Zentrum des Landes. Die Originalbezeichnung zum Foto im Inventarbuch legt nahe, dass es sich um ein Kind aus der örtlichen Roma-Minderheit handeln könnte.
Eine Frau geht zum Bach um Wasser zu holen
Museum Europäischer Kulturen
Kontextfoto zu den Objekten, die der Sammler Gustav-Adolf Küppers im Auftrag des damaligen Museums für Völkerkunde, Abt. Eurasien, durchgeführt hat.Es handelt sich um das Regenritual "Paparuda", das in ganz Bulgarien - zum Teil unter anderen Namen - gefeiert wurde. Diese Aufnahme stammt aus dem Ort Troyan im Zentrum des Landes.
Herodesspiel: Drei Könige, Herodes mit dem Schwert, der Alte mit dem Stern
Museum Europäischer Kulturen
Verkleidete Jungen/junge Männer beim sogenannten Herodes-Spiel, das in der Bukowina v.a. unter den Deutschen beliebt war. Es war ein Teil der Tradition des Sternensingens. Diese Aufnahme stammt aus der Region um Czernowitz, die Küppers 1936 und 1937 bereiste. Da er die Reisen im Sommer unternahm, handelt es sich bei der hier gezeigten Aufnahme des Winterbrauchs um eine Nachstellung. Bei der zweiten Person von rechts handelt es sich um Wladimir von Zaloziecky, den Sohn des gleichnamigen Politikers und Kunsthistorikers (s.u.) Gustav-Adolf Küppers-Sonnenberg sammelte und fotografierte bei insgesamt fünf Reisen durch Südosteuropa. Er war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Die auf den diesem und anderen Fotos (ab VIII Eu 3480) gezeigten Personen stammen aus dem direkten Umfeld von Wladimir von Zaloziecky. Er war ein Politiker sowie ein Sammler, den und dessen Sammlung Küppers in mehreren seiner Texte ausführlich beschrieb. Zaloziecky verschaffte Küppers Zugang v.a. zu den Huzulen in der Bukowina. Dass es sich bei diesem sowie anderen Aufnahmen (u.a. VIII Eu 3480) um seinen Sohn Wladimir handelt, wurde von dessen Tochter bestätigt (freundliche Auskunft vom Historiker Dr. Martin Rohde, Februar 2026).