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Objekttyp: Fragment (Becher)
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Bechers aus farblosem Glas mit geschnittenen und geschliffenen Dekorfriesen: im unteren sind nach links laufende Steinböcke zu erkennen, dazwischen Fragezeichen-förmige Trennmotive. Im oberen Fries Füße und Schwänze ähnlicher Tiere, aber keine Trennmotive. Flacher Boden mit ausgestelltem Fuß.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment eines frei geblasenen Bechers aus farblosem Glas mit geschnittenem und geschliffenem Dekor. Dieser besteht aus arabischen Buchstaben und dem winzigen Ansatz eines Ornaments. Die Inschrift wird oben durch einen schmalen Steg begrenzt; der Bereich bis zum Rand ist unverziert.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment eines frei geblasenen Bechers aus farblosem Glas mit geschnittenem Dekor: Dieser besteht aus versetzt angeordneten Blattformen mit einem Buckel in der Mitte. Stark irisiert.
Museum für Islamische Kunst
Undekoriertes Bodenfragment eines Bechers mit kleinem Wulst um den Fuß. Stark irisierend. Es soll in ar-Raqqa (Syrien) gefunden worden sein.
Museum für Islamische Kunst
Wandungsfragment eines Bechers mit Gold- und Emailbemalung. Erhalten ist die Darstellung einer rotkonturierten Figur in farbiger Emailbemalung. Diese wendet sich nach rechts und spielt Tamburin (?). Darüber verläuft eine goldene Inschrift auf blauem Grund. Das Fragment soll in ar-Raqqa (Syrien) gefunden worden sein.
Museum für Islamische Kunst
Wandungsfragment eines Bechers mit Gold- und Emailbemalung. Erhalten ist ein zentrales Dekorband mit einem Grund aus goldenen, rot gefassten Ranken. Zwischen diesen ist ein Medaillon mit weißem Flechtband vor dunklem Noppengrund eingelassen. Darunter verläuft ein Band mit rotkonturierten goldenen Wellenranken und darüber ein Band mit rotkonturierten goldenen Inschriften. Das Fragment soll in ar-Raqqa (Syrien) gefunden worden sein.
Museum für Islamische Kunst
Unterer Teil eines Bechers mit Gold- und Emailbemalung. Erhalten ist der Boden und die Wandung. An der Außenwandung ist ein zentraler Fries zu erkennen: Hier sind die Unterkörper schreitender Vierbeiner erhalten, die vor Spiralrankengrund gesetzt sind. Darunter verläuft ein Fries mit Wellenranke. Die Ranken und Tiere sind goldgezeichnet und rotkonturiert. Das Fragment soll in ar-Raqqa (Syrien) gefunden worden sein.
Museum für Islamische Kunst
Boden- und Wandungsfragment eines Bechers mit Gold- und Emailbemalung. Erhalten ist der Rest eines Dekorfeldes mit Noppen und eines floralen Dekorbandes mit roter Kontur zwischen gelben Streifen. Es soll in ar-Raqqa (Syrien) gefunden worden sein.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment eines frei geblasenen Bechers aus farblosem Glas mit einem gezwickten Dekor aus konzentrischen Ringen um einen zentralen Punkt.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines frei geblasenen Bechers aus farblosem Glas mit einem Überfang aus grünem Glas. Dafür wird ein Glasstück in einer kontrastierenden Farbe aufgeschmolzen und anschließend im gewünschten Dekor geschliffen. Als Farbe kommen neben Grün auch Blau und Hellbraun vor. Der bislang früheste archäologische Nachweis dieses auch als Kameoglas bekannten Dekors stammt aus den Ausgrabungen in Samarra, dessen Blütezeit als Kalifenresidenz zwischen die Jahre 836 und 892 fällt. Daher muss man davon ausgehen, dass diese Technik, wohl eine Wiederbelebung nach römischen Vorbildern, bereits im 9. Jahrhundert im Irak praktiziert wurde. Weitere in Samarra gefundene Fragmente mit blauem Überfang auf einem farblosen Glas sind perfekt ausgeführt, so dass die Technik in dieser Gegend bereits sicher beherrscht worden sein muss.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines frei geblasenen Bechers aus farblosem Glas mit einem Überfang aus grünem Glas. Dafür wird ein Glasstück in einer kontrastierenden Farbe aufgeschmolzen. Als Farbe kommen neben Grün auch Blau und Hellbraun vor. Weitere Fragmente dieses auch als Kameoglas bekannten Dekors sind Sam 800.2, Sam 249.1, Sam 249.2 und Sam I. 40. Diese Technik ist wohl eine Wiederbelebung nach römischen Vorbildern und bereits im 9. Jahrhundert im Irak praktiziert, wie die weiteren in Samarra gefundenen Fragmente belegen.
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Fragment eines frei geblasenen Bechers oder einer Schale aus farblosem Glas mit einem Überfang aus blauem Glas. Dafür wird ein Glasstück in einer kontrastierenden Farbe aufgeschmolzen. Als Farbe kommen neben Blau auch Grün und Hellbraun vor. Weitere Fragmente dieses auch als Kameoglas bekannten Dekors sind Sam 800.2, Sam 249.2, Sam I. 40 und Sam I. 44. Diese Technik ist wohl eine Wiederbelebung nach römischen Vorbildern und bereits im 9. Jahrhundert im Irak praktiziert, wie die weiteren in Samarra gefundenen Fragmente belegen.
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Fragment eines Bechers aus farblosem Glas mit geschliffenem Dekor. Zwischen rechteckigen Mustern mit schraffiertem Dekor erscheint vielleicht ein Vogel mit schraffiertem Körper.
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Randfragment eines kleinen Bechers aus Alabaster mit gerader Wandung und leicht ausgestelltem Rand, der innen etwas abgesetzt ist.
Museum für Islamische Kunst
Undekoriertes Bodenfragment eines Bechers mit kleinem Wulst um den Fuß. Stark irisierend. Es soll in ar-Raqqa (Syrien) gefunden worden sein.
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Unterteil eines kleinen formgeblasenen Bechers aus farblosem, grünlichem Glas, stark irisierend. Ein Flechtband mit einfacher Punktfüllung umfängt den Körper. Ober- und unterhalb wird es von Punktreihen begleitet.
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Frei geblasener Becher aus transparentem farblosem Glas mit geschnittenem Dekor. Der zylindrische Becher hat eine gerade Wandung und einen leicht ausgestellten Rand. Seine Wandung ist mit einer doppelten Raute mit einem zentralen Punkt sowie Punkten in den Ecken dekoriert. Zu beiden Seiten sind vertikale Felder mit drei Bogenlinien eingeschnitten.
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Randfragment eines freigeblasenen Bechers aus manganfarbenem Glas mit Lüsterbemalung. Unter dem Rand ist ein Fries mit aufrecht stehenden herzförmigen Blättern. Darunter erscheinen Medaillons mit nach rechts gewandten Vögeln, die ihre Köpfe zurückgelegt haben und eine Ranke im Schnabel tragen.
Museum für Islamische Kunst
Sieben Wand- und Randscherben eines formgeblasenen Bechers aus transparentem farblosem Glas mit korrodierter Oberfläche. Der zylindrische, steilwandige Gefäßkörper besaß ein plastisches Dekor eingezwickter, in Reihen versetzt flächig angeordneter Augenmotive. Als Fundort ist über eine Beschriftung mit „M“ das islamische Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palastes von Ktesiphon identifizierbar.
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Fragment eines undekorierten, transparenten, hellblauen Bechers mit kleinem Wulst am Fuß und Resten einer Heftnarbe. Die Lippe des Randes ist leicht nach innen umgeschlagen. Das Fragment wurde mitsamt anderen Fragmenten in einer Latrine während der Ausgrabungen des Westpalastes in ar-Raqqa gefunden.
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Fragment eines frei geblasenen Bechers oder einer Schale aus farblosem Glas mit einem Überfang aus blauem Glas. Dafür wird ein Glasstück in einer kontrastierenden Farbe aufgeschmolzen. Als Farbe kommen neben Blau auch Grün und Hellbraun vor. Weitere Fragmente dieses auch als Kameoglas bekannten Dekors sind Sam 800.2, Sam 249.1, Sam I. 40 und Sam I. 44. Diese Technik ist wohl eine Wiederbelebung nach römischen Vorbildern und bereits im 9. Jahrhundert im Irak praktiziert, wie die weiteren in Samarra gefundenen Fragmente belegen.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines formgeblasenen breiten zylindrischen Bechers bzw. einer sogenannten Pyxis aus transparentem grünlichem Glas. Unter dem steilen glatten Rand ist die äußere Wandung netzartig mit einem wabenförmigen Dekor überzogen. Die Oberfläche ist opak weiß oxidiert bzw. verwittert. Die Scherbe wurde im Palastareal von Ktesiphon gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment eines flachen Objektes aus Alabaster, vermutlich eines Tellers oder einer Platte. Erkennbar ist eine flache runde Bohrung, vielleicht für eine Einlage.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines frei geblasenen Bechers aus farblosen Glas. Die äußere Wandung des Gefäßes ist netzartig mit einem Dekor aus eingeschliffenen Ovalen überzogen, welches dem Bienenwabendekor vergleichbarer Gefäße ähnelt (vgl. Kt. I 193.20 & 27). Die Oberfläche ist leicht irisierend oxidiert. Der Fundort im Stadtgebiet Ktesiphons ist unbekannt.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines formgeblasenen Bechers aus transparentem hellgrünem Glas. Die äußere Wandung des Gefäßes ist netzartig mit einem Dekor von Ovalen überzogen, welches dem Bienenwabendekor vergleichbarer Gefäße ähnelt (vgl. Kt. I 193.20 & 27). Die Trennung der Ovale erfolgt allerdings ohne Rippen und verschmilzt leicht. Die Oberfläche ist leicht irisierend oxidiert. Die Scherbe wurde auf dem Westhügel im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Sechs Fragmente eines formgeblasenen Bechers aus bräunlichem transparenten Glas mit fünf erhaltenen Appliken. Der bauchige Körper wurde mit versetzt angeordneten kleinen Glasscheiben verziert. Die Standfläche des flachen Bodens war ein wenig nach innen hochgestochen. Entsprechend sasanidischer Metallgefäße sind Form und Dekor charakteristisch für das 6.-7. Jahrhundert. Der im Stadtgebiet Ktesiphons gefundene Becher entstammt möglicherweise iranischer Produktion.
Museum für Islamische Kunst
Große Wandscherbe eines niedrigen schalenförmigen Bechers. Auf der Wandung erhielt das Gefäß aus transparentem farblosem Glas ein flächiges Dekor aus in Reihen versetzt eingeschliffenen, eng gesetzten konkaven Kreisen. Der Fundort im Stadtgebiet Ktesiphons ist nicht bekannt, mögicherweise stammt das Fragment aus dem Palastareal.
Museum für Islamische Kunst
Wandscherbe eines Bechers aus grünlichem Glas. Das in eine Form geblasene Gefäß erhielt in dieser eine durch Punkt- bzw. Noppenreihen flächig strukturierte Operfläche. Mangels erhaltenem Rand und Boden ist eine Datierung schwierig. Die Oberfläche ist von einem grauen, opaken Oxid überzogen. Als Fundgebiet kann über die Objektbeschriftung nur das östliche Stadtgebiet Ktesiphons eingegrenzt werden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Bechers mit kobaltblauer Glasur und Goldlüsterbemalung. Der zylindrische Becher hat einen geraden schmalen Rand und eine mehrfach horizontal gerippte Wandung. Außen ist er mit kaum noch erkennbaren Ranken in einem Goldlüster bemalt, der eine grünliche Färbung angenommen hat. Dazu gehören die Fragmente Sam 787 a, b und d.