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Objekttyp: Fragment (Behang / Abdeckung)
Museum für Islamische Kunst
Fragmentarischer Streifen mit Teil einer kursiven arabischen Inschrift, die die so genannte basmala wiederholt: „Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen!“. Von den ornamental gemusterten Borten ist nur die untere erhalten. Zugehörig sind drei weitere Bortenfragmente. Von einem größeren Tuch mit Inschriftbändern ähnlich I. 32/68 und I. 9/69.
Museum für Islamische Kunst
Kurzer fragmentarischer Streifen mit Teil einer Signaturinschrift in kursivem Duktus: „Arbeit des ḥāǧǧī Muḥammad Sulṭā[n…“. Kleine Wolkenbänder bilden ein Kartuschenfeld um die Inschrift. Von den floral gemusterten Begleitborten ist nur die untere erhalten. Von einem größeren Tuch mit Inschriftbändern ähnlich I. 32/68 und I. 9/69.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Tuches. Es ist dicht mit aufsteigenden Stauden und Einzelblüten bestickt, die alle die gleiche Form haben. Kleine Blätter und boteh-Motive komplettieren das Muster. Teile einer schmalen Leiste mit Blüten und Blättchen zeigen, dass das Fragment zu einer umlaufenden Borte gehört hat. Ein Stück einer zweiten Bahn ist angenäht. Das Fragment stammt von einem als Suzani bezeichneten großen Tuch. Solche Arbeiten dienten als Vorhang, Abdeckung oder Behang.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines größeren Tuches, in Webbreite erhalten. In der Mitte sind sieben horizontale, unterschiedlich breite, an den Schmalseiten jeweils ein vertikaler Streifen erhalten. Alle Streifen sind mit Schriftkartuschen gefüllt. Die teilweise gespiegelten Inschriften geben Anrufungen und fromme Devisen wieder. Kleine florale und ornamentale Motive ergänzen das Musterrepertoire. Solche feinen Gewebe mit frommen Inschriften dienten meist als Behänge oder Kenotaphbedeckungen in den schiitischen Heiligtümern. Hier erscheint der Name des von den Schiiten besonders verehrten Imam Husain, ein Sohn des Kalifen ʿAli und Enkel des Propheten Muhammad. Vergleiche I. 32/68.