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Objekttyp: Fragment (Becher)
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines frei geblasenen Bechers aus farblosem Glas mit geschliffenem Dekor. Der zu zwei Dritteln erhaltene zylindrische Becher hat einen innen geschliffenen Rand. Der Dekor besteht aus vier Rechtecken mit Rundbögen darüber; dazwischen finden sich vier Kreispunkte über Keilen. Der Boden ist sehr glatt und sorgfältig abgearbeitet, ohne Reste einer Heftnarbe. Das Fragment stammt vermutlich aus Nischapur.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines frei geblasenen Bechers aus farblosem Glas mit grünem Überfang und geschliffenem Dekor. Der konische Becher ist auf zwei gegenüberliegenden Seiten mit grünem Überfang verziert. In die zwei farblosen und zwei grünen Flächen sind horizontale und vertikale Linien sowie eine schraffierte Raute geschliffen. Das Fragment stammt vermutlich aus Nischapur.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines formgeblasenen Bechers aus blauem Glas. Der Becher ist oberhalb des Bodens mit Halbpalmetten verziert. Das Fragment stammt vermutlich aus Nischapur.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment eines frei geblasenen Bechers aus farblosem Glas mit gezwicktem Dekor. Zwischen zwei vertikalen Rillen ist jeweils eine Raute mit zentralem Punkt gezwickt. Darüber und darunter befinden sich je drei Kreispunkte. Das Fragment stammt vermutlich aus Nischapur.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment eines frei geblasenen Bechers aus farblosem Glas mit gezwicktem Dekor. Der Dekor gibt vielleicht einen Teil eines Inschriftenfrieses wieder. Das Fragment stammt vermutlich aus Nischapur.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment eines frei geblasenen Bechers aus farblosem Glas mit gezwicktem Dekor. Der Dekor besteht aus einer Raute mit einem eingeschriebenen Kreis zwischen einer einfachen und einer doppelten vertikalen Punktreihe. Über der Raute befinden sich weitere drei Kreispunkte. Unter dem Rand sind flache Bögen gezwickt. Die Oberfläche ist stark irisiert. Das Fragment stammt vermutlich aus Nischapur.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment eines freigeblasenen Bechers aus farblosem Glas mit gezwicktem Dekor. Der Dekor besteht aus drei versetzt übereinander stehenden Bogenreihen. Das Fragment stammt vermutlich aus Nischapur.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines frei geblasenen Bechers aus farblosem Glas mit einem Überfang aus blauem Glas. Dafür wird ein Glasstück in einer kontrastierenden Farbe aufgeschmolzen und anschließend im gewünschten Dekor geschliffen. Als Farbe kommen neben Blau auch Grün und Hellbraun vor. Der bislang früheste archäologische Nachweis dieses auch als Kameoglas bekannten Dekors stammt aus den Ausgrabungen in Samarra, dessen Blütezeit als Kalifenresidenz zwischen die Jahre 836 und 892 fällt. Daher muss man davon ausgehen, dass diese Technik, wohl eine Wiederbelebung nach römischen Vorbildern, bereits im 9. Jahrhundert im Irak praktiziert wurde. Weitere in Samarra gefundene Fragmente mit blauem Überfang auf einem farblosen Glas sind perfekt ausgeführt, so dass die Technik in dieser Gegend bereits sicher beherrscht worden sein muss.
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Fragment eines Bechers aus farblosem Glas mit geschnittenem Dekor: unter drei horizontalen Stegen ist eine Palme mit gefiederten Zweigen eingeschnitten.
Museum für Islamische Kunst
Wandungsfragment einer frei geblasenen Schale aus hellgrünem Glas mit geschnittenem und geschliffenem Dekor. Dargestellt sind Spiralranken, die in Palmetten enden. Deren Stängel sind durch kleine Kerben betont. Sehr ähnlich sind SamKat 246 a und SamKat 246 c.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment eines flachen Objektes aus Alabaster, vermutlich eines Tellers oder einer Platte. Erkennbar ist eine flache runde Bohrung, vielleicht für eine Einlage.
Museum für Islamische Kunst
Wandscherbe eines Bechers aus grünlichem Glas. Das in eine Form geblasene Gefäß erhielt in dieser eine durch Punkt- bzw. Noppenreihen flächig strukturierte Operfläche. Mangels erhaltenem Rand und Boden ist eine Datierung schwierig. Die Oberfläche ist von einem grauen, opaken Oxid überzogen. Als Fundgebiet kann über die Objektbeschriftung nur das östliche Stadtgebiet Ktesiphons eingegrenzt werden.
Museum für Islamische Kunst
Rand- und Wandungsfragment wahrscheinlich eines Bechers aus rötlich-braunem Ton. Das Fragment ist auf beiden Seiten mit einem hellen Anguss überzogen, während nur die Außenseite mit einem transparenten grünen Anguss bedeckt ist. Der Rand weist auf der Innenseite Spuren der Überlaufglasur auf. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines frei geblasenen Bechers aus farblosen Glas. Die äußere Wandung des Gefäßes ist netzartig mit einem Dekor aus eingeschliffenen Ovalen überzogen, welches dem Bienenwabendekor vergleichbarer Gefäße ähnelt (vgl. Kt. I 193.20 & 27). Die Oberfläche ist leicht irisierend oxidiert. Der Fundort im Stadtgebiet Ktesiphons ist unbekannt.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines formgeblasenen Bechers aus transparentem hellgrünem Glas. Die äußere Wandung des Gefäßes ist netzartig mit einem Dekor von Ovalen überzogen, welches dem Bienenwabendekor vergleichbarer Gefäße ähnelt (vgl. Kt. I 193.20 & 27). Die Trennung der Ovale erfolgt allerdings ohne Rippen und verschmilzt leicht. Die Oberfläche ist leicht irisierend oxidiert. Die Scherbe wurde auf dem Westhügel im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Große Wandscherbe eines niedrigen schalenförmigen Bechers. Auf der Wandung erhielt das Gefäß aus transparentem farblosem Glas ein flächiges Dekor aus in Reihen versetzt eingeschliffenen, eng gesetzten konkaven Kreisen. Der Fundort im Stadtgebiet Ktesiphons ist nicht bekannt, mögicherweise stammt das Fragment aus dem Palastareal.
Museum für Islamische Kunst
Wandfragment mit Bodenansatz eines steilwandigen Bechers aus gelblichem Glas. Die facettierte Gefäßwandung weist an einer Bruchkante eine vertikal ausgerichtete Reihe kleiner, aus dem Model stammender Riefen und eine vertikale Inschrift auf, die in den noch weichen Glaskörper gestempelt wurde. Der Fundort im Stadtgebiet Ktesiphons ist unbekannt. Ähnlich ist Kt I. 224.10.
Museum für Islamische Kunst
Sechs Fragmente eines formgeblasenen Bechers aus bräunlichem transparenten Glas mit fünf erhaltenen Appliken. Der bauchige Körper wurde mit versetzt angeordneten kleinen Glasscheiben verziert. Die Standfläche des flachen Bodens war ein wenig nach innen hochgestochen. Entsprechend sasanidischer Metallgefäße sind Form und Dekor charakteristisch für das 6.-7. Jahrhundert. Der im Stadtgebiet Ktesiphons gefundene Becher entstammt möglicherweise iranischer Produktion.
Museum für Islamische Kunst
Wandscherbe eines formgeblasenen Gefäßes aus transparentem farblosem Glas mit stark korrodierter Oberfläche. Der zylindrische, steilwandige Gefäßkörper besaß ein plastisches Dekor eingezwickter Augenmotive. Wahrscheinlich war das Motiv in mehreren Reihen dicht angeordnet (vgl. Kt. I 224.32). Der Fundort ist unbekannt, das Stück könnte aber wie Vergleichsfunde aus dem Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palasts von Ktesiphon stammen.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines weiten, steilwandigen Bechers oder eines zylindrische Deckelgefäßes – einer sogenannten Pyxis – aus transparentem grünlichem Glas. Die Scherbe ist aus sieben anpassenden Fragmenten zusammengesetzt, die Oberfläche ist korrodiert. Ein genauer Fundort im Stadtgebiet Ktesiphons ist nicht bekannt.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines formgeblasenen breiten zylindrischen Bechers bzw. einer sogenannten Pyxis aus transparentem grünlichem Glas. Unter dem steilen glatten Rand ist die äußere Wandung netzartig mit einem wabenförmigen Dekor überzogen. Die Oberfläche ist opak weiß oxidiert bzw. verwittert. Die Scherbe wurde im Palastareal von Ktesiphon gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Unterteil eines Bechers aus dünnem farblosem Glas. Vom Dekor hat sich nur ein horizontaler geschliffener Streifen erhalten. Die Heftnarbe ist sehr sorgfältig abgearbeitet. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment eines dickwandigen Bechers mit geschliffenem Wabendekor. Die Oberfläche ist stark verwittert. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines steilwandigen kleinen Bechers oder einer Schale aus dunklem, schwarz erscheinendem Glas ohne Dekor. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment eines steinwandigen Gefäßes, wohl eines Bechers, aus hellbraunem Glas. Der erhaltene Dekor besteht aus nebeneinander angeordneten Tropfenformen in gelber Lüsterbemalung. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Bechers aus rotbeiger Irdenware mit zylindrischer Wandung, tief sitzendem Umbruch und kleinem schmalen Fuß mit leicht konkavem Boden. Unter dem abgerundet verdicktem Rand verlaufen zwei Riefen um die Wandung. Das drehscheibengefertigte Gefäß war vollständig mit einem weißen Anguss überzogen. Grüne, in drei zueinander versetzten Reihen hakenförmig aufgemalte und dazwischen arrangierte manganbraune Flecken dekorierten die Außenseite in einer transparenten farblosen Glasur. Innen finden sich nur am Rand einzelne Flecken der grünen Farbe, die Glasur ist irisierend oxidiert und beschädigt. Das Gefäß wurde offenbar für wertvoll genug erachtet, um es nach einer Beschädigung im Gebrauch zu reparieren. Durch mehrere Bohrungen verbanden Metallklammern die einzelnen Scherben. Das Fragment fand sich bei den Ausgrabungen im östlichen Stadtgebiet Ktesiphons, ein genauer Fundort ist nicht bekannt.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines kleinen schalenartigen Bechers aus orangebeiger Irdenware mit bauchig gewölbter Wandung und tief sitzendem Umbruch zum Boden. Um den Rand des drehscheibengefertigten Gefäßes verläuft über einem leicht konkav eingezogenen, nur angedeuteten Hals eine breite Riefe. Die Oberfläche ist innen wie außen mit einem weißen Anguss überzogen. In einer transparenten farblosen Glasur wechselten sich am Rand grüne und gelbe Flecken über manganbraunen Farbspritzern ab. Um den Bauch zogen sich drei Reihen grüner Flecken, horizontal wie vertikal mit dem Randdekor Reihen bildend. Die transparente Glasur ist weitestgehend abgewittert, der darunter liegende weiße Anguss ist beschädigt. Das Fragment fand sich bei den Ausgrabungen im Stadtgebiet Ktesiphons im Bereich des Hamam am Westhügel.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines weiten Bechers mit steiler, leicht gewölbter Wandung aus feiner gelber Irdenware. Der verdickte Rand wird außen von umlaufenden Drehrillen betont. Entlang des Randes und in einer versetzten Reihe darunter sind tropfenförmige Verzierungen appliziert. Diese Dekoration greift Vorbilder auf hochwertigem Glas auf. Die Scherbe fand sich bei den Ausgrabungen im Stadtgebiet Ktesiphons, ein genauer Fundort ist nicht bekannt (vgl. Kt.I 435.13 und Kt.I 434.15).
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines weiten Bechers mit steiler, leicht gewölbter Wandung aus feiner gelber Irdenware. Der verdickte Rand wird außen von umlaufenden Drehrillen betont. Entlang des Randes und in einer versetzten Reihe darunter sind tropfenförmige Verzierungen mit eingetupfter Oberfläche appliziert. Diese Dekoration greift Vorbilder auf hochwertigem Glas auf. Die Scherbe fand sich bei den Ausgrabungen im Stadtgebiet Ktesiphons (vgl. Kt.I 435.13 und Kt.I 434.16).
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines weiten Bechers mit steiler, leicht gewölbter Wandung aus beiger Irdenware. Der abgeflachte Rand weist einen leicht verdickten Querschnitt auf. Außen sind unter den Rand und in einer versetzten Reihe darunter tropfenförmige kreisaugenartige Verzierungen appliziert. Diese Dekoration greift Vorbilder auf hochwertigem Glas auf. Die Scherbe fand sich bei den Ausgrabungen in der islamischen Siedlung Salman Pak im Stadtgebiet Ktesiphons (vgl. Kt.I 435.15 und Kt.I 434.16).