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Objekttyp: Fragment (Blüten-Teppich)
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Blüten-Teppichs. Der gelbe Grund ist mit zwei stilisierten Rankensystemen bedeckt, einem breiteren und einem filigranen. Diese ergeben zusammen große Rauten. Deren Kreuzungspunkte sowie alle Rankenstängel sind mit größeren und kleineren, stark stilisierten, Palmett-, Rosett- und Kelchblüten besetzt, während der übrige Teppichgrund mit weiteren kleineren Blüten und Blättern dicht bedeckt ist. Die dunkle braungrundige Bordüre zeigt eine Blütenranke. Die Jufti-Knoten sprechen für eine spätere Datierung und eine Lokalisierung in der Chorasan-Region. Vergleichbar mit I. 12.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines großformatigen Blüten-Teppichs. Der dunkelblaue Grund ist mit drei versetzten Systemen aus roten Ranken bedeckt, einem breiteren und zwei schmalen. Diese ergeben zusammen große Rauten. Deren Kreuzungspunkte sowie alle Rankenstängel sind mit größeren und kleineren, stark stilisierten, Blütenformen besetzt, während der übrige Teppichgrund mit weiteren kleineren Blüten und Blättern dicht bedeckt ist. Die schmale weißgrundige Bordüre zeigt blau-roten Ranken über einer zweiten dünnen Ranke. Das Fragment stellt etwa ein Viertel des Teppichs dar. Weitere Fragmente desselben Teppichs im Besitz des Museums erlauben eine Rekonstruktion der ursprünglichen Größe (I. 12 b-h). Demnach hatte der Teppich eine Länge von 6,70 m und eine Breite von 3,50 m. Das große Format und der Blütendekor lassen vermuten, dass der Teppich in einer Moschee, vielleicht aber auch in einem Palast verwendet worden sein könnte. Vergleichbar mit I. 1998.1
Synagogen-Teppich
Museum für Islamische Kunst
Unvollständig erhaltener Blüten-Teppich. Zu diesem Teppich im Läuferformat sind bislang keine Vergleichsstücke bekannt. Auf rotem Grund erstreckt sich eine streng geometrisch stilisierte „Pflanze“ mit dünnem blauem Stamm und Ästen. Diese tragen in zwei Reihen nebeneinander große Blüten, von denen in vertikaler Richtung mindestens neun Blüten übereinander angeordnet waren. Die gelb-schwarzen Blüten sind in sich kleinteilig mit geometrischen und floralen Ornamenten gemustert, aber auch mit winzigen Vögeln. Die geschlossene Blütenform und Ornamente wie das Siegel Salomo’s erinnerten die ersten Teppichforscher an einen Thoraschrein, weswegen er seinen Namen „Synagogen-Teppich“ erhielt. Die gelbgrundige Bordüre zeigt eine stilisierte Kufi-Inschrift, die offenbar verkürzt und formelhaft das muslimische Glaubensbekenntnis wiedergibt, wobei die Hasten nach innen zeigen. Die einzelnen Abschnitte sind durch rote und schwarze Rosetten getrennt. Den äußeren Teppichabschluss bildet ein doppeltes Perlband. Die ursprüngliche Länge des Teppichs und die Anzahl fehlender Blüten lässt sich derzeit nicht rekonstruieren. Angeblich stammt er aus einer Kirche in Tirol.
Museum für Islamische Kunst
Aus mehreren Einzelfragmenten bestehender linker oberer Teil eines Blüten-Teppichs. Große Palmettblüten sind auf dunkelblauem Grund in Reihen neben- und übereinander angeordnet. Die Zwischenräume sind mit Gabelblättern und stilisierten Blüten gefüllt, die an schmalen weißen Ranken sitzen. Die Palmettblüten erscheinen in verschiedenen Farben und sind mit Blütenstauden gefüllt. Die weißgrundige Bordüre ist mit breiten roten und blauen Blättern besetzt, zwischen denen Blüten(knospen?) erscheinen. Als geographischer Herkunftsort wird das Gebiet von Schirwan in Aserbaidschan vermutet.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Fragmente eines im Krieg verbrannten Blüten-Teppichs. Von dem ursprünglich 313 x 187 cm großen Teppich sind nur wenige Reste erhalten, hauptsächlich von der Bordüre. Diese zeigt auf blauem Grund eine Wellenranke, die mit großen Blüten und Blattformen besetzt ist. Vom rotgrundigen Mittelfeld mit ursprünglich drei mittig angeordneten großen stilisierten Blüten ist fast nichts mehr vorhanden. Eine Besonderheit des Teppichs betsand in einer eingeknüpften armenischen Inschrift. Der Teppich wird der Kaukasus-Region zugeordnet. Ob er in Armenien hergestellt wurde, ist umstritten.
Museum für Islamische Kunst
Bordürenfragment eines sogenannten Blüten-Teppichs. Reste des Mittelfeldes sind erhalten und zeigen wohl ursprünglich zwei Rankensysteme (vergl. I. 1998.1). Ein weiteres Fragment I. 1998.1 b gehört ebenfalls zum gleichen Teppich.
Museum für Islamische Kunst
Bordürenfragment eines sogenannten Blüten-Teppichs. Die Bordüre zeigt eine Blütenranke. Ein weiteres Fragment I. 1998.1a ist ebenfalls erhalten.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Blüten-Teppichs. Auf dunkelblauem Grund sind vielpassige Rosetten symmetrisch verteilt. Seitlich werden die Rosetten von Palmettblüten flankiert, die wiederum in das Zentrum einer Ranke deuten, die mit vier Gabelblättern besetzt ist. Zwischen den Rosetten-Palmettblütenreihen erscheinen jeweils fünf kleinere und größere achtstrahlige Rosetten mit gefiederten Blättern. Die weißgrundige Bordüre ist mit einem Rauten-Kartuschen-Ornament besetzt, das auf stilisierte Kufi-Bordüren zurückgeht. Die schmalen Nebenbordüren zeigen eine umlaufende, mit Blüten und Blättchen besetzte Wellenranke. Das Teppichfragment wird der Region um die Stadt Schirwan zugeordnet. Vgl. den Teppich 1884,932.
Museum für Islamische Kunst
Aus mehreren Einzelfragmenten bestehender oberer Teil eines Blüten-Teppichs. Große Palmettblüten sind auf dunkelblauem Grund in Reihen neben- und übereinander angeordnet. Die Zwischenräume sind mit Gabelblättern und stilisierten Blüten gefüllt, die an schmalen weißen Ranken sitzen. Die Palmettblüten erscheinen in verschiedenen Farben und sind mit Blütenstauden gefüllt. Die weißgrundige Bordüre ist mit breiten roten und blauen Blättern besetzt, zwischen denen Blüten(knospen?) erscheinen. Als geographischer Herkunftsort wird das Gebiet von Schirwan in Aserbaidschan vermutet. Montage bestehend aus I. 9476 (1 Teil, rechte Seite), KGM 1889,157 (7 Teile, linke Seite).